Virginia Woolf – Schreiben gegen die eigene Krankheit

Virginia Woolf – Schreiben gegen die eigene Krankheit von Seibold,  Birgit S.

Virginia Woolf war ein literarisches Genie und eine Wegbereiterin der Emanzipation der Frauen. Ihr Leben war gezeichnet von ewigen Hochs und Tiefs, Manien, Psychosen und Depressionen, Zuständen, in denen ihr Mann Leonard Woolf sie mal als sane, mal als insane (irrsinnig, verrückt) bezeichnete. Dennoch – oder vielleicht gerade deshalb – hatte sie eine unglaubliche Schaffenskraft. In der Analyse ihrer Tagebücher und Briefe gewinnt der Leser einen Eindruck von Virginia Woolfs Persönlichkeit, zu der auch ihre Krankheit, die bipolare oder manisch-depressive Krankheit, gehört. In diesen schildert sie ihre Befindlichkeiten, die dann meist zu einer Depression oder einer Manie führten. Da Virginia Woolf eine Meisterin der Worte war, schrieb sie nieder, was viele Betroffene nicht einmal in Worte gefasst wiedergeben können. Dies gilt auch für Leonard Woolf, der die Gefühle seiner Frau exzellent beschreibt und gleichfalls die Lücken Virginias in den Tagebüchern und Briefen füllt. Virginia konnte in Zeiten der Manie, Psychose und Depression nicht mehr schreiben. Birgit Seibold gewährt in ihrem jüngsten Werk nicht nur faszinierende Einblicke in Virginia Woolfs Leben, Leiden und Schreiben, sondern wendet sich auch an Betroffene und Angehörige von Manisch-Depressiven und macht ihnen Mut, Episoden zu überstehen, indem sie aufzeigt, dass ein bipolarer Mensch trotz oder gerade aufgrund seiner Krankheit Großes vollbringen kann. Zwar ist es ein Leben, das nach einer manischen Episode immer wieder bei Null anfängt, aber auch ein solches lässt sich meistern. Das Buch ist ebenso empfehlenswert für Psychiater und Psychologen, denn Virginia und Leonard Woolf beschreiben darin akribisch Virginias Befindlichkeiten – Gefühle, die ein Arzt oder Psychologe so üblicherweise nicht hört. Es ist somit ein Buch für Betroffene, Angehörige, Ärzte und Psychologen und alle, die sich für Virginia Woolf interessieren.

Aktualisiert: 2017-07-20
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Gedanken – Gestern, Heute, Morgen

Gedanken – Gestern, Heute, Morgen von Böckmann,  Hilm

„Mich interessiert nicht was ich im Spiegel sehe, sondern das, was sich dahinter verbirgt.“ Hilm Böckmann Hilm Böckmann hat sich durch über 70 Jahre Schaffens einen festen Platz in der westfälischen Kunstszene erobert. Nun ist er Mitte 80 und hat den Pinsel gegen den Stift eingetauscht. Seine Erinnerungen beginnen dort, wo sein Talent erkannt und durch die Mutter gefördert wurde: in der Naturidylle der früheren Stadtgärtnerei „Gut Insel“ in Münster. Der glücklichen Kindheit folgt der Krieg. In den Bunker nimmt er stets einen kleinen Koffer mit, darin Zeichenmaterial und Tagebuch. Böckmann schildert seine Laufbahn in düsteren historischen Zeiten mit den eindrucksvollen Worten des Zeitzeugen – und Künstlers, der er ist. Er gründet eine Familie und die Künstlervereinigung „M60“, die als erste ihre Werke in Israel zeigen darf. Heute gilt Böckmann als ein bedeutender Maler und Grafiker seiner Generation im westfälischen Raum. „Böckmanns Werke sind gemalte Gedanken über unsere Zeit, sie irritieren und fordern zur Auseinandersetzung auf", heißt es in einem Ausstellungskatalog. Böckmanns aufgeschriebene Gedanken stehen dem in nichts nach.

Aktualisiert: 2017-07-19
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Heute hat die Welt Geburtstag

Heute hat die Welt Geburtstag von Flake

Es ist 16 Uhr. Ein Mann sitzt still in einem Raum ohne Fenster und lauscht dem Knistern einer Neonröhre. Der Mann sitzt dort freiwillig, er hat gute Laune. In vier Stunden wird er mit einer Band wie den Ärzten, den Toten Hosen oder so auf die Bühne klettern und vor einem echten Publikum spielen, genauso wie er es sich als Kind schon vorgestellt hat. Für alles, was dazu gehört, reichte seine Vorstellungskraft nicht aus. Manche Sachen glaubt man erst, wenn man sie erlebt hat. Manche auch dann nicht. Flake ist selbst Musiker in der Gruppe "Rammstein" und hat sein zweites Buch geschrieben, in dem es, welche Überraschung, wieder um Musik geht.

Aktualisiert: 2017-07-20
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Gedanken – Gestern, Heute, Morgen

Gedanken – Gestern, Heute, Morgen von Böckmann,  Hilm

„Mich interessiert nicht was ich im Spiegel sehe, sondern das, was sich dahinter verbirgt.“ Hilm Böckmann Hilm Böckmann hat sich durch über 70 Jahre Schaffens einen festen Platz in der westfälischen Kunstszene erobert. Nun ist er Mitte 80 und hat den Pinsel gegen den Stift eingetauscht. Seine Erinnerungen beginnen dort, wo sein Talent erkannt und durch die Mutter gefördert wurde: in der Naturidylle der früheren Stadtgärtnerei „Gut Insel“ in Münster. Der glücklichen Kindheit folgt der Krieg. In den Bunker nimmt er stets einen kleinen Koffer mit, darin Zeichenmaterial und Tagebuch. Böckmann schildert seine Laufbahn in düsteren historischen Zeiten mit den eindrucksvollen Worten des Zeitzeugen – und Künstlers, der er ist. Er gründet eine Familie und die Künstlervereinigung „M60“, die als erste ihre Werke in Israel zeigen darf. Heute gilt Böckmann als ein bedeutender Maler und Grafiker seiner Generation im westfälischen Raum. „Böckmanns Werke sind gemalte Gedanken über unsere Zeit, sie irritieren und fordern zur Auseinandersetzung auf", heißt es in einem Ausstellungskatalog. Böckmanns aufgeschriebene Gedanken stehen dem in nichts nach.

Aktualisiert: 2017-07-19
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Übermalen

Übermalen von Hametner,  Michael

In seinen »Ateliergesprächen« hat sich Michael Hametner diesmal Johannes Heisig zugewandt und legt auch diesem Kern- und Merksätze von Malerkollegen vor. Wie Heisig den Positionen seiner großen Kollegen von Max Beckmann bis Joseph Beuys, von Paul Klee bis Max Klinger, von Gerhard Richter bis Wolfgang Mattheuer zustimmt oder widerspricht, eröffnet den Blick auf ihn selbst, auf sein Welt- wie auf sein Kunstbild. Hametner ist dabei einem Künstler begegnet, der den berühmten Vater nicht fürchten muss, weil er eine eigene künstlerische Handschrift entwickelt hat, die ihn zu einem wichtigen Akteur der aktuellen deutschen Kunstszene macht.

Aktualisiert: 2017-07-19
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