Entwicklung und Veränderung eröffnen weitreichende klinische, gesellschaftliche und kulturpsychologische Perspektiven, die die Autor*innen des Bandes mit therapeutischen Orientierungs- und psychoanalytischen Einordnungsmöglichkeiten aufgreifen. Vor allem die der Veränderung eingeschriebene Ambivalenz von Sehnsucht und Furcht (verbunden mit Widerstandsformen) bildet das Zentrum der Auseinandersetzungen.
Aktualisiert: 2023-05-18
Autor:
Christine Bauriedl-Schmidt,
Gustav Bovensiepen,
Lesley Caldwell,
Steffen Dörre,
Markus Fellner,
Roger Frie,
Michael Guenter,
Wulf Hübner,
Elisabeth Imhorst,
Birgit Jänchen-van der Hoofd,
Ludwig Janus,
Helga Krüger-Kirn,
Thomas Leitner,
Christian Maier,
Rupert Martin,
Anna Mayer,
Barbara Meerwein,
Volker Münch,
Eckhart Neumann,
Bernd Nissen,
Kamyar Nowidi,
Georg Schäfer,
Stefanie Sedlacek,
Hildegard Wollenweber,
Uta Zeitzschel,
Sylvia Zwettler-Otte,
Ralf Zwiebel
> findR *
Entwicklung und Veränderung eröffnen weitreichende klinische, gesellschaftliche und kulturpsychologische Perspektiven, die die Autor*innen des Bandes mit therapeutischen Orientierungs- und psychoanalytischen Einordnungsmöglichkeiten aufgreifen. Vor allem die der Veränderung eingeschriebene Ambivalenz von Sehnsucht und Furcht (verbunden mit Widerstandsformen) bildet das Zentrum der Auseinandersetzungen.
Aktualisiert: 2023-05-10
Autor:
Christine Bauriedl-Schmidt,
Gustav Bovensiepen,
Lesley Caldwell,
Steffen Dörre,
Markus Fellner,
Roger Frie,
Michael Guenter,
Wulf Hübner,
Elisabeth Imhorst,
Birgit Jänchen-van der Hoofd,
Ludwig Janus,
Helga Krüger-Kirn,
Thomas Leitner,
Christian Maier,
Rupert Martin,
Anna Mayer,
Barbara Meerwein,
Volker Münch,
Eckhart Neumann,
Bernd Nissen,
Kamyar Nowidi,
Georg Schäfer,
Stefanie Sedlacek,
Hildegard Wollenweber,
Uta Zeitzschel,
Sylvia Zwettler-Otte,
Ralf Zwiebel
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Entwicklung und Veränderung eröffnen weitreichende klinische, gesellschaftliche und kulturpsychologische Perspektiven, die die Autor*innen des Bandes mit therapeutischen Orientierungs- und psychoanalytischen Einordnungsmöglichkeiten aufgreifen. Vor allem die der Veränderung eingeschriebene Ambivalenz von Sehnsucht und Furcht (verbunden mit Widerstandsformen) bildet das Zentrum der Auseinandersetzungen.
Aktualisiert: 2023-05-08
Autor:
Christine Bauriedl-Schmidt,
Gustav Bovensiepen,
Lesley Caldwell,
Steffen Dörre,
Markus Fellner,
Roger Frie,
Michael Guenter,
Wulf Hübner,
Elisabeth Imhorst,
Birgit Jänchen-van der Hoofd,
Ludwig Janus,
Helga Krüger-Kirn,
Thomas Leitner,
Christian Maier,
Rupert Martin,
Anna Mayer,
Barbara Meerwein,
Volker Münch,
Eckhart Neumann,
Bernd Nissen,
Kamyar Nowidi,
Georg Schäfer,
Stefanie Sedlacek,
Hildegard Wollenweber,
Uta Zeitzschel,
Sylvia Zwettler-Otte,
Ralf Zwiebel
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Keinen Text hat Freud in seinen Schriften und Briefen häufiger zitiert als die Jüdische Bibel; zudem hat er sein geistiges Leben mit der Lektüre der Bibel begonnen und sich am Ende seines Lebens erneut mit der jüdischen Schrifttradition auseinandergesetzt. Wolfgang Hegener macht Freuds Leben als permanentes Ringen um eine eigene Position in Reflexion seiner jüdischen Herkunft begreifbar.
Aktualisiert: 2023-05-03
> findR *
Wolfgang Hegener: Die (Un-)Ordnung der Geschlechter im Zeitalter ihrer technologischen Reproduzierbarkeit
Christine Anzieu-Premmereur: Kinder der Reproduktionsmedizin und ihre Eltern
Marganit Ofer: Multifokal – Neue Familienstrukturen im Lichte psychoanalytischer Theorie
Alessandra Lemma: Trans-itorische Identitäten – Einige psychoanalytische Überlegungen zu Transgender-Identitäten
Lisa Schmuckli und Patrick Gross: Ein Geschlecht – Widersprüchliche Geschlechterfindung
Sabine Warneke: Der transsexuelle Wunsch, in sich herzustellen, was einem genommen wurde
Freud als Briefschreiber:
Ludger M. Hermanns / Peter J. Loewenberg: »Wer von der Wissenschaft gemütliche Befriedigung fordert oder erwartet, der muß sich enttäuscht fühlen«. Ein Brief Freuds an den Schriftsteller Oscar A. H. Schmitz aus dem Jahre 1921
Wolfgang-Loch-Vorlesung:
Aleida Assmann: Räumliche und zeitliche Bilder des Erinnerns und Vergessens
Udo Hock: Das Vergessen und seine Beziehung zum Unbewussten
Nachruf:
Friedrich-Wilhelm Eickhoff: Nachruf auf Professor Léon Wurmser
Aktualisiert: 2020-11-06
Autor:
Jorge L. Ahumada,
Tatjana Aladvidze,
Christine Anzieu-Premmereur,
Aleida Assmann,
Hermann Beland,
Wolfgang Berner,
Giuseppe Civitarese,
Angelika Ebrecht-Laermann,
Friedrich-Wilhelm Eickhoff,
Henrik Enckell,
Terttu Eskelinen de Folch,
Claudia Frank,
Lilli Gast,
Patrick Gross,
Ilse Grubrich-Simitis,
Wolfgang Hegener,
Ludger M. Hermanns,
Helmut Hinz,
Udo Hock,
Albrecht Kuchenbuch,
Egle Laufer,
Alessandra Lemma,
Howard B. Levine,
Elfriede Löchel,
Peter J. Loewenberg,
Patrick Miller,
Carine Minne,
Bernd Nissen,
Marganit Ofer,
Ursula Ostendorf,
Johannes Picht,
Lisa Schmuckli,
Gerhard Schneider,
Claudia Thußbas,
Sabine Warneke,
Peter Wegner,
Rob Wille,
Leon Wurmser,
Uta Zeitzschel
> findR *
Bernd Nissen: Deutung – Ein Aufriss von Freud über Klein und Bion bis zur Gegenwart
Giuseppe Civitarese: Sag es »schräg« – Die Rolle der Deutung in der postbionschen Theorie des analytischen Feldes
Norbert Matejek: Die Analyse träumen – Überlegungen zum Modell der α-Funktion
Delaram Habibi-Kohlen: Ein hoffnungsloser Fall? Zum Paradox vom Überleben-Können nur im Toten
Thomas Reitter: Den Schmerz des Undenkbaren vermeiden – negative ›therapeutische‹ Reaktionen und Wiederholungszwang neu betrachtet
Herbert Will: Drei Dimensionen, die eine psychoanalytische Deutung ausmachen
Michel de M’Uzan: Die Objektbeziehung. Zwischen wem, zwischen was? Für wen, für was?
Der Prozess des Malens, der malende Körper und das Bild, das Bekannte und das Dumme. Interview mit Daniel Richter, geführt von Uta Zeitzschel
Karl-Abraham-Vorlesung:
Werner Bohleber: Über Brüche in der Theoriebildung. Zur Generationengeschichte der Psychoanalyse in Deutschland 1945–1995.
Aktualisiert: 2020-05-05
Autor:
Jorge L. Ahumada,
Tatjana Aladvidze,
Hermann Beland,
Wolfgang Berner,
Werner Bohleben,
Giuseppe Civitarese,
Guiseppe Civitarese,
Angelika Ebrecht-Laermann,
Friedrich-Wilhelm Eickhoff,
Henrik Enckel,
Terttu Eskelinen de Folch,
Claudia Frank,
Lilli Gast,
Ilse Grubrich-Simitis,
Delaram Habibi-Kohlen,
Ludger M. Hermanns,
Helmut Hinz,
Albrecht Kuchenbuch,
Egle Laufer,
Howard B. Levine,
Elfriede Löchel,
Michel de M'Uzan,
Norbert Matejek,
Patrick Miller,
Carine Minne,
Bernd Nissen,
Ursula Ostendorf,
Johannes Picht,
Thomas Reitter,
Daniel Richter,
Gerhard Schneider,
Claudia Thußbas,
Peter Wegner,
Herbert Will,
Rob Wille,
Leon Wurmser,
Uta Zeitzschel
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Wolfgang Hegener: Die (Un-)Ordnung der Geschlechter im Zeitalter ihrer technologischen Reproduzierbarkeit
Christine Anzieu-Premmereur: Kinder der Reproduktionsmedizin und ihre Eltern
Marganit Ofer: Multifokal – Neue Familienstrukturen im Lichte psychoanalytischer Theorie
Alessandra Lemma: Trans-itorische Identitäten – Einige psychoanalytische Überlegungen zu Transgender-Identitäten
Lisa Schmuckli und Patrick Gross: Ein Geschlecht – Widersprüchliche Geschlechterfindung
Sabine Warneke: Der transsexuelle Wunsch, in sich herzustellen, was einem genommen wurde
Freud als Briefschreiber:
Ludger M. Hermanns / Peter J. Loewenberg: »Wer von der Wissenschaft gemütliche Befriedigung fordert oder erwartet, der muß sich enttäuscht fühlen«. Ein Brief Freuds an den Schriftsteller Oscar A. H. Schmitz aus dem Jahre 1921
Wolfgang-Loch-Vorlesung:
Aleida Assmann: Räumliche und zeitliche Bilder des Erinnerns und Vergessens
Udo Hock: Das Vergessen und seine Beziehung zum Unbewussten
Nachruf:
Friedrich-Wilhelm Eickhoff: Nachruf auf Professor Léon Wurmser
Aktualisiert: 2020-11-10
Autor:
Jorge L. Ahumada,
Tatjana Aladvidze,
Christine Anzieu-Premmereur,
Aleida Assmann,
Hermann Beland,
Wolfgang Berner,
Giuseppe Civitarese,
Angelika Ebrecht-Laermann,
Friedrich-Wilhelm Eickhoff,
Henrik Enckell,
Terttu Eskelinen de Folch,
Claudia Frank,
Lilli Gast,
Patrick Gross,
Ilse Grubrich-Simitis,
Wolfgang Hegener,
Ludger M. Hermanns,
Helmut Hinz,
Udo Hock,
Albrecht Kuchenbuch,
Egle Laufer,
Alessandra Lemma,
Howard B. Levine,
Elfriede Löchel,
Peter J. Loewenberg,
Patrick Miller,
Carine Minne,
Bernd Nissen,
Marganit Ofer,
Ursula Ostendorf,
Johannes Picht,
Lisa Schmuckli,
Gerhard Schneider,
Claudia Thußbas,
Sabine Warneke,
Peter Wegner,
Rob Wille,
Leon Wurmser,
Uta Zeitzschel
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Bernd Nissen: Deutung – Ein Aufriss von Freud über Klein und Bion bis zur Gegenwart
Giuseppe Civitarese: Sag es »schräg« – Die Rolle der Deutung in der postbionschen Theorie des analytischen Feldes
Norbert Matejek: Die Analyse träumen – Überlegungen zum Modell der α-Funktion
Delaram Habibi-Kohlen: Ein hoffnungsloser Fall? Zum Paradox vom Überleben-Können nur im Toten
Thomas Reitter: Den Schmerz des Undenkbaren vermeiden – negative ›therapeutische‹ Reaktionen und Wiederholungszwang neu betrachtet
Herbert Will: Drei Dimensionen, die eine psychoanalytische Deutung ausmachen
Michel de M’Uzan: Die Objektbeziehung. Zwischen wem, zwischen was? Für wen, für was?
Der Prozess des Malens, der malende Körper und das Bild, das Bekannte und das Dumme. Interview mit Daniel Richter, geführt von Uta Zeitzschel
Karl-Abraham-Vorlesung:
Werner Bohleber: Über Brüche in der Theoriebildung. Zur Generationengeschichte der Psychoanalyse in Deutschland 1945–1995.
Aktualisiert: 2022-05-12
Autor:
Jorge L. Ahumada,
Tatjana Aladvidze,
Hermann Beland,
Wolfgang Berner,
Werner Bohleben,
Giuseppe Civitarese,
Guiseppe Civitarese,
Angelika Ebrecht-Laermann,
Friedrich-Wilhelm Eickhoff,
Henrik Enckel,
Terttu Eskelinen de Folch,
Claudia Frank,
Lilli Gast,
Ilse Grubrich-Simitis,
Delaram Habibi-Kohlen,
Ludger M. Hermanns,
Helmut Hinz,
Albrecht Kuchenbuch,
Egle Laufer,
Howard B. Levine,
Elfriede Löchel,
Michel de M'Uzan,
Norbert Matejek,
Patrick Miller,
Carine Minne,
Bernd Nissen,
Ursula Ostendorf,
Johannes Picht,
Thomas Reitter,
Daniel Richter,
Gerhard Schneider,
Claudia Thußbas,
Peter Wegner,
Herbert Will,
Rob Wille,
Leon Wurmser,
Uta Zeitzschel
> findR *
Die Gruppe gilt nicht zu Unrecht als entscheidender Faktor psychoanalytischen Lernens. Ob in kasuistischen Fallseminaren, Säuglingsbeobachtungsgruppen oder Supervisionsgruppen, das Lernen in Gruppen spielt sowohl in der psychoanalytischen Ausbildung als auch für die lebenslange Verfeinerung psychoanalytischen Verstehens eine bedeutende Rolle. Gleichzeitig vermitteln Balintgruppen anderen Berufsgruppen, wie es möglich ist, unbewusste Übertragungs- und Gegenübertragungsbewegungen in menschlichen Interaktionen mitzudenken und in ihre alltägliche Professionalität einfließen zu lassen. Die diesen Ansätzen zugrundeliegenden Gruppentheorien sind aber bisher eher selten expliziert worden. Wolfgang Loch versteht die klinisch arbeitende Gruppe als Prisma der unbewussten Übertragungs- und Gegenübertragungsdynamik des vorgestellten Falls. Die Group-Relation-Conference konzeptualisiert Gruppenbewegungen als unbewusste Inszenierungen sozialpsychologischer Gesetzmäßigkeiten, die im Rahmen der Tagungen gelesen und verstanden werden sollen. All diese Gruppen implizieren als Grundlage eine triangulierende Funktion. Auf diesem Hintergrund präsentiert der vorliegende Band »Gruppen« Arbeitsbeispiele, Überlegungen und Ergebnisse aus unterschiedlichen klinischen Gruppen. Dargestellt werden psychoanalytische Einzelfallstudien, Gruppendiskussionen und vergleichende theoretische Reflexionen sowie theoretische Überlegungen zur gesellschaftspolitischen Relevanz psychoanalytischer Konzeptualisierung von Gruppenprozessen.
Aktualisiert: 2020-01-01
Autor:
Jorge L. Ahumada,
Tatjana Aladvidze,
Hermann Beland,
Wolfgang Berner,
Georg Bruns,
Giuseppe Civitarese,
Angelika Ebrecht-Laermann,
Friedrich-Wilhelm Eickhoff,
Henrik Enckel,
Terttu Eskelinen de Folch,
Claudia Frank,
Lilli Gast,
Hanna Gekle,
Ilse Grubrich-Simitis,
Ludger M. Hermanns,
Helmut Hinz,
Albrecht Kuchenbuch,
Egle Laufer,
Howard Levine,
Elfriede Löchel,
Patrick Miller,
Carine Minne,
Bernd Nissen,
Ursula Ostendorf,
Johannes Picht,
Gerhard Schneider,
Jonathan Sklar,
Claudia Thußbas,
Dorothee von Tippelskirch-Eissing,
Peter Wegner,
Rob Wille,
Leon Wurmser,
Uta Zeitzschel,
Karin Zienert-Eilts
> findR *
Themenschwerpunkt:
Helmut Hinz: Aufmerksamkeit für die Form des Sprechens – mit Worten handeln, mit Worten sprechen
Veronika Grüneisen: Wenn Gegenübertragung schwer erträglich wird
Aydan Özdaglar: »Das wird man ja wohl noch sagen dürfen!« – Schwierigkeiten mit der Gegenübertragung
Franco De Masi: Die erotische Übertragung: Vom Traum zum Wahn
Barbara Strehlow: Wenn der Vater untergetaucht ist. Vom Ertrinken und Wiederauftauchen im triangulären Übertragungs-Gegenübertragungsraum mit Mutter und Tochter
Interview mit Wolfgang Loch durch Ursula von Goldacker. Mit einer Einleitung von Gemma Jappe
Theoriegeschichte:
Johann Georg Reicheneder: Breuer – Signorelli – Freud. Zur Initial-Fehlleistung der Psychoanalyse
Wolfgang-Loch-Vorlesung:
Ilka Quindeau: Nachträglichkeit und die Bedeutung des Anderen.
Aktualisiert: 2020-04-27
Autor:
Jorge L. Ahumada,
Tatjana Aladvidze,
Hermann Beland,
Wolfgang Berner,
Giuseppe Civitarese,
Angelika Ebrecht-Laermann,
Friedrich-Wilhelm Eickhoff,
Henrik Enckel,
Terttu Eskelinen de Folch,
Claudia Frank,
Lilli Gast,
Ursula von Goldacker,
Ilse Grubrich-Simitis,
Veronika Grüneisen,
Ludger M. Hermanns,
Helmut Hinz,
Gemma Jappe,
Albrecht Kuchenbuch,
Egle Laufer,
Howard Levine,
Elfriede Löchel,
Franco de Masi,
Patrick Miller,
Carine Minne,
Bernd Nissen,
Ursula Ostendorf,
Aydan Özdaglar,
Johannes Picht,
Ilka Quindeau,
Johann Georg Reicheneder,
Gerhard Schneider,
Barbara Strehlow,
Claudia Thußbas,
Peter Wegner,
Rob Wille,
Leon Wurmser,
Uta Zeitzschel
> findR *
Hat die Psychoanalyse neue Entwicklungen verschlafen? Hilft queer(es) Denken, die Psychoanalyse wachzurütteln? Griffin Hansburys Arbeit »Das maskuline Vaginale und seine Verkörperung bei queeren Männern an der Grenze zu Transgender« provoziert sowohl behandlungstechnisch wie auch klinisch-theoretisch. Begegnet er seinem Patienten unvoreingenommen frisch in den Sitzungen oder missachtet er Grenzen? Gelingt ihm ein neuer Blick auf psychogenetische und theoretische Dimensionen oder folgt er auf Kosten des Patienten einer überwertigen Idee? Das Beiheft des ›Jahrbuchs der Psychoanalyse‹ hat Dana Amir, Leticia Glocer Fiorini, Howard Levine, Franco De Masi und Bernd Nissen um Kommentare gefragt, die sich pointiert mit Hansburys Arbeit auseinandersetzen.
Has psychoanalysis missed out on new developments? Does queer thinking help to shake up psychoanalysis? Griffin Hansbury’s work on the »masculine vaginal« challenges both treatment and clinical theory. Does he meet his patient open-minded and unbiased in the sessions or does he disregard boundaries? Does he succeed in taking a new look at psychogenetic and theoretical dimensions or does he follow an overvalued idea at the patient’s expense? The supplement to the ›Jahrbuch der Psychoanalyse‹ asked Dana Amir, Leticia Glocer Fiorini, Howard Levine, Franco De Masi and Bernd Nissen for their comments on Hansbury’s work.
Aktualisiert: 2020-12-15
> findR *
Ursula Ostendorf: Identifizierung und Konzeptualisierung – ein schwieriges wie notwendiges Wechselspiel von intuitivem Fühlen und zuordnendem Verstehen
Vic Sedlak: Der analytische Prozess und die Ich-Ideale des Analytikers
Jutta Gutwinski-Jeggle: Pathologische subjektive Überzeugungen: Über Funktion und Wirksamkeit bewusster und unbewusster Phantasien
Bernd Nissen: Es ist keine Schande zu hinken ... Zum psychoanalytischen Verstehen und Nichtverstehen
Hermann Erb: Konzeptualisieren als ein fortwährend stattfindender Prozess – Über das Verflochtensein von Wahrnehmen, Deuten und Konzeptualisieren
Claudia Thußbas: Veränderungen psychoanalytisch verstehen
Marilia Aisenstein: Konzeptualisierungen in der Psychoanalyse – Destruktivität und Masochismus, klinische Fragen und theoretische Herausforderungen
Eva Schmid-Gloor: Melancholie und ›entliehenes Schuldgefühl‹
Mariana Schütt: Auf den Spuren Freuds. Zur psychischen Eigenzeit bei Adorno
Karl-Abraham-Vorlesung:
Riccardo Steiner: Erste Versuche britischer Psychoanalytiker, die gesellschaftlichen Probleme ihrer Zeit zu analysieren
Aktualisiert: 2020-04-27
Autor:
Jorge L. Ahumada,
Marilia Aisenstein,
Tatjana Aladvidze,
Hermann Beland,
Wolfgang Berner,
Giuseppe Civitarese,
Angelika Ebrecht-Laermann,
Friedrich-Wilhelm Eickhoff,
Henrik Enckel,
Hermann Erb,
Terttu Eskelinen de Folch,
Claudia Frank,
Lilli Gast,
Ilse Grubrich-Simitis,
Jutta Gutwinski-Jeggle,
Ludger M. Hermanns,
Helmut Hinz,
Albrecht Kuchenbuch,
Egle Laufer,
Howard Levine,
Elfriede Löchel,
Patrick Miller,
Carine Minne,
Bernd Nissen,
Ursula Ostendorf,
Johannes Picht,
Eva Schmid-Gloor,
Gerhard Schneider,
Mariana Schütt,
Vic Sedlak,
Riccardo Steiner,
Claudia Thußbas,
Peter Wegner,
Rob Wille,
Leon Wurmser,
Uta Zeitzschel
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Hat die Psychoanalyse neue Entwicklungen verschlafen? Hilft queer(es) Denken, die Psychoanalyse wachzurütteln? Griffin Hansburys Arbeit »Das maskuline Vaginale und seine Verkörperung bei queeren Männern an der Grenze zu Transgender« provoziert sowohl behandlungstechnisch wie auch klinisch-theoretisch. Begegnet er seinem Patienten unvoreingenommen frisch in den Sitzungen oder missachtet er Grenzen? Gelingt ihm ein neuer Blick auf psychogenetische und theoretische Dimensionen oder folgt er auf Kosten des Patienten einer überwertigen Idee? Das Beiheft des ›Jahrbuchs der Psychoanalyse‹ hat Dana Amir, Leticia Glocer Fiorini, Howard B. Levine, Franco De Masi und Bernd Nissen um Kommentare gefragt, die sich pointiert mit Hansburys Arbeit auseinandersetzen.
Aktualisiert: 2023-03-14
Autor:
Jorge Ahumada,
Tatjana Alavidze,
Dana Amir,
Hermann Beland,
Wolfgang Berner,
Giuseppe Civitarese,
Franco De Masi,
Friedrich-Wilhelm Eickhoff,
Angelika Elbrecht-Laermann,
Henrik Enckell,
Terttu Eskelinen de Folch,
Claudia Frank,
Lilli Gast,
Leticia Glocer Fiorini,
Ilse Grubrich-Simitis,
Griffin Hansbury,
Ludger M. Hermanns,
Helmut Hinz,
Albrecht Kuchenbuch,
Egle Laufer,
Howard B. Levine,
Elfriede Löchel,
Patrick Miller,
Carine Minne,
Bernd Nissen,
Ursula Ostendorf,
Johannes Picht,
Gerhard Schneider,
Claudia Thußbas,
Peter Wegner,
Rob Wille,
Leon Wurmser,
Uta Zeitzschel
> findR *
Themenschwerpunkt:
Helmut Hinz: Aufmerksamkeit für die Form des Sprechens – mit Worten handeln, mit Worten sprechen
Veronika Grüneisen: Wenn Gegenübertragung schwer erträglich wird
Aydan Özdaglar: »Das wird man ja wohl noch sagen dürfen!« – Schwierigkeiten mit der Gegenübertragung
Franco De Masi: Die erotische Übertragung: Vom Traum zum Wahn
Barbara Strehlow: Wenn der Vater untergetaucht ist. Vom Ertrinken und Wiederauftauchen im triangulären Übertragungs-Gegenübertragungsraum mit Mutter und Tochter
Interview mit Wolfgang Loch durch Ursula von Goldacker. Mit einer Einleitung von Gemma Jappe
Theoriegeschichte:
Johann Georg Reicheneder: Breuer – Signorelli – Freud. Zur Initial-Fehlleistung der Psychoanalyse
Wolfgang-Loch-Vorlesung:
Ilka Quindeau: Nachträglichkeit und die Bedeutung des Anderen.
Aktualisiert: 2020-04-27
Autor:
Jorge L. Ahumada,
Tatjana Aladvidze,
Hermann Beland,
Wolfgang Berner,
Giuseppe Civitarese,
Angelika Ebrecht-Laermann,
Friedrich-Wilhelm Eickhoff,
Henrik Enckel,
Terttu Eskelinen de Folch,
Claudia Frank,
Lilli Gast,
Ursula von Goldacker,
Ilse Grubrich-Simitis,
Veronika Grüneisen,
Ludger M. Hermanns,
Helmut Hinz,
Gemma Jappe,
Albrecht Kuchenbuch,
Egle Laufer,
Howard Levine,
Elfriede Löchel,
Franco de Masi,
Patrick Miller,
Carine Minne,
Bernd Nissen,
Ursula Ostendorf,
Aydan Özdaglar,
Johannes Picht,
Ilka Quindeau,
Johann Georg Reicheneder,
Gerhard Schneider,
Barbara Strehlow,
Claudia Thußbas,
Peter Wegner,
Rob Wille,
Leon Wurmser,
Uta Zeitzschel
> findR *
Ursula Ostendorf: Identifizierung und Konzeptualisierung – ein schwieriges wie notwendiges Wechselspiel von intuitivem Fühlen und zuordnendem Verstehen
Vic Sedlak: Der analytische Prozess und die Ich-Ideale des Analytikers
Jutta Gutwinski-Jeggle: Pathologische subjektive Überzeugungen: Über Funktion und Wirksamkeit bewusster und unbewusster Phantasien
Bernd Nissen: Es ist keine Schande zu hinken ... Zum psychoanalytischen Verstehen und Nichtverstehen
Hermann Erb: Konzeptualisieren als ein fortwährend stattfindender Prozess – Über das Verflochtensein von Wahrnehmen, Deuten und Konzeptualisieren
Claudia Thußbas: Veränderungen psychoanalytisch verstehen
Marilia Aisenstein: Konzeptualisierungen in der Psychoanalyse – Destruktivität und Masochismus, klinische Fragen und theoretische Herausforderungen
Eva Schmid-Gloor: Melancholie und ›entliehenes Schuldgefühl‹
Mariana Schütt: Auf den Spuren Freuds. Zur psychischen Eigenzeit bei Adorno
Karl-Abraham-Vorlesung:
Riccardo Steiner: Erste Versuche britischer Psychoanalytiker, die gesellschaftlichen Probleme ihrer Zeit zu analysieren
Aktualisiert: 2020-04-27
Autor:
Jorge L. Ahumada,
Marilia Aisenstein,
Tatjana Aladvidze,
Hermann Beland,
Wolfgang Berner,
Giuseppe Civitarese,
Angelika Ebrecht-Laermann,
Friedrich-Wilhelm Eickhoff,
Henrik Enckel,
Hermann Erb,
Terttu Eskelinen de Folch,
Claudia Frank,
Lilli Gast,
Ilse Grubrich-Simitis,
Jutta Gutwinski-Jeggle,
Ludger M. Hermanns,
Helmut Hinz,
Albrecht Kuchenbuch,
Egle Laufer,
Howard Levine,
Elfriede Löchel,
Patrick Miller,
Carine Minne,
Bernd Nissen,
Ursula Ostendorf,
Johannes Picht,
Eva Schmid-Gloor,
Gerhard Schneider,
Mariana Schütt,
Vic Sedlak,
Riccardo Steiner,
Claudia Thußbas,
Peter Wegner,
Rob Wille,
Leon Wurmser,
Uta Zeitzschel
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Rolf Kühn: Die Frage nach der therapeutischen Grunderfahrung. Ein lebensphänomenologischer Dialog mit Freud und Lacan
The Question of the Basic Experience of Psychotherapy – Phenomenology of Life in Dialogue with Freud and Lacan. The question of which phenomenology corresponds best to psychoanalysis and depth psychology has been discussed in France since Sartre. Here, it is examined with special reference to Lacan and Henry, two authors representing two radical positions: on one hand the chain of significants of alterity, leaving basically no room for subjectivity; on the other hand the notion of a purely phenomenological life in which subjectivity is founded originally in the living body. The examination draws on Freud who, by describing a distinct phenomenality of affect and instinct (Trieb) independent of phantasy, already knew an autonomous phenomenality of the body which he linked to the unconscious. With regard to therapeutic practice, a bridging is undertaken between these two approaches, and it is shown that the basic therapeutic experience implies a unity of desire and sense (Sinn) in which elements of existential analysis may be integrated in order to do justice to the overall requirement of patients in an increasingly heterogeneous social environment.
Udo Hock: Unbewusstes und Sein. Zum Verhältnis von Lebensphänomenologie und Psychoanalyse – Eine Antwort auf Rolf Kühn
Unconscious and Being: The Relationship between Phenomenology of Life and Psychoanalysis – A Reply to Rolf Kühn. In part one of this commentary Rolf Kühn‹s essay »Inquiring into the fundamentals of therapeutic experience« is placed in the wider context of philosophy and psychoanalysis. ›Daseinsanalyse‹ and ›Critical Theory‹ in Germany, the triad of structuralism, poststructuralism and deconstructivism in France are designated as the most important currents of human sciences which influenced and have been influenced by psychoanalysis. In the second part Kühn‹s »radicalised phenomenology of life« is analysed focusing on its main concepts (›corporeality‹, ›affectability‹, ›passibility‹). Their reference on Freud and Lacan is traced. In the last part some of Kühn‹s central positions are criticised and confronted with Lacan‹s and Laplanche‹s views on the unconscious.
Jacques Press: Jenseits der Melancholie: Von ›Trauer und Melancholie‹ zu ›Die Angst vor dem Zusammenbruch‹
Beyond Melancholia – From »Mourning and Melancholia« to »Fear of Breakdown«. The reflections given here derive from two sources: the author‹s clinical experience of oscillations between movements of melancholy and movements of breakdown; and his theoretical view on breakdown as a central psychosomatic crossing point. »Mourning and Melancholy« (Freud 1917e) and »Fear of Breakdown« (Winnicott 1991 [1974]) are submitted to comparative analysis, leading to the hypothesis that melancholy constitutes one of the most tenacious defences against an experience of breakdown. The clinical consequence the author sees from here is the task in each case to advance from the melancholy defense to the underlying breakdown.
Hanno Heymanns: Eine Winterreise: Zur psychoanalytischen Psychotherapie einer Hochbetagten zwischen Depression, physischer Gebrechlichkeit und beginnender Demenz
›Winterreise‹ – The Psychoanalytic Psychotherapy of an Aged Patient between Depression, Physical and Psychic Frailty, and Beginning Dementia. Using a case presentation, which centers on the theme of separation and on the process of transference/countertransference, the differential diagnosis of and psychodynamics between physical frailty, early dementia and depression are elaborated, and in this respect the interconnection of body and mind is discussed from a specific psychoanalytical perspective. The clinical material illustrates that the long prevailing deficit and defect model – especially of advanced age – currently has been replaced by a more dynamic point of view. It also proves Bion‹s statement regarding the onset of senility to which he attributes emotional turbulences as at adolescence. The concept of the contact-barrier, which was introduced by Freud and further elaborated by Bion, proves to be helpful to render the rearrangement of psychomental functioning in old age more comprehensible. In reverse perspective it is also reflected how the psychoanalyst‹s advanced age can impair and affect his/her mental functioning as an analyst.
Johannes Brehm: Kann das Unbewusste im Körper sein? Zum analytischen Umgang mit protomentalisierten Zuständen – eine Kasuistik
Can the Unconscious Be in the Body? The Psychoanalytic Handling of Protomentalized States – A Case Study. In primitive psychosomatic states emotional experiences are not as yet represented symbolically. Instead, they are experienced as states of excitement on a body-mind level, which can only be transformed within object relationships capable of resonance. This paper describes the first eighteen months of analytic treatment of a female patient with various psychosomatic symptoms in order to illustrate the processes of transformation of hitherto unrepresented states of psychosomatic excitement, which initially need to be enacted and realized within the transference. The analytic attitude required for this and the mental conceptualizations are pointed out in the presentation of the clinical material and in subsequent reflection. The paper concludes by elaborating some central aspects of our expanded knowledge of the significance of unrepresented states of excitement in the early processes of exchange between the infant and its primary objects – as they present themselves with regard to questions of technique in the treatment of our patients.
Johannes Döser: Die analgetische Potenz der psychoanalytischen Situation
The Analgesic Effect of the Psychoanalytical Situation. While the painfulness of the psychoanalytic process is frequently discussed, the analgesic effect of the psychoanalytic situation has so far received little attention. Based on metapsychology and the etiology of physical and mental pain, this paper examines the efforts of the traumatized subject to find regenerative pathways that allow linking up with pretraumatic integrity and help to cope with physical and narcissistic injury. Due to its stimulating effect on phantasy and dream activity, the analytic situation is associated with a significant psychoprosthetic function which limits destructive pain and counteracts the development of chronic pain. Findings from phantom pain- and placeboresearch can provide useful hints for psychoanalysts in the treatment of patients with persistent pain disorders.
Buchessay:
Uta Zeitzschel: Riccardo Lombardis ›Formless Infinity‹: Der Körper als Kompass
Riccardo Lombardis Formless Infinity – The Body as a Compass. Riccardo Lombardis book Formless Infinity (2016) is presented. Lombardi discusses the concepts of the unconscious, the role of the body in analysis, the reverie of the analyst, time, and death. He presents numerous clinical examples of working with psychotic patients and conceptualises his work based on theories of Bion and Matte-Blanco. Using a short case vignette, the author concludes with observations regarding the role of the body in analytic treatment.
Wolfgang-Loch-Vorlesung:
Joachim Küchenhoff / Rolf-Peter Warsitz: Von der Eigenständigkeit psychoanalytischer Erfahrung
On the Originality of Psychoanalytic Experience. Psychoanalysis has often been criticized to lack an epistemological basis. In this paper we answer this critique by outlining what we call a »dialectical epistemology of psychoanalysis«. In part 1, the impasses in the controversial discussions concerning the epistemological status of psychoanalysis up to now are highlighted. In part 2, we focus on the philosophical foundations of the dialectical concept we propose. We argue for an enlarged concept of language, its foundation in semiotics and its central role for psychoanalytic epistemology. We show that any anthropology or hermeneutics that might serve as a basis for psychoanalysis must consider and integrate negativity, due to the psychoanalytic notion of the unconscious implying different kinds of negative experience. Part 3 describes the dialectical model with respect to basic tools of psychoanalytic perception: The fundamental rules of psychoanalytic practice are extended by the notions of reverie and prosody, allowing integration into a psychoanalytic use of semiotic principles. Part 4 summarizes the central arguments.
Aktualisiert: 2020-01-01
Autor:
Hermann Beland,
Wolfgang Berner,
Johannes Brehm,
Johannes Döser,
Angelika Ebrecht-Laermann,
Friedrich-Wilhelm Eickhoff,
Terttu Eskelinen de Folch,
Claudia Frank,
Lilli Gast,
Ilse Grubrich-Simitis,
Ludger M. Hermanns,
Hanno Heymanns,
Helmut Hinz,
Udo Hock,
Albrecht Kuchenbuch,
Joachim Küchenhoff,
Rolf Kühn,
M. Egle Laufer,
Elfriede Löchel,
Bernd Nissen,
Johannes Picht,
Jaques Press,
Gerhard Schneider,
Rolf-Peter Warsitz,
Leon Wurmser,
Uta Zeitzschel
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Whether in casuistic seminars, infant observation groups or supervision groups, the group is a decisive factor in learning psychoanalysis. Balint groups make it possible to understand unconscious (counter) transference in human interactions and to have this incorporated into other occupational groups. Once the underlying theories have been explained, such as for example in the case of Wolfgang Loch and the Group Relation Conference, a triangulating function is ascribed to the group. Against this backdrop, the volume presents case histories and results gathered in various clinical groups. There are descriptions of single psychoanalytical case studies, group discussions and comparative theoretical reflections as well as thoughts on the sociopolitical relevance.
Aktualisiert: 2019-10-08
Autor:
Jorge L. Ahumada,
Tatjana Aladvidze,
Hermann Beland,
Wolfgang Berner,
Georg Bruns,
Giuseppe Civitarese,
Angelika Ebrecht-Laermann,
Friedrich-Wilhelm Eickhoff,
Henrik Enckel,
Terttu Eskelinen de Folch,
Claudia Frank,
Lilli Gast,
Hanna Gekle,
Ilse Grubrich-Simitis,
Ludger M. Hermanns,
Helmut Hinz,
Albrecht Kuchenbuch,
Egle Laufer,
Howard Levine,
Elfriede Löchel,
Patrick Miller,
Carine Minne,
Bernd Nissen,
Ursula Ostendorf,
Johannes Picht,
Gerhard Schneider,
Jonathan Sklar,
Claudia Thußbas,
Dorothee von Tippelskirch-Eissing,
Peter Wegner,
Rob Wille,
Leon Wurmser,
Uta Zeitzschel,
Karin Zienert-Eilts
> findR *
The ›Jahrbuch der Psychoanalyse‹ (Yearbook of Psychoanalysis) was founded in 1960 as a scholarly medium for publication and discussion of the German Psychoanalytic Association. Its initial goal was to end the exile of psychoanalytic research and treatment, which had suffered heavy losses due to the rupture of civilization under National Socialism, as much as possible, to bring it back into use and to improve its potential for development. »Working in our own country while maintaining a constant exchange of ideas with the work of the psychoanalytic writers in the entire world«: This was the task which Anna Freud entrusted to the ›Jahrbuch der Psychoanalyse‹ in 1960. It is still valid today as the basic principle of the dialogue in the diversity of psychoanalytic schools of thought.
Without any commitment to a specific school of thought, the ›Jahrbuch‹ is based on the idea of the optionality of every interpretation which is protected from arbitrariness based on loyalty to a certain method. This idea applies to all the categories in the ›Jahrbuch‹: clinical practice, clinical theory, metapyschology as well as applied psychoanalysis. In addition, it supports the long tradition of translations of the pre-released talks held at the international psychoanalytic conferences and the publication of the annual Karl Abrahan and the Wolfgang Loch lecture. The ›Jahrbuch‹ focuses on the psychoanalytic-methodological essentials as prerequisites for the development of the wealth of experience and applications of psychoanalysis and tries to promote connections to the international discussion as well as the dialogue with neighboring disciplines from the fields of science, art and society.
Peer-reviewing, which was introduced in 2002, has helped with the selection and the improvement of the articles submitted. The regular publication of volumes on specific subjects has challenged the editorial staff and the publisher to provide a comprehensive introduction of a topic from various perspectives and ensure that this becomes a part of the scholarly discourse on this specific subject. The profile of the ‹Jahrbuch‹ is rounded out by the »supplements« in which pertinent monographs are published.
Aktualisiert: 2019-10-08
Autor:
Jorge L. Ahumada,
Tatjana Aladvidze,
Hermann Beland,
Wolfgang Berner,
Pietro Bria,
Giuseppe Civitarese,
Angelika Ebrecht-Laermann,
Friedrich-Wilhelm Eickhoff,
Henrik Enckel,
Terttu Eskelinen de Folch,
Claudia Frank,
Lilli Gast,
Ilse Grubrich-Simitis,
Ludger M. Hermanns,
Helmut Hinz,
Uta Karacaoglan,
Albrecht Kuchenbuch,
Egle Laufer,
Eckart Leiser,
Howard Levine,
Elfriede Löchel,
Riccardo Lombardi,
Patrick Miller,
Carine Minne,
Ulrich Moser,
Bernd Nissen,
Ursula Ostendorf,
Johannes Picht,
Paolo Cesar Sandler,
Gerhard Schneider,
Anna Bentinck van Schoonheten,
Claudia Thußbas,
Peter Wegner,
Rob Wille,
Leon Wurmser,
Uta Zeitzschel
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Rolf Kühn: Die Frage nach der therapeutischen Grunderfahrung. Ein lebensphänomenologischer Dialog mit Freud und Lacan
The Question of the Basic Experience of Psychotherapy – Phenomenology of Life in Dialogue with Freud and Lacan. The question of which phenomenology corresponds best to psychoanalysis and depth psychology has been discussed in France since Sartre. Here, it is examined with special reference to Lacan and Henry, two authors representing two radical positions: on one hand the chain of significants of alterity, leaving basically no room for subjectivity; on the other hand the notion of a purely phenomenological life in which subjectivity is founded originally in the living body. The examination draws on Freud who, by describing a distinct phenomenality of affect and instinct (Trieb) independent of phantasy, already knew an autonomous phenomenality of the body which he linked to the unconscious. With regard to therapeutic practice, a bridging is undertaken between these two approaches, and it is shown that the basic therapeutic experience implies a unity of desire and sense (Sinn) in which elements of existential analysis may be integrated in order to do justice to the overall requirement of patients in an increasingly heterogeneous social environment.
Udo Hock: Unbewusstes und Sein. Zum Verhältnis von Lebensphänomenologie und Psychoanalyse – Eine Antwort auf Rolf Kühn
Unconscious and Being: The Relationship between Phenomenology of Life and Psychoanalysis – A Reply to Rolf Kühn. In part one of this commentary Rolf Kühn‹s essay »Inquiring into the fundamentals of therapeutic experience« is placed in the wider context of philosophy and psychoanalysis. ›Daseinsanalyse‹ and ›Critical Theory‹ in Germany, the triad of structuralism, poststructuralism and deconstructivism in France are designated as the most important currents of human sciences which influenced and have been influenced by psychoanalysis. In the second part Kühn‹s »radicalised phenomenology of life« is analysed focusing on its main concepts (›corporeality‹, ›affectability‹, ›passibility‹). Their reference on Freud and Lacan is traced. In the last part some of Kühn‹s central positions are criticised and confronted with Lacan‹s and Laplanche‹s views on the unconscious.
Jacques Press: Jenseits der Melancholie: Von ›Trauer und Melancholie‹ zu ›Die Angst vor dem Zusammenbruch‹
Beyond Melancholia – From »Mourning and Melancholia« to »Fear of Breakdown«. The reflections given here derive from two sources: the author‹s clinical experience of oscillations between movements of melancholy and movements of breakdown; and his theoretical view on breakdown as a central psychosomatic crossing point. »Mourning and Melancholy« (Freud 1917e) and »Fear of Breakdown« (Winnicott 1991 [1974]) are submitted to comparative analysis, leading to the hypothesis that melancholy constitutes one of the most tenacious defences against an experience of breakdown. The clinical consequence the author sees from here is the task in each case to advance from the melancholy defense to the underlying breakdown.
Hanno Heymanns: Eine Winterreise: Zur psychoanalytischen Psychotherapie einer Hochbetagten zwischen Depression, physischer Gebrechlichkeit und beginnender Demenz
›Winterreise‹ – The Psychoanalytic Psychotherapy of an Aged Patient between Depression, Physical and Psychic Frailty, and Beginning Dementia. Using a case presentation, which centers on the theme of separation and on the process of transference/countertransference, the differential diagnosis of and psychodynamics between physical frailty, early dementia and depression are elaborated, and in this respect the interconnection of body and mind is discussed from a specific psychoanalytical perspective. The clinical material illustrates that the long prevailing deficit and defect model – especially of advanced age – currently has been replaced by a more dynamic point of view. It also proves Bion‹s statement regarding the onset of senility to which he attributes emotional turbulences as at adolescence. The concept of the contact-barrier, which was introduced by Freud and further elaborated by Bion, proves to be helpful to render the rearrangement of psychomental functioning in old age more comprehensible. In reverse perspective it is also reflected how the psychoanalyst‹s advanced age can impair and affect his/her mental functioning as an analyst.
Johannes Brehm: Kann das Unbewusste im Körper sein? Zum analytischen Umgang mit protomentalisierten Zuständen – eine Kasuistik
Can the Unconscious Be in the Body? The Psychoanalytic Handling of Protomentalized States – A Case Study. In primitive psychosomatic states emotional experiences are not as yet represented symbolically. Instead, they are experienced as states of excitement on a body-mind level, which can only be transformed within object relationships capable of resonance. This paper describes the first eighteen months of analytic treatment of a female patient with various psychosomatic symptoms in order to illustrate the processes of transformation of hitherto unrepresented states of psychosomatic excitement, which initially need to be enacted and realized within the transference. The analytic attitude required for this and the mental conceptualizations are pointed out in the presentation of the clinical material and in subsequent reflection. The paper concludes by elaborating some central aspects of our expanded knowledge of the significance of unrepresented states of excitement in the early processes of exchange between the infant and its primary objects – as they present themselves with regard to questions of technique in the treatment of our patients.
Johannes Döser: Die analgetische Potenz der psychoanalytischen Situation
The Analgesic Effect of the Psychoanalytical Situation. While the painfulness of the psychoanalytic process is frequently discussed, the analgesic effect of the psychoanalytic situation has so far received little attention. Based on metapsychology and the etiology of physical and mental pain, this paper examines the efforts of the traumatized subject to find regenerative pathways that allow linking up with pretraumatic integrity and help to cope with physical and narcissistic injury. Due to its stimulating effect on phantasy and dream activity, the analytic situation is associated with a significant psychoprosthetic function which limits destructive pain and counteracts the development of chronic pain. Findings from phantom pain- and placeboresearch can provide useful hints for psychoanalysts in the treatment of patients with persistent pain disorders.
Buchessay:
Uta Zeitzschel: Riccardo Lombardis ›Formless Infinity‹: Der Körper als Kompass
Riccardo Lombardis Formless Infinity – The Body as a Compass. Riccardo Lombardis book Formless Infinity (2016) is presented. Lombardi discusses the concepts of the unconscious, the role of the body in analysis, the reverie of the analyst, time, and death. He presents numerous clinical examples of working with psychotic patients and conceptualises his work based on theories of Bion and Matte-Blanco. Using a short case vignette, the author concludes with observations regarding the role of the body in analytic treatment.
Wolfgang-Loch-Vorlesung:
Joachim Küchenhoff / Rolf-Peter Warsitz: Von der Eigenständigkeit psychoanalytischer Erfahrung
On the Originality of Psychoanalytic Experience. Psychoanalysis has often been criticized to lack an epistemological basis. In this paper we answer this critique by outlining what we call a »dialectical epistemology of psychoanalysis«. In part 1, the impasses in the controversial discussions concerning the epistemological status of psychoanalysis up to now are highlighted. In part 2, we focus on the philosophical foundations of the dialectical concept we propose. We argue for an enlarged concept of language, its foundation in semiotics and its central role for psychoanalytic epistemology. We show that any anthropology or hermeneutics that might serve as a basis for psychoanalysis must consider and integrate negativity, due to the psychoanalytic notion of the unconscious implying different kinds of negative experience. Part 3 describes the dialectical model with respect to basic tools of psychoanalytic perception: The fundamental rules of psychoanalytic practice are extended by the notions of reverie and prosody, allowing integration into a psychoanalytic use of semiotic principles. Part 4 summarizes the central arguments.
Aktualisiert: 2019-10-08
Autor:
Hermann Beland,
Wolfgang Berner,
Johannes Brehm,
Johannes Döser,
Angelika Ebrecht-Laermann,
Friedrich-Wilhelm Eickhoff,
Terttu Eskelinen de Folch,
Claudia Frank,
Lilli Gast,
Ilse Grubrich-Simitis,
Ludger M. Hermanns,
Hanno Heymanns,
Helmut Hinz,
Udo Hock,
Albrecht Kuchenbuch,
Joachim Küchenhoff,
Rolf Kühn,
M. Egle Laufer,
Elfriede Löchel,
Bernd Nissen,
Johannes Picht,
Jaques Press,
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Rolf-Peter Warsitz,
Leon Wurmser,
Uta Zeitzschel
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