Kultur und Nerven

Kultur und Nerven von Lessing,  Theodor, Marwedel,  Rainer
Die kleinen Schriften einer der interessantesten Figuren der Moderne. Theodor Lessing (1872-1933), der deutsch-jüdische Philosoph des wilhelminischen Kaiserreichs und der Weimarer Republik, veröffentlichte seine philosophischen und psychologischen Texte auch in Zeitungen und Zeitschriften. Sein anschaulicher Argumentations- und Darstellungsstil, in der Nachfolge von Heine, Schopenhauer und Nietzsche, ist einzigartig in der deutschen Philosophie. Die beiden Bände »Kultur und Nerven« enthalten neben Texten zum Theater und zur Reformpädagogik zwei philosophische Studien sowie eine ästhetische Betrachtung zu Raffaels Madonna Sixtina; weiterhin den unter Zionisten umstrittenen Reisebericht aus dem jüdischen Galizien und eine von Wagnerianern nicht durchweg geschätzte satirische Gralfahrt nach Bayreuth; schließlich die legendäre Schrift »Der Lärm«, und, erstmals in Buchfassung vorliegend und durchgehend kommentiert: alle seine Beiträge zu der von ihm gegründeten Zeitschrift »›Der Antirüpel‹. Monatsblätter zum Kampf gegen Lärm, Roheit und Unkultur im deutschen Wirtschafts-, Handels- und Verkehrsleben.« In Deutschland, so Theodor Lessing, gehe nichts »in kunstheiterer, freier, fröhlicher, humoristischer und ironischer Form« vor sich, alles werde entsetzlich feierlich genommen. Die hier versammelten Texte sind ein Beleg dafür, wie ein deutscher Jude versuchte, die deutsche Kultur von ihrer steifen Ernsthaftigkeit zu befreien. »Denn ich bin gewiß, daß der Lärmteufel, der mein Leben so oft zur Tortur gemacht hat, mir bis zum Tode treu bleiben wird, treuer sicherlich und zuverlässiger als die sogenannten »Nächsten« gewesen sind.« Theodor Lessing
Aktualisiert: 2023-06-30
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Kultur und Nerven

Kultur und Nerven von Lessing,  Theodor, Marwedel,  Rainer
Die kleinen Schriften einer der interessantesten Figuren der Moderne. Theodor Lessing (1872-1933), der deutsch-jüdische Philosoph des wilhelminischen Kaiserreichs und der Weimarer Republik, veröffentlichte seine philosophischen und psychologischen Texte auch in Zeitungen und Zeitschriften. Sein anschaulicher Argumentations- und Darstellungsstil, in der Nachfolge von Heine, Schopenhauer und Nietzsche, ist einzigartig in der deutschen Philosophie. Die beiden Bände »Kultur und Nerven« enthalten neben Texten zum Theater und zur Reformpädagogik zwei philosophische Studien sowie eine ästhetische Betrachtung zu Raffaels Madonna Sixtina; weiterhin den unter Zionisten umstrittenen Reisebericht aus dem jüdischen Galizien und eine von Wagnerianern nicht durchweg geschätzte satirische Gralfahrt nach Bayreuth; schließlich die legendäre Schrift »Der Lärm«, und, erstmals in Buchfassung vorliegend und durchgehend kommentiert: alle seine Beiträge zu der von ihm gegründeten Zeitschrift »›Der Antirüpel‹. Monatsblätter zum Kampf gegen Lärm, Roheit und Unkultur im deutschen Wirtschafts-, Handels- und Verkehrsleben.« In Deutschland, so Theodor Lessing, gehe nichts »in kunstheiterer, freier, fröhlicher, humoristischer und ironischer Form« vor sich, alles werde entsetzlich feierlich genommen. Die hier versammelten Texte sind ein Beleg dafür, wie ein deutscher Jude versuchte, die deutsche Kultur von ihrer steifen Ernsthaftigkeit zu befreien. »Denn ich bin gewiß, daß der Lärmteufel, der mein Leben so oft zur Tortur gemacht hat, mir bis zum Tode treu bleiben wird, treuer sicherlich und zuverlässiger als die sogenannten »Nächsten« gewesen sind.« Theodor Lessing
Aktualisiert: 2023-06-30
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Kultur und Nerven

Kultur und Nerven von Lessing,  Theodor, Marwedel,  Rainer
Die kleinen Schriften einer der interessantesten Figuren der Moderne. Theodor Lessing (1872-1933), der deutsch-jüdische Philosoph des wilhelminischen Kaiserreichs und der Weimarer Republik, veröffentlichte seine philosophischen und psychologischen Texte auch in Zeitungen und Zeitschriften. Sein anschaulicher Argumentations- und Darstellungsstil, in der Nachfolge von Heine, Schopenhauer und Nietzsche, ist einzigartig in der deutschen Philosophie. Die beiden Bände »Kultur und Nerven« enthalten neben Texten zum Theater und zur Reformpädagogik zwei philosophische Studien sowie eine ästhetische Betrachtung zu Raffaels Madonna Sixtina; weiterhin den unter Zionisten umstrittenen Reisebericht aus dem jüdischen Galizien und eine von Wagnerianern nicht durchweg geschätzte satirische Gralfahrt nach Bayreuth; schließlich die legendäre Schrift »Der Lärm«, und, erstmals in Buchfassung vorliegend und durchgehend kommentiert: alle seine Beiträge zu der von ihm gegründeten Zeitschrift »›Der Antirüpel‹. Monatsblätter zum Kampf gegen Lärm, Roheit und Unkultur im deutschen Wirtschafts-, Handels- und Verkehrsleben.« In Deutschland, so Theodor Lessing, gehe nichts »in kunstheiterer, freier, fröhlicher, humoristischer und ironischer Form« vor sich, alles werde entsetzlich feierlich genommen. Die hier versammelten Texte sind ein Beleg dafür, wie ein deutscher Jude versuchte, die deutsche Kultur von ihrer steifen Ernsthaftigkeit zu befreien. »Denn ich bin gewiß, daß der Lärmteufel, der mein Leben so oft zur Tortur gemacht hat, mir bis zum Tode treu bleiben wird, treuer sicherlich und zuverlässiger als die sogenannten »Nächsten« gewesen sind.« Theodor Lessing
Aktualisiert: 2023-06-30
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Kultur und Nerven von Lessing,  Theodor, Marwedel,  Rainer
Die kleinen Schriften einer der interessantesten Figuren der Moderne. Theodor Lessing (1872-1933), der deutsch-jüdische Philosoph des wilhelminischen Kaiserreichs und der Weimarer Republik, veröffentlichte seine philosophischen und psychologischen Texte auch in Zeitungen und Zeitschriften. Sein anschaulicher Argumentations- und Darstellungsstil, in der Nachfolge von Heine, Schopenhauer und Nietzsche, ist einzigartig in der deutschen Philosophie. Die beiden Bände »Kultur und Nerven« enthalten neben Texten zum Theater und zur Reformpädagogik zwei philosophische Studien sowie eine ästhetische Betrachtung zu Raffaels Madonna Sixtina; weiterhin den unter Zionisten umstrittenen Reisebericht aus dem jüdischen Galizien und eine von Wagnerianern nicht durchweg geschätzte satirische Gralfahrt nach Bayreuth; schließlich die legendäre Schrift »Der Lärm«, und, erstmals in Buchfassung vorliegend und durchgehend kommentiert: alle seine Beiträge zu der von ihm gegründeten Zeitschrift »›Der Antirüpel‹. Monatsblätter zum Kampf gegen Lärm, Roheit und Unkultur im deutschen Wirtschafts-, Handels- und Verkehrsleben.« In Deutschland, so Theodor Lessing, gehe nichts »in kunstheiterer, freier, fröhlicher, humoristischer und ironischer Form« vor sich, alles werde entsetzlich feierlich genommen. Die hier versammelten Texte sind ein Beleg dafür, wie ein deutscher Jude versuchte, die deutsche Kultur von ihrer steifen Ernsthaftigkeit zu befreien. »Denn ich bin gewiß, daß der Lärmteufel, der mein Leben so oft zur Tortur gemacht hat, mir bis zum Tode treu bleiben wird, treuer sicherlich und zuverlässiger als die sogenannten »Nächsten« gewesen sind.« Theodor Lessing
Aktualisiert: 2023-06-02
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Kultur und Nerven

Kultur und Nerven von Lessing,  Theodor, Marwedel,  Rainer
Die kleinen Schriften einer der interessantesten Figuren der Moderne. Theodor Lessing (1872-1933), der deutsch-jüdische Philosoph des wilhelminischen Kaiserreichs und der Weimarer Republik, veröffentlichte seine philosophischen und psychologischen Texte auch in Zeitungen und Zeitschriften. Sein anschaulicher Argumentations- und Darstellungsstil, in der Nachfolge von Heine, Schopenhauer und Nietzsche, ist einzigartig in der deutschen Philosophie. Die beiden Bände »Kultur und Nerven« enthalten neben Texten zum Theater und zur Reformpädagogik zwei philosophische Studien sowie eine ästhetische Betrachtung zu Raffaels Madonna Sixtina; weiterhin den unter Zionisten umstrittenen Reisebericht aus dem jüdischen Galizien und eine von Wagnerianern nicht durchweg geschätzte satirische Gralfahrt nach Bayreuth; schließlich die legendäre Schrift »Der Lärm«, und, erstmals in Buchfassung vorliegend und durchgehend kommentiert: alle seine Beiträge zu der von ihm gegründeten Zeitschrift »›Der Antirüpel‹. Monatsblätter zum Kampf gegen Lärm, Roheit und Unkultur im deutschen Wirtschafts-, Handels- und Verkehrsleben.« In Deutschland, so Theodor Lessing, gehe nichts »in kunstheiterer, freier, fröhlicher, humoristischer und ironischer Form« vor sich, alles werde entsetzlich feierlich genommen. Die hier versammelten Texte sind ein Beleg dafür, wie ein deutscher Jude versuchte, die deutsche Kultur von ihrer steifen Ernsthaftigkeit zu befreien. »Denn ich bin gewiß, daß der Lärmteufel, der mein Leben so oft zur Tortur gemacht hat, mir bis zum Tode treu bleiben wird, treuer sicherlich und zuverlässiger als die sogenannten »Nächsten« gewesen sind.« Theodor Lessing
Aktualisiert: 2023-05-19
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Kultur und Nerven

Kultur und Nerven von Lessing,  Theodor, Marwedel,  Rainer
Die kleinen Schriften einer der interessantesten Figuren der Moderne. Theodor Lessing (1872-1933), der deutsch-jüdische Philosoph des wilhelminischen Kaiserreichs und der Weimarer Republik, veröffentlichte seine philosophischen und psychologischen Texte auch in Zeitungen und Zeitschriften. Sein anschaulicher Argumentations- und Darstellungsstil, in der Nachfolge von Heine, Schopenhauer und Nietzsche, ist einzigartig in der deutschen Philosophie. Die beiden Bände »Kultur und Nerven« enthalten neben Texten zum Theater und zur Reformpädagogik zwei philosophische Studien sowie eine ästhetische Betrachtung zu Raffaels Madonna Sixtina; weiterhin den unter Zionisten umstrittenen Reisebericht aus dem jüdischen Galizien und eine von Wagnerianern nicht durchweg geschätzte satirische Gralfahrt nach Bayreuth; schließlich die legendäre Schrift »Der Lärm«, und, erstmals in Buchfassung vorliegend und durchgehend kommentiert: alle seine Beiträge zu der von ihm gegründeten Zeitschrift »›Der Antirüpel‹. Monatsblätter zum Kampf gegen Lärm, Roheit und Unkultur im deutschen Wirtschafts-, Handels- und Verkehrsleben.« In Deutschland, so Theodor Lessing, gehe nichts »in kunstheiterer, freier, fröhlicher, humoristischer und ironischer Form« vor sich, alles werde entsetzlich feierlich genommen. Die hier versammelten Texte sind ein Beleg dafür, wie ein deutscher Jude versuchte, die deutsche Kultur von ihrer steifen Ernsthaftigkeit zu befreien. »Denn ich bin gewiß, daß der Lärmteufel, der mein Leben so oft zur Tortur gemacht hat, mir bis zum Tode treu bleiben wird, treuer sicherlich und zuverlässiger als die sogenannten »Nächsten« gewesen sind.« Theodor Lessing
Aktualisiert: 2023-05-12
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Der Lärm

Der Lärm von Klaue,  Magnus, Lessing,  Theodor, Vogt,  Tilman
Allgegenwärtiges Brüllen, Dröhnen, Pfeifen, Zischen, Fauchen, Hämmern, Rammeln, Klopfen, Schrillen, Schreien und Toben, vor dem der friedliebende Geist weder in Stadt noch Land mehr Zuflucht findet: In seiner furiosen Polemik gegen den Lärm und für die Höflichkeit versuchte Lessing 1908 die zudringlichen Geräusche mit einer glänzenden Typologie der Angriffsformen auf das Ohr zu bannen. Dabei entstand nicht nur eine hervorragende Bestimmung des Lärm-Phänomens zwischen Selbstbetäubung, Vitalität und Aggression, sondern auch ein berührendes Plädoyer für Feinsinnigkeit und Rücksichtnahme, kurz: Menschenfreundlichkeit. Lessing, der bald einen Anti-Lärm-Verein sowie die Zeitschrift Der Anti-Rüpel gründete, ging gegen die Kräfte des gesamtgesellschaftlichen Getöses und der Rohheit mit allem an, was er hatte, und unterlag ihnen am Ende doch. Heute ist die Beschallung mittels mitgeführter Lautsprecher auch im Freien universell geworden, wie in Identifikation mit dem Aggressor leitet sie sich gar jeder per Kopfhörer direkt in den Gehörgang. Angesichts dessen wird hier Lessings Kampfschrift, begleitet von kommentierenden Essays, für das tägliche Abwehrgefecht gegen den Lärm als Einzelausgabe zugänglich gemacht: einer der schönsten, stillen Hilferufe der deutschsprachigen Literatur.
Aktualisiert: 2023-04-25
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Haarmann

Haarmann von Gröls-Verlag,  Redaktion, Lessing,  Theodor
Netflix erweckt vielleicht den Eindruck, Serienmörder gäbe es nur in den USA. Einer der "erfolgreichsten" Serienmörder aller Zeiten war allerdings Fritz Haarmann, der in den 20ern rund um Hannover wütete und 24 Jungen und junge Männer tötete und teilweise verspeiste. "Der Werwolf von Hannover" hatte einen eigenen Fleischwolf in seiner Wohnung und blieb lange unentdeckt. Das es aus seiner Wohnung nachts häufig Hämmer-, Säge- und Klopfgeräusche gab, irritierte offenbar niemanden. Lessing schreibt, im Menschen lauere ein mörderisches Tier, gezähmt nur durch kulturelle Anstrengung. Gröls-Verlag (Edition Werke der Weltliteratur)
Aktualisiert: 2022-11-03
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Haarmann

Haarmann von Gröls-Verlag,  Redaktion, Lessing,  Theodor
Netflix erweckt vielleicht den Eindruck, Serienmörder gäbe es nur in den USA. Einer der "erfolgreichsten" Serienmörder aller Zeiten war allerdings Fritz Haarmann, der in den 20ern rund um Hannover wütete und 24 Jungen und junge Männer tötete und teilweise verspeiste. "Der Werwolf von Hannover" hatte einen eigenen Fleischwolf in seiner Wohnung und blieb lange unentdeckt. Das es aus seiner Wohnung nachts häufig Hämmer-, Säge- und Klopfgeräusche gab, irritierte offenbar niemanden. Lessing schreibt, im Menschen lauere ein mörderisches Tier, gezähmt nur durch kulturelle Anstrengung. Gröls-Verlag (Edition Werke der Weltliteratur)
Aktualisiert: 2022-11-03
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Einmal und nie wieder

Einmal und nie wieder von Donat,  Helmut, Fischer,  Otokar, Lessing,  Ada, Lessing,  Theodor, Mayer,  Hans, Wollenberg,  Jörg
Hans Mayer hat Theodor Lessings „Einmal und nie wieder“ als seine bedeutendste Veröffentlichung bezeichnet – „als Aufschreibung seiner Jugendgeschichte und als Liebeserklärung an Hannover“. Aber die „Lebenserinnerungen“ sind mehr. Sie legen Zeugnis ab von dem Versuch, den Werdegang und das Schicksal eines geistigen Menschen zu deuten. Kaum jemand hat sich im ausgehenden 19. und beginnenden 20. Jahrhundert in deutschen Gefilden so aufrichtig und redlich wie Lessing bemüht, bei der Schilderung seines Weges nichts zu beschönigen – selbst auf die Gefahr hin, seinen Gegnern und Feinden durch das Bekennen eigener Schwächen und Peinlichkeiten in die Hände zu spielen. Wegen einer kritischen Glosse über den damals in Hannover lebenden Generalfeldmarschall Paul von Hindenburg ist im Jahre 1925 gegen den „Juden, Pazifisten und Sozialisten“ eine Hetzkampagne von völkisch-nationalistischen Kreisen entfacht worden, die ein Jahr später zum Entzug von Lessings Lehrbefugnis an der Technischen Hochschule Hannover führte. Am 30. August 1933 erschossen ihn sudetendeutsche Nationalsozialisten im tschechoslowakischen Exil in Marienbad. Seine Erinnerungen, seit langem vergriffen und anlässlich seines 150. Geburtstages nun wieder aufgelegt, offenbaren seinen „philosophischen Pessimismus“. Zusammen mit den Beiträgen von Helmut Donat, Otokar Fischer, Hans Mayer, Rolf Wernstedt und Jörg Wollenberg verdeutlichen sie aber auch seinen Willen, sich der „Selbstzerstörung des Menschen durch den Menschen“ entgegen zu stellen und den Raubbau des Menschen an der Natur zu stoppen. Lessings Warnungen vor dem „Untergang der Erde am Geist“ – so der Titel eines seiner wichtigen Bücher – sind aktuell wie nie und zugleich Erbe und Auftrag.
Aktualisiert: 2023-02-09
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Kultur und Nerven

Kultur und Nerven von Lessing,  Theodor, Marwedel,  Rainer
Die kleinen Schriften einer der interessantesten Figuren der Moderne. Theodor Lessing (1872-1933), der deutsch-jüdische Philosoph des wilhelminischen Kaiserreichs und der Weimarer Republik, veröffentlichte seine philosophischen und psychologischen Texte auch in Zeitungen und Zeitschriften. Sein anschaulicher Argumentations- und Darstellungsstil, in der Nachfolge von Heine, Schopenhauer und Nietzsche, ist einzigartig in der deutschen Philosophie. Die beiden Bände »Kultur und Nerven« enthalten neben Texten zum Theater und zur Reformpädagogik zwei philosophische Studien sowie eine ästhetische Betrachtung zu Raffaels Madonna Sixtina; weiterhin den unter Zionisten umstrittenen Reisebericht aus dem jüdischen Galizien und eine von Wagnerianern nicht durchweg geschätzte satirische Gralfahrt nach Bayreuth; schließlich die legendäre Schrift »Der Lärm«, und, erstmals in Buchfassung vorliegend und durchgehend kommentiert: alle seine Beiträge zu der von ihm gegründeten Zeitschrift »›Der Antirüpel‹. Monatsblätter zum Kampf gegen Lärm, Roheit und Unkultur im deutschen Wirtschafts-, Handels- und Verkehrsleben.« In Deutschland, so Theodor Lessing, gehe nichts »in kunstheiterer, freier, fröhlicher, humoristischer und ironischer Form« vor sich, alles werde entsetzlich feierlich genommen. Die hier versammelten Texte sind ein Beleg dafür, wie ein deutscher Jude versuchte, die deutsche Kultur von ihrer steifen Ernsthaftigkeit zu befreien. »Denn ich bin gewiß, daß der Lärmteufel, der mein Leben so oft zur Tortur gemacht hat, mir bis zum Tode treu bleiben wird, treuer sicherlich und zuverlässiger als die sogenannten »Nächsten« gewesen sind.« Theodor Lessing Theodor Lessiing Edition
Aktualisiert: 2022-09-13
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Kultur und Nerven

Kultur und Nerven von Lessing,  Theodor, Marwedel,  Rainer
Die kleinen Schriften einer der interessantesten Figuren der Moderne. Theodor Lessing (1872-1933), der deutsch-jüdische Philosoph des wilhelminischen Kaiserreichs und der Weimarer Republik, veröffentlichte seine philosophischen und psychologischen Texte auch in Zeitungen und Zeitschriften. Sein anschaulicher Argumentations- und Darstellungsstil, in der Nachfolge von Heine, Schopenhauer und Nietzsche, ist einzigartig in der deutschen Philosophie. Die beiden Bände »Kultur und Nerven« enthalten neben Texten zum Theater und zur Reformpädagogik zwei philosophische Studien sowie eine ästhetische Betrachtung zu Raffaels Madonna Sixtina; weiterhin den unter Zionisten umstrittenen Reisebericht aus dem jüdischen Galizien und eine von Wagnerianern nicht durchweg geschätzte satirische Gralfahrt nach Bayreuth; schließlich die legendäre Schrift »Der Lärm«, und, erstmals in Buchfassung vorliegend und durchgehend kommentiert: alle seine Beiträge zu der von ihm gegründeten Zeitschrift »›Der Antirüpel‹. Monatsblätter zum Kampf gegen Lärm, Roheit und Unkultur im deutschen Wirtschafts-, Handels- und Verkehrsleben.« In Deutschland, so Theodor Lessing, gehe nichts »in kunstheiterer, freier, fröhlicher, humoristischer und ironischer Form« vor sich, alles werde entsetzlich feierlich genommen. Die hier versammelten Texte sind ein Beleg dafür, wie ein deutscher Jude versuchte, die deutsche Kultur von ihrer steifen Ernsthaftigkeit zu befreien. »Denn ich bin gewiß, daß der Lärmteufel, der mein Leben so oft zur Tortur gemacht hat, mir bis zum Tode treu bleiben wird, treuer sicherlich und zuverlässiger als die sogenannten »Nächsten« gewesen sind.« Theodor Lessing
Aktualisiert: 2023-04-21
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Nachtkritiken

Nachtkritiken von Lessing,  Theodor, Marwedel,  Rainer
Theodor Lessing studierte in den Jahren 1906/07 in Göttingen Philosophie bei Edmund Husserl und arbeitete zu dieser Zeit neben seinem Studium als Theaterkritiker für die Göttinger Zeitung. Seine mit großer psychologischer Einfühlsamkeit geschriebenen Göttinger "Nachtkritiken", die hier erstmals in Buchform erscheinen, dokumentieren den Wandel in der Bewertung des kulturellen Leitmediums Theater im Jahrzehnt vor dem Ersten Weltkrieg. Sie sind Beiträge zur Neubestimmung einer Kultur im Spannungsfeld zwischen wilhelminischer Monumentalität auf der einen und avantgardistischer Reformmoderne auf der anderen Seite. Neben den Artikeln für die Göttinger Zeitung enthält der vorliegende Band weitere Schriften Lessings, u.a. über das Theater sowie seine psycho-logisch-medizinische Studie "Über Hypnose und Autosuggestion". Lessings Gedanken zu den künstlerischen, und psychologischen Reformbewegungen um 1900 spiegeln - in einer Momentaufnahme der Jahre 1906/07 - die tiefgreifende Umbruchsituation des kulturellen Systems im Deutschen Reich wider. Die Edition präsentiert die Texte Lessings in der Chronologie ihres Erscheinens nach den Erstdrucken. Der ausführliche Kommentar liefert Angaben zum Druck sowie zur Entstehungs- und Wirkungsgeschichte der Texte und erläutert zeitgeschichtliche, politische und kulturgeschichtliche Hintergründe.
Aktualisiert: 2020-01-01
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Intellekt und Selbsthaß

Intellekt und Selbsthaß von Lehnert,  Erik, Lessing,  Theodor
Die Untersuchung zum „jüdischen Selbsthaß“ (1930) ist vielleicht das bekannteste Buch des Kulturkritikers Theodor Lessing. Weitgehend unbeachtet blieb dagegen eine Vorstudie zu diesem Thema aus dem Jahr 1914, die jetzt erstmals separat erscheint. Darin finden sich neben feinen Beobachtungen über den Selbsthaß der Intellektuellen allgemein scharfe Urteile über den jüdischen Geist, zu denen sich Lessing als Jude berechtigt fühlte. Insbesondere auf den Soziologen Simmel hatte er es abgesehen.
Aktualisiert: 2020-01-16
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BLUMEN

BLUMEN von Lessing,  Theodor
„Die Blume ist“, wie der Dichter und Lebenskünstler Peter Hille meinte, „das Lächeln der Pflanze.“ Sehr schön gesagt und wiewohl auch richtig, aber es steckt noch mehr dahinter. Nicht nur die ökologisch-technische Funktion der Blumen, den Bestäuber mit ihren Lächeln und ihren Düften anzulocken und künstlerisch wertvoll gewunden als Blumenstrauß seine Mitmenschen zu beglücken, sondern eben durch ihre schiere Existenz Literaten und Philosophen Weisheiten abzuringen, ohne die unsere Gedankenwelt ärmer und freudloser wäre. Tatsächlich sind Blumen eben auch mit Erfindungsgabe und Klugheit beseelt, um ihr Streben hienieden zu erfüllen. Ihr Ehrgeiz ist schließlich, die Oberfläche unseres Planeten mit ihrer vielfältigen Schönheit und Farbenpracht zu bedecken, ja zu erobern. Und das ist eben nicht so leicht, es gibt jede Menge Konkurrenz mit anderen Pflanzen und den Tieren, vom Menschen einmal ganz abgesehen. Aber Intelligenz, Findigkeit und sogar Listigkeit der Blumen, sich den Anforderungen des Flugwesens, der Mechanik, der Ballistik, der Insektenbeobachtung und vielen anderen Einflussnahmen zu stellen, sind geradezu überwältigend. Dies wohl bedenkend, haben Künstler über alle Jahrhunderte hinweg mit ihrer Bewunderung nicht gegeizt und im Kleinen, mit Gedichten, Epigrammen, Aphorismen, Zeichnungen, Aquarellen oder auch im Großen mit Ölgemälden und gedankenschweren Abhandlungen, dieser wundersamen Spezies auf unserem Planeten ihre Bewunderung gezollt. Einer unter ihnen ist der Schriftsteller Theodor Lessing, der 1928 seine philosophische Dichtung „Blumen“ veröffentlichte, die seither im Kanon der Blumenliteratur eine unübertreffliche Stellung einnimmt.
Aktualisiert: 2020-04-14
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Die Haarmann-Prozesse

Die Haarmann-Prozesse von Farin,  Michael, Lessing,  Theodor
In der deutschen Kriminalgeschichte ist der Fall des Fritz Haarmann (1879-1925) ohne Beispiel: Zwischen September 1918 und Juni 1924 - in den Wirren der Nachkriegszeit und der Inflation - tötete er in Hannover mindestens 24 junge Männer, indem er ihnen im Liebesrausch die Halsschlagader durchbiß. "Kaum jemals ist ein bedeutender Prozeß unfähiger, kleinlicher und törichter geführt worden." Theodor Lessing, der 1925 sein Buch "Haarmann - Die Geschichte eines Werwolfs" veröffentlichte, kritisierte das gegen Haarmann gefällte Todesurteil und problematisierte die Zurechnungsfähigkeit Haarmanns. Er glaubte, dass seine "Darstellung des Kriminalfalles älter werden würde als die Akten des Gerichts und in irgendwelchen denkenden und forschenden Köpfen zur Wiederaufnahme des Verfahrens führen" müsse. Mit dem vorliegenden Buch - einer Fortführung des bereits erschienenen Bandes "Die Haarmann-Protokolle" - wird eine solche Wiederaufnahme versucht: Dabei wird nicht nur der Prozessverlauf chronologisch nachgezeichnet, sondern es wird zudem anhand seltener, vollständig abgedruckter Publikationen und Artikel aus den 1920er Jahren die zeitgenössische Diskussion nachvollziehbar gemacht. Der Prozess und seine Rezeption erweisen sich dabei als ein Zerrspiegel der zerfallenden Weimarer Republik.
Aktualisiert: 2021-04-22
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