Die deutschen GegenwartsdramatikerInnen sehen im Theater vor allem einen Ort für die Auseinandersetzung mit den zeittypischen Identitätsformen. Die künstlerische Gestaltung aktueller Erfahrungen des »Subjekt-Werdens« folgt einer Vielfalt an individuellen Wege, die zur Behauptung oder zur Auflösung der traditionellen dramatischen Figur führen. Vor dem Hintergrund sozialer Rollenspiele, die eine globalisierte neokapitalistische Welt charakterisieren, rücken in den Mittelpunkt des dramaturgischen Interesses gerade die Figuren, die sich mit der Bestimmung und der Hinterfragung der eignenen Identität auseinandersetzen. Nicht der Drang zum Handeln, sondern zum Reflektieren, zum lauten Nachdenken kennzeichnet zeitgenössische Theaterpersonen. Es kommt zur Rückkehr eines „reflexiven Helden“, der die Grundlagen der eigenen Individualität überdenkt und infrage stellt – seine gesellschaftlich normierte Identität und seine darüber hinausgehende, »an sich« bestehende Individualität.
Aktualisiert: 2023-06-22
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Die deutschen GegenwartsdramatikerInnen sehen im Theater vor allem einen Ort für die Auseinandersetzung mit den zeittypischen Identitätsformen. Die künstlerische Gestaltung aktueller Erfahrungen des »Subjekt-Werdens« folgt einer Vielfalt an individuellen Wege, die zur Behauptung oder zur Auflösung der traditionellen dramatischen Figur führen. Vor dem Hintergrund sozialer Rollenspiele, die eine globalisierte neokapitalistische Welt charakterisieren, rücken in den Mittelpunkt des dramaturgischen Interesses gerade die Figuren, die sich mit der Bestimmung und der Hinterfragung der eignenen Identität auseinandersetzen. Nicht der Drang zum Handeln, sondern zum Reflektieren, zum lauten Nachdenken kennzeichnet zeitgenössische Theaterpersonen. Es kommt zur Rückkehr eines „reflexiven Helden“, der die Grundlagen der eigenen Individualität überdenkt und infrage stellt – seine gesellschaftlich normierte Identität und seine darüber hinausgehende, »an sich« bestehende Individualität.
Aktualisiert: 2023-06-22
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Die deutschen GegenwartsdramatikerInnen sehen im Theater vor allem einen Ort für die Auseinandersetzung mit den zeittypischen Identitätsformen. Die künstlerische Gestaltung aktueller Erfahrungen des »Subjekt-Werdens« folgt einer Vielfalt an individuellen Wege, die zur Behauptung oder zur Auflösung der traditionellen dramatischen Figur führen. Vor dem Hintergrund sozialer Rollenspiele, die eine globalisierte neokapitalistische Welt charakterisieren, rücken in den Mittelpunkt des dramaturgischen Interesses gerade die Figuren, die sich mit der Bestimmung und der Hinterfragung der eignenen Identität auseinandersetzen. Nicht der Drang zum Handeln, sondern zum Reflektieren, zum lauten Nachdenken kennzeichnet zeitgenössische Theaterpersonen. Es kommt zur Rückkehr eines „reflexiven Helden“, der die Grundlagen der eigenen Individualität überdenkt und infrage stellt – seine gesellschaftlich normierte Identität und seine darüber hinausgehende, »an sich« bestehende Individualität.
Aktualisiert: 2023-06-22
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Müll hat auf einem Waldboden eine gänzlich andere Semantik als in einer Museumsvitrine oder auf einer Deponie. Ebenso prägt es Figuren in sozialer wie ästhetischer Hinsicht essentiell, ob sie eine Nähe zu Müll aufweisen. Daher nimmt diese Studie die mit Müll stets verbundenen Wirkungen auf Räume und Figuren in den Blick und entwickelt anhand von Werken der Gegenwartsliteratur das Konzept der Müllszene. Die Beziehungen und die Dynamiken zwischen Topografien, Figuren und Material konstituieren dabei wesentlich die inhaltliche Ausrichtung sowie die textuelle Verfassung der poetischen Müllszenen. Für die Literatur der Gegenwart kristallisieren sich vier charakteristische Müllszenen heraus, an welchen die spannungsreiche Poetik von Plastikmüll, des sozialen Unten, von Wegwerfakten und Messies entfaltet werden.
Aktualisiert: 2023-04-04
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Der Medea-Mythos hat quer durch die Jahrhunderte zahllose Bearbeitungen erfahren und bis heute nichts von seiner Faszination eingebüßt. Dies liegt in erster Linie am Stachel des Fremden, der Reaktionen und Antworten herausfordert. Wie wird die Königstochter aus dem Osten zur Fremden? Wie wird sie zur Kindermörderin? In der vorliegenden Arbeit werden fünf literarischen Bearbeitungen des Medea-Stoffes aus dem 19. und 20. Jahrhundert analysiert. Die zentrale Analysekategorie dabei ist die der Fremdheitserfahrung. Auf den Stachel des Fremden reagierend versucht die Arbeit Antworten zu geben auf die Herausforderung, welche der Versuch des Verstehens des Fremden bedeutet.
Aktualisiert: 2022-12-15
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Ausgehend von der Annahme, dass Theater notwendigerweise als Seh-Ereignis definiert wird, stellt Nikola Schellmann die Frage, was passiert, wenn genau damit gespielt wird: dass die Zuschauenden eben nicht alles sehen – und auch nicht sehen sollen? Oder wenn es nichts zu hören gibt? Wenn die Möglichkeit entzogen wird, die ganze Bühne einzusehen oder keine Akteur*innen die Bühne betreten? Anhand von Inszenierungen von Andreas Kriegenburg, Katie Mitchell, Karin Beier und Heiner Goebbels wird gezeigt, wie sich unterschiedliche Formen des Abwesenden als produktiv sowohl für die Raumwahrnehmung, die Inszenierung als solche, den Aufführungsbegriff sowie für das Wahrnehmungserlebnis der Zuschauenden erweisen. Die Arbeit nimmt somit einen Weg vom Phänomen der Abwesenheit, das sich in Form von Sehen bzw. Nicht-Sehen – und notwendigerweise auch Hören und Nicht-Hören – äußert, über Sehen, Sichtbarkeit, Bild und Bildtheorie, Visual bzw. Pictorial Turn über Akustik, Stimme, Schweigen zur Analyse von Abwesenheit im Theater und verdeutlicht via Reformulierung des theatralen Raumverständnisses, inwiefern An- und Abwesenheiten zusammenhängen und die Wahrnehmung des Zuschauers sowohl hiervon abhängig als auch dafür konstitutiv ist.
Aktualisiert: 2023-02-14
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Nach dem Willen des am 9. Mai 1980 in München verstorbenen Schriftstellers Joseph Breitbach, der in Koblenz geboren, in Paris gelebt hat, verleiht die Akademie gemeinsam mit der Stiftung Joseph Breitbach alljährlich einen Literaturpreis. Er trägt den Namen Joseph-Breitbach-Preis der Akademie der Wissenschaften und der Literatur, Mainz. Mit diesem Preis sollen deutschsprachige Werke aller Literaturgattungen ausgezeichnet werden. Der Preis wird seit 2003 in der Geburtsstadt Joseph Breitbachs, in Koblenz, verliehen. Seit 2004 wird nur ein Preisträger ausgezeichnet. Die Preissumme beträgt zur Zeit 50.000 Euro. Seit 2004 erscheinen die Reden zur Preisverleihung, herausgegeben von der Akademie der Wissenschaften und der Literatur, Mainz und der Stiftung Joseph Breitbach, in einer eigenen Reihe.
Aktualisiert: 2021-10-07
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Die vorliegende Studie erschließt eine umfangreiche Reihe höchstinteressanter Texte, die das literarische Medea-Korpus bereichern und es ermöglichen, über die bisherige Forschung weit hinauszugehen. Mit ihrer Analyse der Faszinationsgeschichte der Medea-Figur in Literatur, Theater und Film seit dem Zweiten Weltkrieg - in internationaler Perspektive - beleuchtet Catalina Ene Onea ein wichtiges Forschungsfeld neu. Dies geschieht sowohl bezüglich der politisch, theoretisch und kulturell motivierten Inanspruchnahme einer mythischen Figur, d.h. als Beitrag zur Mythenkorrektur bzw. -variation in Moderne und Nachmoderne, wie auch in Bezug auf die literaturwissenschaftliche Geschlechterforschung sowie die zentralen interkulturellen Fragestellungen. Die Konstellation dieser drei Bereiche sowie der zahlreichen Medea-Texte macht die Tragweite der Arbeit aus.
Prof. Dr. Ulrike Vedder, Humboldt-Universität zu Berlin
Aktualisiert: 2023-03-30
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Fünfzehn Porträts von Theaterautorinnen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz zeigen, wie spannend und facettenreich von Frauen verfasste Texte fürs Theater sind:
Else Lasker-Schüler, Veza Canetti, Marieluise Fleißer, Anna Gmeyner, Gerlind Reinshagen, Maja Beutler, Elfriede Jelinek, Friederike Roth, Marlene Streeruwitz, Elfriede Müller, Kerstin Specht, Katharina Tanner, Dea Loher, Theresia Walser und Gesine Danckwart.
"Die Freiburger Germanistin und Philosophin beschreibt Leben und Arbeit von 15 deutschsprachigen Dramatikerinnen des 20. Jahrhunderts, und sie tut das kundig und spannend." (EMMA)
Aktualisiert: 2020-12-16
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Moderne Monologe für Vorsprechen und Schauspielunterricht
Beginnend mit Maxim Gorki und endend mit Albert Ostermeier, mit Texten von Max Frisch, Samuel Beckett, Bertolt Brecht, Wolfgang Borchert, Harold Pinter, Jean Genet und vielen anderen, ist dieses Buch nur die logische Fortsetzung des erfolgreichen Bandes „101 Monologe“. Der Blick soll auf moderne Theaterstücke und das moderne Drama im Allgemeinen geöffnet werden: für das Vorsprechen an einer Schauspielschule, aber auch für den Schauspielunterricht.
Im Fokus stehen Autoren, die mit ihrer dramatischen Literatur wichtige Impulse gegeben haben und somit auch für die Theaterpädagogik und den Deutschunterricht von Interesse sind.
eine große Auswahl moderner Monologe, die für Theater- und Rollenarbeit wichtig und impulsgebend sind szenische Monologe sowie für eigens für dieses Buch angepasste Rollenauszüge und Szenen mit Streichungen mit prägnanten und hilfreichen Einleitungen zu den Monologtexten für (angehende) Schauspieler, Profis, Dozenten an Schauspielschulen und Lehrer ergänzend: ein umfangreiches Verzeichnis weiterer Rollenvorschläge
Rollen und Texte im modernen Theater
Das Buch will neugierig machen und zur eigenen Auseinandersetzung mit Texten anregen. Das Besondere: Viele Monologe in der neueren dramatischen Literatur sind keine „echten Monologe“, sondern szenische Monologe. Manchmal sind diese von den Autoren erst durch Streichungen aus der Dialog-Szene herausgearbeitet worden. Kurze Einleitungen führen zum Stück hin, stellen die handelnden Personen vor und beschreiben die Situation am Beginn des Textes. Auch die veränderte Haltung moderner Dramatiker zu den Figuren ihrer Stücke ist wichtig (Beckett gibt seinen Figuren zum Beispiel keine Namen, sondern weist ihnen nur noch Buchstaben zu) – und wie diese eine neue szenische Arbeitsweise im modernen Theater notwendig macht.
Begleiter zum Vorsprechen und fürs Studium
Entstanden ist ein Handbuch mit szenischem Arbeitsmaterial, das sowohl für das Vorsprechen an einer Schauspielschule geeignet ist als auch für Übungen im Studium, Theatervorsprechen und die Rollenarbeit im Allgemeinen, die durch die modernen Texte einen besonderen Fokus erhält.
Aktualisiert: 2022-02-03
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Ausgehend von der Annahme, dass Theater notwendigerweise als Seh-Ereignis definiert wird, stellt Nikola Schellmann die Frage, was passiert, wenn genau damit gespielt wird: dass die Zuschauenden eben nicht alles sehen – und auch nicht sehen sollen? Oder wenn es nichts zu hören gibt? Wenn die Möglichkeit entzogen wird, die ganze Bühne einzusehen oder keine Akteur*innen die Bühne betreten? Anhand von Inszenierungen von Andreas Kriegenburg, Katie Mitchell, Karin Beier und Heiner Goebbels wird gezeigt, wie sich unterschiedliche Formen des Abwesenden als produktiv sowohl für die Raumwahrnehmung, die Inszenierung als solche, den Aufführungsbegriff sowie für das Wahrnehmungserlebnis der Zuschauenden erweisen. Die Arbeit nimmt somit einen Weg vom Phänomen der Abwesenheit, das sich in Form von Sehen bzw. Nicht-Sehen – und notwendigerweise auch Hören und Nicht-Hören – äußert, über Sehen, Sichtbarkeit, Bild und Bildtheorie, Visual bzw. Pictorial Turn über Akustik, Stimme, Schweigen zur Analyse von Abwesenheit im Theater und verdeutlicht via Reformulierung des theatralen Raumverständnisses, inwiefern An- und Abwesenheiten zusammenhängen und die Wahrnehmung des Zuschauers sowohl hiervon abhängig als auch dafür konstitutiv ist.
Aktualisiert: 2023-04-11
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Die deutschen GegenwartsdramatikerInnen sehen im Theater vor allem einen Ort für die Auseinandersetzung mit den zeittypischen Identitätsformen. Die künstlerische Gestaltung aktueller Erfahrungen des »Subjekt-Werdens« folgt einer Vielfalt an individuellen Wege, die zur Behauptung oder zur Auflösung der traditionellen dramatischen Figur führen. Vor dem Hintergrund sozialer Rollenspiele, die eine globalisierte neokapitalistische Welt charakterisieren, rücken in den Mittelpunkt des dramaturgischen Interesses gerade die Figuren, die sich mit der Bestimmung und der Hinterfragung der eignenen Identität auseinandersetzen. Nicht der Drang zum Handeln, sondern zum Reflektieren, zum lauten Nachdenken kennzeichnet zeitgenössische Theaterpersonen. Es kommt zur Rückkehr eines „reflexiven Helden“, der die Grundlagen der eigenen Individualität überdenkt und infrage stellt – seine gesellschaftlich normierte Identität und seine darüber hinausgehende, »an sich« bestehende Individualität.
Aktualisiert: 2023-03-28
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Zwischenmenschliche Gewalt bildet die wichtigste thematische Quelle der Literaturtraditionen aller Zeitalter und Kulturen. Die deutschsprachige Nachkriegs- und Gegenwartsliteratur wird von dieser Gewaltthematik genauso dominiert wie der deutsche Film der Gegenwart. Die Verfasser der hier versammelten Beiträge analysieren ausgewählte deutschsprachige Texte und Filme des vergangenen Halbjahrhunderts, so zum Beispiel den Roman „Die Klavierspielerin“ der Literatur-Nobelpreisträgerin Elfriede Jelinek.
Die Verfasser setzen sich im vorliegenden Band mit den folgenden Fragestellungen auseinander:
- Wie haben sich Schriftsteller und Filmemacher zwischen 1945 und heute diesem immergleichen und doch in steter Wandlung begriffenen gesellschaftlichen Phänomen angenähert?
- Welche Rolle haben sie der Gewalt bei der künstlerischen Umsetzung beigemessen ?
- Wie hat sich durch ihre Werke Gewalt im schrift- und bildkulturellen Gedächtnisraum unserer Gegenwart sedementiert?
Aktualisiert: 2019-07-16
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