Der Rahmenzyklus in den europäischen Literaturen

Der Rahmenzyklus in den europäischen Literaturen von Japp,  Uwe, Kleinschmidt,  Christoph
Seit Giovanni Boccaccios ‚Decameron‘ hat sich das wiederkehrende Erzählen in geselligen Kreisen zu einem Erfolgsmodell in den europäischen Literaturen entwickelt. Angefangen von Geoffrey Chaucers ‚Canterbury Tales‘ über Johann Wolfgang Goethes ‚Unterhaltungen deutscher Ausgewanderten‘ bis hin zur ironischen Adaption in Robert Gernhardts ‚Florestan-Fragmenten‘ wurde diese narrative Großform immer wieder aufgegriffen und in ihren Grundbedingungen – den Umständen der Zusammenkunft, der Auswahl der Erzählerinnen und Erzähler, der Aushandlung literarischer Standards und der Festlegung auf bestimmte Erzählgenres – variiert. Der Band spannt einen weiten Bogen vom Mittelalter bis in die Gegenwart und sondiert systematisch die verschiedenen Bezugnahmen der Rahmenzyklen aufeinander. Mit Beiträgen aus der Anglistik, der Romanistik und Germanistik vereint er erstmals Perspektiven unterschiedlicher Fachdisziplinen auf die vielschichtige Form des rahmenzyklischen Erzählens.
Aktualisiert: 2019-06-13
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Wandel und Institution des Komischen

Wandel und Institution des Komischen von Beermann,  Ursula, Block,  Friedrich W, Brock,  Alexander, Ellrich,  Lutz, Feuerhahn,  Nelly, Gerigk,  Anja, Gernhardt,  Robert, Hempelmann,  Christian F., Kindt,  Tom, Knop,  Karin, Lentz,  Michael, Lohse,  Rolf, Maintz,  Christian, Meyer-Sickendiek,  Burkhard, Schörle,  Eckart, Wirth,  Uwe, Zehrer,  Klaus Cäsar
Das Komische provoziert Veränderung, indem es Festgefügtes destabilisiert und neue, überraschende Formen bildet. Es zeigt kulturellen Wandel an, dem es selbst unterliegt. Damit das Komische sich ändern kann, braucht es aber auch die Verfestigung seiner Strukturen bis hin zur Ausbildung eigener Institutionen. Dieser spannungsreiche Sachverhalt verbindet die Themen "Wandel des Komischen" und "Komik und/als Institution", unter denen die hier versammelten Beiträge zu zwei Tagungen des Kasseler Komik-Kolloquiums stehen. Beide Aspekte verschränkend wird das Komische als Spiegel der Gesellschaftsentwicklung erörtert. Es geht einerseits um politische, kommerzielle und mediale Zwänge, denen das Komische unterliegt, wie andererseits auch um seine dynamische Vielfalt. Die Beiträge behandeln die Entwicklung von Gattungen und Medienformaten des Komischen, von der Komödie über Karikatur und Comic bis zur Fernseh- und Radio-Comedy, oder auch die sich wandelnden Haltungen gegenüber dem so genannten jüdischen Witz. Wie sich in der Bundesrepublik ein vielseitiges System von Institutionalisierungen des Komischen ausbilden konnte, ist ebenfalls Thema. Exemplarisch dafür steht der Name des Dichters, Malers und Zeichners Robert Gernhardt, dem dieser Band gewidmet ist. Das Gespräch zwischen Robert Gernhardt und Michael Lentz über Poesie und Komik wird hier erstmals abgedruckt.
Aktualisiert: 2019-11-15
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An Dichtungen

An Dichtungen von Choy,  Namyeun, Endres-Häusler,  Ingeborg, Frahm,  Thomas, Griebe,  Hans-Joachim, Hahn,  Felicitas, Jecker,  Matthias, Marqua,  Jürgen, Menrath,  Rolf, Peringer,  Manfred, Peters,  Andrej, Steininger,  René, Willaschek,  RO, Zander,  Stefan
13 AutorInnen an 62 Kollegen. Kunstvoll, cool, kritisch, komisch. Hommagen an: Tschingis Aitmatow, Hans Christian Andersen, Antonin Artaud, Francis Bacon, Gioconda Belli, Gottfried Benn, Peter Bichsel, Heinrich Böll, Berthold Brecht, Rolf-Dieter Brinkmann, Iossif Brodskij, Anton Bruckner, Pearl S. Buck, Charles Bukowski, Paul Celan, Paul Cézanne, Salvador Dali, Annette v. Droste-Hülshoff, Ernst Eggimann, Joseph v. Eichendorff, Heinz Erhardt, Erich Fried, Eugene Field, Robert Gernhardt, Johann Wolfgang v. Goethe, Thomas Gsella, Ernest Hemingway, Arno Holz, Franziska Holzheimer, Fritz Huber, Max Jacob, Ernst Jandl, Erich Kästner, Franz Kafka, Søren Kierkegaard, Friedrich Gottlieb Klopstock, Selma Lagerlöf, Andreï Makine, Ossip Mandelstam, Vladimir Maâkovskij, Peter von Matt, Eduard Mörike, Martin Mosebach, Herta Müller, Arvo Pärt, Boris Pasternak, Andrea Pfändler, Sylvia Plath, Otfried Preußler, Jacques Prévert, Rainer Maria Rilke, Mark Rothko, Friedrich v. Schiller, Franz Schubert, Kurt Schwitters, Josephine Siebe, Andrej Tarkovskij, Tristan Tzara, Karl Valentin, Boris Vian, Vera Vieider, Walther v. d. Vogelweide
Aktualisiert: 2020-09-30
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Apotheosen narzisstischer Individualität

Apotheosen narzisstischer Individualität von Wick,  Nadja
Wenige andere Topoi haben sich in der langen Geschichte des Künstlertums derart konstant halten können wie die Rede von Genie und Wahnsinn. Spätestens seit dem 18. Jahrhundert wird diese Topologisierung im Künstlerroman thematisiert. Am Beispiel von Karl-Philipp Moritz, Gottfried Keller und Robert Gernhardt rekonstruiert die Studie die Auseinandersetzung der Autoren mit pathologischen Künstlerfiguren. In allen drei Fällen dient diese Auseinandersetzung der Produktion eines psychologischen Wissens, das es erlaubt, den professionellen Künstler vom Dilettanten zu unterscheiden. Was zu einem nivellierenden Gemeinplatz von Genie und Wahnsinn zu werden drohte, lässt sich auf diese Weise als Diagnose einer Persönlichkeitsstörung verwalten.
Aktualisiert: 2019-11-18
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du – Zeitschrift für Kultur / Karikatur

du – Zeitschrift für Kultur / Karikatur von Bachmann,  Dieter
Im Sommer 2007 erhält zum ersten Mal ein lebender Karikaturist sein eigenes Museum: Tomi Ungerer. Im Februar 2008 feiert der grosse Honoré Daumier seinen 200. Geburtstag. Die Karikatur als zeichnerische Gattung aber ist weit älter – und vermag bis heute die Gemüter zu erregen. Und Debatten loszutreten. Sie stellt Politik, Gesellschaft, Konfessionen in Frage. Und fragt nie nach gutem oder schlechtem Geschmack. Im November zeigt du Karikaturen, die die Welt bewegten, und fragt einen Sammler, was ihn daran bewegt. Wir schauen hinter die Kulissen des Magazins The New Yorker, seit Jahrzehnten die Hochburg erstklassiger Karikatur. Wir werfen den Blick auf eine ganz besondere Kunstszene und zeigen die Zeichnungen, die man kennen sollte: von Klaus Stuttmann, F.K. Waechter, Jean Maurice Bosc, Gerhard Haderer, Roland Topor bis zu Robert Gernhardt, Saul Steinberg und Tomi Ungerer. Ein Heft zum Schauen, Entdecken und Schmunzeln.
Aktualisiert: 2020-09-27
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