Lissabon ’87/88

Lissabon ’87/88 von Kil,  Wolfgang, Mahler,  Ute, Mahler,  Werner
(Please scroll down for english) 1987 und 1988 unternahmen Ute Mahler und Werner Mahler zusammen mit dem Autor Wolfgang Kil zwei Reisen nach Lissabon um die Stadt und ihre Menschen für ein Buchprojekt des Leipziger Brockhaus Verlages zu fotografieren und zu beschreiben. Es war für die damals in der DDR schon bekannten Fotografen eine seltene Gelegenheit, einen Blick vor den Eisernen Vorhang werfen zu können. Doch das für 1989 geplante Buch konnte nicht (mehr) erscheinen und teilte das Schicksal vieler Buchprojekte aus der Zeit kurz vor dem Mauerfall. Die Bilder und Kontaktbögen verschwanden in grauen Kisten in einem Archiv in Brandenburg, aus dem sie erst im Jahr 2021 wieder auftauchten. Bei der Sichtung der Bilder wurde klar, dass Lissabon eigentlich das erste gemeinsame Projekt der Mahlers war, lange bevor sie sich erstmals bewusst für eine Co-Autorenschaft entscheiden sollten. Trotzdem ist die gemeinsame Handschrift, die sich in den Monalisen der Vorstädte, Seltsamen Tagen, der Kleinstadt und den Strömen entwickelte, schon klar zu erkennen. Es sind schwarz-weiße Straßenfotografien im besten Sinne, entstanden beim Flanieren in der unbekannten, aber für die kleine Reisegruppe sicherlich faszinierenden Stadt, die rund dreißig Jahre später ganz eigene historische Sichtweisen ermöglicht. Lissabon ’87/88 ist ein kleines, wie immer von Florian Lamm sorgfältig gestaltetes Buch. In 1987 and 1988 photographers Ute Mahler and Werner Mahler, together with author Wolfgang Kil, made two trips to Lisbon to photograph and describe the city and its people for a book, to be published by Leipzig Brockhaus. They were already well-known in the GDR, and it was a rare opportunity for them to have a look at the other side of the Iron Curtain. But the book planned for 1989 could no longer be released and thus shared the fate of many similar books from the time shortly before the fall of the Wall. The pictures and contact sheets disappeared into gray boxes in an archive in Brandenburg and did not resurface until 2021. Upon sifting through the images, it became clear that Lisbon was actually their first joint project, long before the Mahlers consciously decided to co-author their joint projects. Nevertheless, the shared signature they developed in Monalises of the Suburbs, Strange Days, Small Town, and Streams is already visible. The Lisbon pictures are black and white street photographs in the best sense, taken while strolling through the city that was unknown yet certainly fascinating to the small group of travelers from East Berlin, and, some thirty years later, provides its very own historical perspectives. A small book, carefully conceived, designed and laid out by Florian Lamm.
Aktualisiert: 2022-11-17
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Sowjetischer Pavillon Leipzig

Sowjetischer Pavillon Leipzig von Harbusch,  Gregor, Kil,  Wolfgang, Scheffler,  Tanja, Schuster,  Till, Zadnicek,  Katja, Zirkel,  Peter
Das Stadtarchiv Leipzig dokumentiert die Geschichte Leipzigs seit der Stadtrechtsverleihung um 1165. Es zählt mit seinen Beständen zu den bedeutenden kommunalen Archiven in Deutschland. Das umfangreiche Archivgut, Werkstätten, Büros, ein Lesesaal und Ausstellungsbereiche sind seit 2019 im ehemaligen Sowjetischen Pavillon auf der Alten Messe in Leipzig untergebracht. Das Bauwerk der Architekten Oskar Pusch und Carl Krämer, 1924 als Messehalle für Werkzeugmaschinen gebaut, diente nach Umbauten in den 1950er und 1980er Jahren als Ausstellungspavillon der UdSSR auf dem früheren Messegelände in Leipzig. Seit Beginn der 1990er Jahre stand das Gebäude leer und wird nun als Stadtarchiv genutzt. "Sowjetischer Pavillon Leipzig" skizziert die wechselhafte Geschichte und Gestalt dieses besonderen Bauwerks von den ersten Planungen bis zur Fertigstellung des Umbaus 2019. Dabei machen vergleichende zeichnerische Darstellungen aller Nutzungsphasen, fotografische Dokumentationen des Zustandes vor, während und nach dem Umbau sowie vertiefende Texte und Interviews zur denkmalpflegerischen Strategie ein facettenreiches Stück sowjetisch-deutscher Architekturgeschichte erfahrbar.
Aktualisiert: 2021-11-15
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Kunst des Bewahrens

Kunst des Bewahrens von Caviezel,  Nott, Euler-Rolle,  Bernd, Greiling,  Katrin, Hammerschmidt,  Valentin, Hild,  Andreas, Hubel,  Achim, Kil,  Wolfgang, Kohlhoff,  Hans, Langenberg,  Silke, Lederer,  Arno, Mazzoni,  Ira, Meier,  Hans-Rudolf, Oswalt,  Philipp, Reimann,  Ivan, Scheurmann,  Ingrid, Schuster,  Till, Špikić,  Marko, Springer,  Jörg, Strahl,  Tobias, Sulzer,  Jürg, Valena,  Tomás, Will,  Thomas, Zanlungo,  Claudia
Denkmalpflege ist in einer Kultur des Verschleißes aktueller denn je. Entstanden aus der Wahrnehmung der Verluste, hat sich das historische und ästhetische Interesse an den »Alterthümern« mehr und mehr zu einer handlungsorientierten »Kunst des Bewahrens« entwickelt. Denkmalpflege als Kulturtechnik lehnt die Modernisierung – eine »Kunst des Zerstörens« – nicht ab, möchte ihr aber Grenzen setzen. Thomas Will widmet sich zentralen Themen an der Schnittstelle von Denkmalpflege, Architektur und Städtebau: Denkmalpflege und architektonisches Entwerfen – Reparieren – Orte und Erinnerungen – Denkmale im Gebrauch – Die Stadt als Denkmal – Rekonstruktion und Werktreue. Kommentare von Architekten, Denkmalpflegern, Wissenschaftlern und Journalisten ergänzen die Texte. So entsteht ein vielstimmiges Bild der Kunst des Bewahrens.
Aktualisiert: 2022-07-08
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Raster Beton – Vom Leben in Großwohnsiedlungen zwischen Kunst und Platte

Raster Beton – Vom Leben in Großwohnsiedlungen zwischen Kunst und Platte von Benjamin,  Katharina, Crowley,  David, David Voss,  Bureau, Erdmann,  Tom, Hain,  Simone, Hassenpflug,  Dieter, Hoscislawski,  Thomas, Kil,  Wolfgang, Kirsch,  Antje, Kirschner,  Harald, Legoullon,  Gwenaelle, Pfeiffer,  Sebastian, Rettich,  Stefan, Richter,  Juliane, Scheffler,  Tanja, Sieben,  Hannah
Zwischen Planung und Realität der Großwohnsiedlungen entfalten sich bis heute weltweit Debatten: Lebt im Plattenbau die Utopie von der Gleichheit aller Menschen, wie sie vor allem in der DDR propagiert wurde? Wie kann diese Erzählung für die Zukunft fortgeschrieben werden? Und können diese Siedlungen Antworten darauf geben, wie die Wohnungsfrage zu lösen ist und ob das Experiment geplanter Urbanität gelingen kann? Raster Beton stellt bisher unveröffentlichte Arbeiten des Leipziger Fotografen Harald Kirschner der Dokumentation zeitgenössischer künstlerischer Positionen zum Leben in Großwohnsiedlungen gegenüber, die aus einem Festival in Leipzig-Grünau hervorgegangen sind. Anhand von Grünau beschreiben die Autor*innen Programm und Ästhetik serieller Fertigung und zeigen, welche Auswirkungen sie auf das Wohnen heute haben. Die architekturhistorische Studie untersucht internationale Beispiele von Großwohnsiedlungen und kontextualisiert das konstruktive und gestalterische Prinzip Plattenbau. Dabei werden die Ideengeschichte, Wahrnehmung und Rezeption von Städtebau und Architektur der großen Wohnsiedlungen ebenso beleuchtet wie ihre Darstellung im Spielfilm.
Aktualisiert: 2021-08-16
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Hier entsteht

Hier entsteht von Bader,  Markus, Becker,  Jochen, Dekleva,  Aljosa, Doderer,  Yvonne P, Fezer,  Jesko, Foerster-Baldenius,  Benjamin, Freear,  Andrew, Friedman,  Yona, Fritz,  Oliver, Gatto,  Manuela, Gregoric,  Tina, Habraken,  Nicolaas J, Heinemann,  Christoph, Heyden,  Mathias, Hofer,  Andreas, Hörbe,  Kim W, Huth,  Eilfried, Kil,  Wolfgang, Knacke,  Georg, Kraft,  Udo, Kroll,  Lucien, Lanz,  Stephan, Loeper,  Herwig, Overmeyer,  Klaus, Palmesino,  John, Ribbeck,  Eckhart, Sälzer,  Christian, Schmidt,  Christoph, Sedlak,  Robert, Stengel,  Martin, Stroumpalkos,  Vasili, Winter,  Johnny
metroZones in ErsatzStadt: Hütteldorf am Rosa-Luxemburg-Platz // Jesko Fezer, Mathias Heyden: Hier entsteht. Strategien partizipativer Architektur und räumlicher Aneignung // INTERVIEWS // Eckhart Ribbeck: Informelles Bauen in Mexiko-Stadt. Ein Lehrstück für Architekten? // Klaus Overmeyer (studio urban catalyst): Mit Zwischennutzungen Stadt entwickeln. Einbeziehung von Akteuren in prozessorientierte Planung // Wolfgang Kil: Transport von Heimat. Informelle Umgestaltungen im Wohnungsbau der DDR // Yvonne P. Doderer: Die ungelesene Seite von Planung. Widerständische urbane Praktiken, Frauen- und queere Öffentlichkeiten // Christoph Schmidt, Christoph Heinemann (ifau): Kooperieren ohne Regeln. Mit ›divercity‹ den Planungsprozess offen gestalten // Markus Bader, Benjamin Förster-Baldenius (Raumlabor_berlin): Werkzeuge und Szenarien der Diversifizierung. Städtebauliche Strategien für Halle-Neustadt // John Palmesino (Multiplicity): Die Vielzahl lokaler Akteure. Neue Perspektiven auf selbstorganisierte Transformationsprozesse in Europa // Nicolaas John Habraken: Die Umsetzung einer einfachen Idee. Das SAR-Konzept von Träger und Ausbau // Herwig Loeper: Industrieller Wohnungsbau für die Zukunft von gestern. Das Wohnungsbauexperiment ›Variables Wohnen‹ in Ost-Berlin 1970 // Udo Kraft: Das mitwachsende Haus. Die baukonstruktive Flexibilisierung des Eigenheims // Oliver Fritz: Flüssige Architektur, Entwurfsgarten und regelmäßige Ausnahmen. Kundenindividuelles Bauen mit Maschinen // Yona Friedman: Technische Hilfeleistung für maximale Freiheit. ›Instant Urbanism‹, Selbstplanung und Eigenbau // Martin Stengel (Ökodorf Sieben Linden): Baulich-räumliche Selbstermächtigung. Modellsiedlung für eine gemeinschaftlich nachhaltige Praxis // Georg Knacke: Potentiale solidarisch-ökonomischer Selbstbestimmung. Genossenschaften, bauliche Selbsthilfe und Partizipation // Andreas Hofer (KraftWerk1): Raum benutzen und im sozialen Sinne gestalten. Die Architektur einer Genossenschaft // Aljosa Dekleva, Manuela Gatto, Tina Gregoric, Robert Sedlak, Vasili Stroumpalkos [+RAMTV]: Negotiate my Boundary. Reagierende Umgebungen und gemeinsame Räume // Johnny Winter (BKK-3): Mitbestimmung und Design. Kollektive Ansprüche und architektonische Angebote in der Wiener ›Sargfabrik‹ // Lucien Kroll: Homöopathische Architektur und tierischer Städtebau. Die Selbstverständlichkeit der Nutzermitbestimmung // Elfried Huth: Die Handschrift der Partizipation. Erfahrungen von Mitbestimmung. Der Bau der Eschensiedlung // Andrew Freear: (Rural Studio): Just built it! Pragmatische Konfrontation mit sozialer Wirklichkeit // ARCHITEKTURFÜHRER: Partizipative Architekturen in Westeuropa 1950-1980 // Personen- und Projekteregister // BEILAGEN // Materialien der Veranstaltung ›Hier entsteht‹, Juni-Juli 2003: Einladungsfaltblatt - Veranstaltungskalender, Stadtplan ›Partizipatives Berlin‹ //CD-Rom: Musikalische Umbauten - Abrisse - Neubauten – ›Architecture and Morality‹ // Video- und Fotodokumentation
Aktualisiert: 2017-03-01
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Stadtentwicklung im doppelten Berlin

Stadtentwicklung im doppelten Berlin von Albers,  Hans-Hermann, Bodenschatz,  Harald, Boeger,  Peter, Dittfurth,  Udo, Dolff-Bonekämper,  Gabi, Effner,  Bettina, Endlich,  Stefanie, Ettel,  Bernd, Flierl,  Bruno, Flierl,  Thomas, Foljanty,  Lukas, Galda,  Anna, Heilmeyer,  Wolf-Dieter, Hoppe,  Joseph, Keller,  Dietmar, Kil,  Wolfgang, Klausmeier,  Axel, Kloss,  Christian, Meier,  Tobias, Pfeiffer-Kloss,  Verena, Polinna,  Cordelia, Schade,  Günter, Schlusche,  Günter, Springer,  Philipp, Warnke-De Nobili,  Stephanie, Winters,  Theodor, Wittmann-Englert,  Kerstin, Zache,  Manfred
Berlin hat vieles doppelt: Zoos, Opernhäuser, Kongresshallen - Relikte der Teilung der Stadt. Doch auch bei vielen städtebaulichen Entwicklungen hat es Parallelitäten gegeben, ungeachtet der konträren politischen Systeme. International wirkende Einflüsse und zeitgeschichtliche Strömungen setzten sich in beiden Teilstädten durch, etwa die Rehabilitierung der Stadtgeschichte und des industriellen Erbes sowie die Nutzung des öffentlichen Raumes als Ort für künstlerische Interventionen. 25 Jahre nach dem Fall der Mauer werden wesentliche Projekte der Stadtentwicklung aus der Epoche der Teilung mit Akteuren von damals analysiert und mit einem frischen Blick von heute kontrastiert.
Aktualisiert: 2022-03-14
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Gottfried Semper Architekturpreis. Frank Zimmermann.

Gottfried Semper Architekturpreis. Frank Zimmermann. von Gülke,  Peter, Kammerschen,  Bernd Dietmar, Kil,  Wolfgang, Koban,  Anne, Zeiß,  Hartmuth, Zimmermann,  Frank
Mit dem Gottfried Semper Architekturpreis wird eine deutsche Architektenpersönlichkeit oder Architektengemeinschaft gewürdigt. Bei der Beurteilung werden daher insbesondere Aspekte der Architekturqualität, der städtebaulichen Einbindung, des Landschaftsbezugs sowie des klima-, ressourcen- und flächenschonenden Bauens berücksichtigt. Der Preis wird alle zwei Jahre von der Sächsischen Akademie der Künste mit der Sächsischen Landesstiftung Natur und Umwelt (LaNU) und Vattenfall Europe Mining & Generation (Stifter) vergeben und ist mit 25.000 Euro dotiert. Frank Zimmermann hat sich mit dem spektakulären Rückbau eines 11-geschossigen Hochhauses in Plattenbauweise einen Namen gemacht: Aus den wiederverwendbaren Bauelementen konstruierte er drei- und zweigeschossige Mehrfamilien-Würfelhäuser. Demografischer Wandel, Stadtschrumpfung, Beseitigung von überschüssigen Wohnungen sind das Aufgabenfeld, dem sich der 1959 in Schwerin geborene Architekt seit mehr als einem Jahrzehnt verpflichtet sieht. Ob bei der Umnutzung einer alten Fabrik zum Behördenzentrum Peitz, bei der Erweiterung einer DDR-Typenschule zu einem Sportgymnasium (Cottbus 2006) oder bei der Verwandlung einer militärischen Fahrzeughalle zur Probebühne des Cottbuser Staatstheaters – der Phantasie für den Erhalt alter Baulichkeiten sind offenkundig keine Grenzen gesetzt. Sein zentrales Interessen- und Aufgabenfeld fand und findet Zimmermann allerdings im Umgang mit dem industriellen Massenwohnungsbau der DDR, dessen Produkte er einmal als „zu früh bezogene Rohbauten“ bezeichnete, die eigentlich nur eines nobleren Finishs bedurften, um als Wohnwelten auch für heute zu taugen. „Aus Sicht der Sächsischen Akademie der Künste erfüllt der Preisträger die drei Grundpfeiler gelungener Architektur: Ästhetik, Funktion und Wirtschaftlichkeit (Nachhaltigkeit)“, so Professor Carlo Weber, Mitglied des Kuratoriums. Eine Chance für die „Platte“ also? Durch funktionale Anpassungen, urbane Vervielfältigungen, technische Modernisierungen und ästhetische Aufwertungen will Frank Zimmermann auch dem industriellen Massenwohnungsbau seinen legitimen Platz im Repertoire städtischer Wohnformen zuweisen. Solange Plattenbauten lediglich als „Rückbaureserve“ gelten, geht der Blick für die globale Dimension des Problems verloren. „Denn die globale Dimension ist eine ökologische und soziokulturelle“, so Dietmar Kammerschen, Stiftungsdirektor der Sächsischen Landesstiftung Natur und Umwelt, „und auch die Bausubstanz der Moderne ist Ressource!“
Aktualisiert: 2018-07-12
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Das Wunder von Leinefelde

Das Wunder von Leinefelde von Kil,  Wolfgang, Reuther,  Iris, Steglich,  Ulrike, Zwickert,  Gerhard
Die Botschaft, die von diesem Ort ausgeht, ist alles andere als deprimierend: Es geht auch ohne Wachstum! Der Verzicht auf ein ewiges 'Höher, schneller, weiter' kann sogar zu neuen, erfreulichen, bereichernden Lebensumständen führen. Eine positive Entwicklung von Städten ist nicht ausschließlich an erweiterte Siedlungsflächen oder Zuwächse an Einwohnern und Geschäften gekoppelt. Im Wenigerwerden lassen sich Chancen finden – endlich gibt es einen Beleg für die stets leichtfertig ausgegebene Tröstungsformel. Wem in Ostdeutschlands Städten die nicht enden wollenden Abrissszenen aufs Gemüt schlagen, der kann sich an Leinefelde wieder aufrichten. Zugegeben, selbst hier enden alte Erschließungsstraßen nun mitunter auf frischen Wiesen, und ehemalige Vorgartentreppen steigen irgendwo ins Leere – doch Abriss war hier nie das letzte Wort. Die neue, verkleinerte Südstadt ist kein Archipel auseinander driftender Wohninseln und kein verwilderndes Biotop. Natürlich lassen sich lebendige Erinnerungen an das heroische Zentrum der Textilindustrie weder verdrängen noch begraben, doch der Blick auf das Leinefelde von heute kann einem Leben nach der 'Spinne' sehr wohl Idee und Richtung geben. Das Experiment Stadtumbau in Leinefelde wird hier in gebotener Ausführlichkeit dargestellt, nach den Konditionen seines Gelingens wie nach den Chancen seiner Verallgemeinerbarkeit gefragt.
Aktualisiert: 2022-08-24
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Stuttgart.. Wohin?

Stuttgart.. Wohin? von Bächer,  Max, Böhm,  Christoph, Böhme,  Helmut, Borst,  Otto, Durth,  Werner, Fechner,  Renate, Hesse,  Hermann, Hübner,  Peter, John,  Timo, Kil,  Wolfgang, Lederer,  Arno, Mueller,  Roland, Ostertag,  Roland, Otto,  Frei, Schlaffer,  Hannelore, Siebel,  Walter, Töpfer,  Klaus
Städte sind das einmalige Ergebnis des "räumlichen Zusammenspiels der natürlichen geo- und topografischen Gestalten und der historischen Überprägung durch die Kulturarbeit von Generationen". Sie ergeben den Charakter, die atmosphärische Mixtur, im Fall von Stuttgart, die spezifische Stuttgart-Mixtur. In Band 2 von "Stuttgart.wohin?" begibt sich der Architekt Roland Ostertag gemeinsam mit verschiedenen Fachautoren auf die Suche nach den identitätsstiftenden Faktoren der baden-württembergischen Landeshauptstadt, die durch brutale und ungeregelte Urbanisierung, durch Beschleunigung der Mobilität ausgelöscht oder zumindest stark verstümmelt wurden.
Aktualisiert: 2019-08-08
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Verborgene Reformdiskurse

Verborgene Reformdiskurse von Bernhardt,  Christoph, Bernt,  Matthias, Bodenschatz,  Harald, Dubrau,  Dorothee, Engler,  Harald, Flierl,  Bruno, Flierl,  Thomas, Hunger,  Bernd, Kegler,  Harald, Kil,  Wolfgang, Korrek,  Norbert, Kühn,  Rolf, Welch Guerra,  Max
Mit wachsendem zeitlichen Abstand erfahren nicht nur die Bauten der Ost-Moderne eine positivere Bewertung, auch die Forschung zur Geschichte des DDR-Städtebaus fördert neue Erkenntnisse zutage. Die Paradigmenwechsel von der frühen Nachkriegsmoderne zum „Bauen in der nationalen Tradition“ Anfang der 1950er Jahre, der Übergang zur Industrialisierung des Bauwesens seit Ende der 1950er und schließlich zum Wohnungsbauprogramm der 1970er und 80er Jahre sind bislang vor allem als Realisierung zentraler Vorgaben der Politik beschrieben worden. Der vorliegende Band untersucht dagegen die institutionellen Strukturen des DDR-Bauwesens, die Konflikte und Handlungsspielräume von Architekten und Stadtplanern sowie die verborgenen Formen kritischer Fachöffentlichkeit. Maßgeblich für das Planungsverständnis in der DDR war die einzige universitäre Ausbildungsstätte für Planer, die Hochschule für Architektur und Bauwesen Weimar. Am Ende der DDR formierte sich von hier aus ein fachpolitischer Reformflügel, der eine Zukunft jenseits des herrschenden Wachstumsmodells skizzierte. Da er sich nicht als politische Reformbewegung verstand, ein Bündnis mit der Bürgerbewegung nicht zustande kam und mit dem Ende der DDR alle diese Programme ihre Grundlage verloren, blieb diese Position lange unsichtbar. Der Band enthält Aufsätze von Architekten, Stadtplanern und Bauhistorikern und basiert auf dem 7. Hermann-Henselmann-Kolloquium 2011 an der Bauhaus-Universität in Weimar. Mit Beiträgen u. a. von Matthias Bernt, Harald Bodenschatz, Dorothee Dubrau, Harald Engler, Bruno Flierl, Bernd Hunger, Harald Kegler, Wolfgang Kil, Norbert Korrek, Rolf Kuhn und Max Welch Guerra.
Aktualisiert: 2023-03-15
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Exemplarisch. Architekturpreis Rheinland-Pfalz 2001

Exemplarisch. Architekturpreis Rheinland-Pfalz 2001 von Architektenkammer Rheinland-Pfalz,  Architektenkammer Rheinland-Pfalz, Baus,  Ursula, Kil,  Wolfgang
"Architektur hat Sonntag" überschreibt Wolfgang Kil einen seiner Texte zum zweiten Architekturpreis Rheinland-Pfalz und lobt damit die ebenso intensive wie anstrengende Arbeit einer Jury, die es auf sich genommen hat, "... bei der Juryrundreise zwischen Rhein und Mosel, Hunsrück und Pfälzer Wald ..." die oft kleinen Meisterstücke des Bauens zu suchen.
Aktualisiert: 2021-12-16
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Berliner Barbaren

Berliner Barbaren von Kil,  Wolfgang, Rada,  Uwe
Die Osterweiterung der Europäischen Union steht vor der Tür, bis zur polnischen Grenze sind es keine achtzig Kilometer. Doch in Berlin blickt man NOCH IMMER Richtung Westen. Dabei kann man es überall hören und sehen: Die Osteuropäisierung steht in vollem Gange. Aber anstatt die Chancen einer Grenzstadt zum Osten zu begreifen, zieht man in Berlin lieber neue Grenzen. Schon ist von der Häßlichkeit des Ostens die Rede und von der »Zivilisation«, die es gegen den Ansturm der »neuen Barbaren« zu verteidigen gelte. Aus der Frontstadt Berlin ist die Frontier Town geworden. Doch wer, fragt Uwe Rada in diesem Buch, ist hier eigentlich barbarisch? Die, die den Westen beim Wort nehmen? Oder die, die aus dem Osten nichts als einen Angriff auf ihre »zivilen« Errungenschaften erwarten? Fragen, die angesichts eines wieder in die Diskussion gekommenen »Kampfes der Kulturen« aktueller sind denn je.
Aktualisiert: 2019-01-05
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