David Friedländer. Freund und Schüler Moses Mendelssohns

David Friedländer. Freund und Schüler Moses Mendelssohns von Schoeps,  Julius H.

David Friedländer (1750-1834) gilt als geistiger Nachfolger seines Lehrers und Freundes Moses Mendelssohn und als Vater des Preußischen Emanzipationsedikts von 1812. Sein immenser Beitrag zu diesem Prozess waren beispielsweise pädagogische Reformen, die u. a. mit der Gründung der jüdischen Freischule in Berlin 1778 verwirklicht wurden, für die er Schulbücher schrieb und das hebräische Gebetbuch ins Deutsche übersetzte. Die Darstellung macht nicht nur das Wirken Friedländers, sondern auch einige bekannte Persönlichkeiten lebendig, so zählten Alexander und Wilhelm von Humboldt, Goethe oder auch Friedrich Nicolai zu seinem Bekannten- und Freundeskreis.****************David Friedländer (1750-1834) is considered the intellectual successor to his teacher and friend Moses Mendelssohn and as the father of the Prussian Emancipation Edict of 1812. His massive contribution to this process was the exemplary educational reforms which were realised in achievements including the founding of the Jewish Free School in Berlin in 1778, for which he wrote textbooks and translated the Hebrew prayer book into German. This account not only brings to life Friedländer and his influence, but also other well-known figures: Alexander and Wilhelm von Humboldt, Goethe and Friedrich Nicolai were all part of his circle of friends and acquaintances.

Aktualisiert: 2017-05-10
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Vilne – Wilna – Wilno – Vilnius

Vilne – Wilna – Wilno – Vilnius von Kotowski,  Elke-Vera, Schoeps,  Julius H.

Der Band bietet eine historische Rückschau auf die wechselvolle Geschichte zwischen der Etablierung eines Zentrums rabbinischer Gelehrsamkeit und der Ghettoisierung und Ermordung der Wilnaer Juden durch Hitler-Deutschland. Ein weiterer Fokus wird auf die wechselseitigen Einflüsse der Ost- und Westjuden zwischen Wilna und Berlin gelegt. Im Zuge der jüdischen Aufklärung (Haskala) waren es die sogenannten „Berliner“, Maskilim, die die Wilnaer Juden für die Haskala begeistern wollten. Das Wilnaer Verlagswesen, das die Literatur aus Berlin ins Jiddische übersetzte, brachte diese Texte wiederum der Wilnaer Leserschaft nahe. Umgekehrt wirkten sowohl die rabbinische Gelehrsamkeit und Einflüsse der Kabbala als auch moderne politische Strömungen von Wilna aus auf Berlin. Autorinnen und Autoren aus Litauen und Deutschland stellen ihre Forschungsprojekte vor und erörtern Fragen zu den bisher kaum betrachteten Wechselwirkungen der verschiedenen jüdischen, insbesondere jiddischen Kulturen in Berlin und Wilna zwischen Haskala und Holocaust. Mit Beiträgen von Christoph Dieckmann, Margret Heitmann, Elke-Vera Kotowski, Stephan Kummer, Mindaugas Kvietkauskas, Ruth Leiserowitz, Lara Lempert, Sarunas Liekis, Gertrud Pickhan, Julius H. Schoeps, Gudrun Schroeter, Sandra Studer, Irena Veisaite, Markas Zingeris

Aktualisiert: 2017-05-02
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„Ich werde aber weiter sorgen“

„Ich werde aber weiter sorgen“ von Schoeps,  Julius H., Strelow,  Irena

Die Geistlichen der katholischen Salvatorkirche in Berlin nutzten bei der Ausstattung der Kirche von 1933 bis 1945 ihre Verbindungen zur „Deutschen Gesellschaft für christliche Kunst“ in München und zu dem bis heute unbekannten Kunsthändler Rudolf Sobczyk. Er handelte anfangs mit Objekten aus Notverkäufen und später aus Beschlagnahmen und dem „ans Reich verfallenem Eigentum“ der deportierten Juden. Sobczyk profitierte von einem Netzwerk des Berliner Kunsthandels, zu welchem vor allem die mit Arbeitsverbot belegten jüdischen Kommissionäre und Kunsthändler zählten, deren Nähe er gezielt suchte. Als sein Geschäftslokal im Wedding 1943 durch den Luftangriff der Alliierten zerstört wurde, betrieb er seinen Handel bis Kriegsende an neuem Standort: in der Synagoge am Kottbusser Ufer.

Aktualisiert: 2017-04-10
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Kippa, Koscher, Klezmer? – Dossier „Judentum und Kultur“

Kippa, Koscher, Klezmer? – Dossier „Judentum und Kultur“ von Altaras,  Adriana, Arnold,  Rafael, Bodemann,  Y Michal, Bomhoff,  Hartmut, Bönte,  Andreas, Brenner,  Michael, Brüheim,  Theresa, Brumlik,  Micha, Dachs,  Gisela, De Maiziere,  Thomas, Geissler,  Theo, Gromova,  Alina, Gross,  Raphael, Grübel,  Monika, Grütters,  Monika, Heil,  Johannes, Homann,  Erik, Homolka,  Walter, Hurshell,  Michael, Iro,  Wolf, Kampling,  Rainer, Kauschke,  Detlev, Kessler,  Katrin, Kiesel,  Doron, Kirchhoff,  Markus, Knufinke,  Ulrich, Livnat,  Andrea, Nemtsov,  Jascha, Ofek,  Ruth, Schmidt,  Jessica, Schneider,  Richard C., Schoeps,  Julius H., Schulz,  Gabriele, Seifen,  Barbara, Sievers,  Johan, Veltri,  Giuseppe, von der Lühe,  Irmela, Wenzel,  Mirjam, Zimmermann,  Olaf

Jüdische Kultur, ist das »Kippa, Koscher, Klezmer?« Das Dossier zeigt historische und aktuelle Perspektiven auf jüdisches Leben in Deutschland, jüdische Kultur sowie Erinnerungskultur. Es stellt Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Buchreligionen heraus, beschäftigt sich mit wissenschaftlichen Jüdischen Studien und betrachtet die Jeckes in Israel. Das und vieles mehr ist jüdische Kultur.

Aktualisiert: 2017-04-22
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Deutschland, die Juden und der Staat Israel

Deutschland, die Juden und der Staat Israel von Glöckner,  Olaf, Schoeps,  Julius H.

"Dieser fundierte Band gibt einen guten Überblick über eine Reihe von Fragen zum deutsch-israelischen Verhältnis, das von Distanz und Annäherung, der Last der Vergangenheit und dem israelisch-palästinensischen Konflikt geprägt ist. Ergänzt von Personen-, Sach- und Ortsregistern." (Larissa Dämmig, ekz) Deutschland und Israel, wie geht das zusammen? Immer wieder ist dies seit 1965, seit der Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen dem "Land der Dichter und Henker" und dem kleinen, selbstbewussten jüdischen Staat im Nahen Osten, gefragt worden. Es geht erstaunlich gut, bei aller Last der Vergangenheit. 16 deutsche und israelische Autoren geben Auskunft, wie aus zähen Annäherungsprozessen, mutigen Versöhnungsprojekten, pragmatischen Wirtschaftsvereinbarungen und spektakulären Geheimdienstkooperationen gegenseitiges Vertrauen erwuchs. Israel und Deutschland sind heute wichtige Partner, auf nahezu allen Gebieten, selbst wenn unbewältigter Antisemitismus und ein verhärteter israelisch-palästinensischer Dauerkonflikt das Miteinander immer wieder verunsichern. Auch diese Probleme spart der Band nicht aus.****************Germany and Israel: how do they work together? This question has been asked repeatedly since the beginning of diplomatic relations in 1965 between the ‘Land of poets and executioners’ and the small, self-aware Jewish state in the Middle East. They work amazingly well together, despite all the burden of the past. 16 German and Israeli authors describe how mutual trust grew out of difficult initial approaches, bold reconciliation projects, pragmatic economic agreements and spectacular secret service co-operations. Today Israel and Germany are important partners in almost every area, even if unresolved antisemitism and a hardening of the enduring Israel-Palestine conflict continue to endanger the co-operation. The book does not shy away from these problems.

Aktualisiert: 2016-10-05
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Theodor Herzl (1860-1904)

Theodor Herzl (1860-1904) von Schoeps,  Julius H.

Der Wiener Schriftsteller und Politiker Theodor Herzl war nach seinem Jura-Studium von 1891-1895 Korrespondent in Paris, wo ihm die Dreyfus-Affäre zum Grunderlebnis jüdischer Selbstbestimmung wurde. Er gilt als der Begründer des politischen Zionismus. Herzl schuf mit dem Ersten Zionistenkongress in Basel 1897 die Zionistische Weltorganisation. Er riss die jüdischen Massen vor allem in Osteuropa mit, wo Pogrome das Leben der Juden bedrohten. In Basel wurde als Magna Charta des jüdischen Volkes das Basler Programm verabschiedet, in dem es heißt: "Der Zionismus erstrebt für das jüdische Volk die Schaffung einer öffentlich-rechtlichen Heimstätte in Palästina".

Aktualisiert: 2017-04-10
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Verfemt und Verboten. Vorgeschichte und Folgen der Bücherverbrennungen 1933

Verfemt und Verboten. Vorgeschichte und Folgen der Bücherverbrennungen 1933 von Schoeps,  Julius H., Treß,  Werner

Der vorliegende Sammelband vereint Untersuchungen, die eine bessere kulturgeschichtliche Einordnung der Bücherverbrennungen in Deutschland 1933 ermöglichen sollen. Dabei richtet sich der Fokus insbesondere auf historische und literaturwissenschaftliche Kontexte, die bei der bisherigen Erforschung der NS-Bücherverbrennungen noch zu wenig Berücksichtigung gefunden haben. Wie kam es am 6. Mai 1933 zur Erstürmung des „Instituts für Sexualwissenschaft“ von Magnus Hirschfeld und wer waren die Verantwortlichen? In welchem Maß war die Literatur fremdsprachiger Autoren aus den USA und der Sowjetunion von den Verboten durch die Nationalsozialisten betroffen? Wie entwickelten sich Erinnerung und öffentliches Gedenken an die Bücherbrennungen? Auf diese und weitere Fragen finden sich in den insgesamt 20 Beiträgen des Bandes zahlreiche neue Erkenntnisse.

Aktualisiert: 2017-03-01
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Alphons Silbermann

Alphons Silbermann von Knoll,  Joachim H., Krüger,  Udo Michael, Schoeps,  Julius H., Stoffers,  Manfred

Alphons Silbermann (1909–2000), Vertreter der Soziologie an der Universität zu Köln und seit 1970 Professor und Direktor der Abteilung für Massenkommunikation des Instituts für Soziologie, hat die Kunstsoziologie, die Massenkommunikationsforschung und die Alltagssoziologie auf eine empirische Grundlage gestellt und auch versucht, die Soziologie an ihr Herkommen von den Anfängen bei Max Weber, Emil Durkheim und Alfredo Pareto zu erinnern. Silbermanns Arbeiten haben der Soziologie ein pragmatisches Profil verliehen. Das gilt in jedem Fall für die empirischen Grundlagen der Massenkommmunikationsforschung, der Alltagssoziologie und für die noch heute weithin relevanten Ergebnisse seiner Vorurteilsforschung, darin vor allem für die Erhebungen über das Ausmaß des Antisemitismus in der Bundesrepublik und anderen europäischen Ländern. Silbermann war Verfechter einer bekennenden Soziologie, die stets an die Adressaten von Wissenschaft und Lebensrealität dachte. Die Breite seiner kulturellen, künstlerischen und wissenschaftlichen Interessen ist imponierend, enzyklopädisch könnte man seinen Beitrag zu einer sich als Leitwissenschaft verstehenden Soziologie nennen.

Aktualisiert: 2017-04-10
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Handbuch zur Geschichte der Juden in Europa

Handbuch zur Geschichte der Juden in Europa von Kotowski,  Elke-Vera, Schoeps,  Julius H., Wallenborn,  Hiltrud

Das Handbuch stellt das Spektrum des jüdischen Lebens in Europa mit all seinen Ausprägungen und historischen Entwicklungen dar. Das Leben und Wirken der Juden, aber auch die ihnen entgegengebrachte Intoleranz und deren Ursachen werden verständlich aufbereitet. So wird das Judentum in Tradition und Gegenwart in all seinen Facetten beleuchtet.

Aktualisiert: 2016-11-05
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Begegnungen

Begegnungen von Schoeps,  Julius H.

Jede Biographie ist von Begegnungen mit anderen bestimmt, die einen geprägt, gefordert, gefördert oder in Abgrenzung gebracht haben. Der Historiker Julius H. Schoeps geht in diesem Buch seinen Begegnungen mit ganz unterschiedlichen Menschen nach, mit Ignatz Bubis und Heinz Galinski, Schalom Ben-Chorin, mit Daniel Goldhagen, Philipp Auerbach, Marianne Awerbuch, Uri Avnery und anderen. Jeder von ihnen steht für ein Kapitel, für ein Moment der deutsch-jüdischen Geschichte nach 1945, für die gescheiterte Rückkehr nach Deutschland, den Aufbau von Strukturen jüdischen Lebens in diesem Land, die Erforschung der Shoah, den christlich-jüdischen Dialog, die Beziehungen zwischen Israel und Deutschland. Jede dieser Begegnungen wirft ein Schlaglicht auf Wechselfälle, Episoden, Konflikte, auf Veränderungen, auf Wendungen zum Guten wie Schlechten im Zusammenleben von Juden und Deutschen in den letzten sechs Jahrzehnten, von damals bis heute.

Aktualisiert: 2017-03-15
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Deutsch-Jüdische Geschichte durch drei Jahrhunderte. Ausgewählte Schriften in zehn Bänden

Deutsch-Jüdische Geschichte durch drei Jahrhunderte. Ausgewählte Schriften in zehn Bänden von Schoeps,  Julius H.

Die „Ausgewählten Schriften“ von Julius H. Schoeps enthalten seine wichtigsten Arbeiten zur deutsch-jüdischen Geschichte, zur deutsch-jüdischen Literatur und Geistesgeschichte sowie zur Geschichte und Programmatik des Antisemitismus und des Zionismus. Mit "David Friedländer - Freund und Schüler Moses Mendelssohns" und "Über Juden und Deutsche" enthalten die „Ausgewählten Schriften“ eine Neuerscheinung und eine erweiterte Neuauflage. Die übrigen Werke werden in den vom Autor seinerzeit besorgten Fassungen für die vorliegende Ausgabe reproduziert. *************** The ‘Selected Works’ of Julius H. Schoeps include his most important studies on German-Jewish history, culture and intellectual history, and on the history and agenda of anti-Semitism and Zionism. ‘A. Bernstein und seine Zeit – Briefe und Dokumente’ and ‘Über die Juden und die Deutsche’ appear here in new and augmented versions. The other works have been reproduced for the present volume in versions prepared by the author in his own lifetime.

Aktualisiert: 2016-03-02
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Deutsch-Jüdische Geschichte durch drei Jahrhunderte. Ausgewählte Schriften in zehn Bänden

Deutsch-Jüdische Geschichte durch drei Jahrhunderte. Ausgewählte Schriften in zehn Bänden von Schoeps,  Julius H.

Am 11. März 2012 jährt sich zum 200. Male der Erlass des Preußischen Emanzipationsedikts für die Juden. Einer dessen Väter ist David Friedländer. David Friedländer (1750-1834) gilt als geistiger Nachfolger seines Lehrers und Freundes Moses Mendelssohn und als großer Aufklärer und Organisator der Emanzipation der Juden in Preußen. Sein immenser Beitrag zu diesem Prozess war beispielsweise die Schaffung pädagogischer Reformen, die sich u.a. in der Gründung der jüdischen Freischule in Berlin 1778 äußerte, für die er Schulbücher schrieb und das hebräische Gebetbuch ins Deutsche übersetzte. Die Bestrebungen David Friedländers, die jüdische Gemeinde in die preußische Umgebungsgesellschaft zu integrieren und das Rechtsverhältnis aller Bürger gleichzustellen, stieß nicht nur auf Zustimmung. Sein bis heute fehlinterpretierter Versuch einer Konvergenz zwischen Judentum und Christentum ¬– die „Glaubensvereinigung“ von Juden und Christen –, brachte Friedländer sogar den Ruf eines Apostaten ein, der ein „Christentum ohne Christus“ (Friedrich Schleiermacher) propagiere. Das Buch macht nicht nur das Wirken Friedländers, sondern auch einige bekannte Persönlichkeiten lebendig, so zählten Alexander und Wilhelm von Humboldt, Goethe oder auch Friedrich Nicolai zu seinem Bekannten- und Freundeskreis. *** 11 March 2012 is the 200th anniversary of the Prussian Edict of Emancipation for the Jews. One of the fathers of this legislation was David Friedländer. David Friedländer (1750-1854) is considered an intellectual successor of his teacher and friend Moses Mendelssohn and a great proponent of the Enlightenment and promoter of Jewish emancipation in Prussia. Among his many great contributions to this process were the educational reforms reflected in the foundation of the Jewish Free School in Berlin in 1778, for which he wrote textbooks and translated the Hebrew prayer-book into German. This volume brings to life the work and influence of Friedländer and of other well-known figures of the time: Alexander and Wilhelm von Humboldt, Goethe, and Friedrich Nicolai were among his friends and acquaintances.

Aktualisiert: 2017-03-01
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Magnus Hirschfeld

Magnus Hirschfeld von Kotowski,  Elke V, Schoeps,  Julius H.

Als Sohn eines jüdischen Sanitätsarztes wurde Magnus Hirschfeld am 14.05.1868 in Kolberg /Pommern geboren. Nach seinem Studium der Philosophie, Philologie und Medizin liess er sich 1893 als Arzt in Magdeburg nieder. Ab 1895 lebte er in Berlin und gründete dort zwei Jahre später das „Wissenschaftlich-humanitäre Komitee“ (WhK). Hirschfeld trat seither massiv für eine Reform des Paragraphen 175 (StGB) ein. In Anlehnung an die Theorien von Karl Heinrich Ulrich vertrat Hirschfeld die Auffassung, dass Homosexualität weder als Krankheit noch als Laster, sondern als „natürlich angeborene Variante sexueller Neigungen“ zu werten sei und setzte sich fortan wissenschaftlich mit dieser Thematik auseinander. Ab 1908 gab er die „Zeitschrift für Sexualwissenschaft“ heraus und gründete zwei Jahre später die „Ärztliche Gesellschaft für Sexualwissenschaft und Eugenik“. 1919 erfolgte schliesslich die Gründung des Berliner „Instituts für Sexualwissenschaft“, das Hirschfeld bis zur Zwangsschliessung 1933 leitete. Im Französischen Exil gründete Hirschfeld die „Notgemeinschaft der deutschen Wissenschaft“. Gemeinsam mit dem Arzt Edmond Zammert erwog er in Paris ein neues „Institut des sciences sexologiques“ zu eröffnen. Dieses Unternehmen scheiterte, da Hirschfeld am 14. Mai 1935, es war sein 67. Geburtstag, starb. Hirschfeld, der ein massgeblicher Vorreiter der Sexualreform war, ist heute weitestgehend aus dem Bewusstsein einer breiten Öffentlichkeit verschunden. Neben Homosexuellenvereinigungen, die die Verdienste des Sexualwissenschaftlers für die Schwulen- und Lesbenbewegung hervorheben und sich für eine Revitalisierung des Instituts für Sexualwissenschaften in Berlin einsetzen, gibt es nur einen kleinen Kreis von Wissenschaftlern, der sich in unterschiedlichen Fachbereichen mit dem Wirken des durch die Nazis doppelt Verfemten auseinandersetzen.

Aktualisiert: 2017-03-01
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Eine Debatte ohne Ende?

Eine Debatte ohne Ende? von Augustin,  Anna-Carolin, Bazil,  Christoph, Bötte,  Gerd-Josef, Druba,  Matthias, Hartung,  Hannes, Haug,  Ute, Heuberger,  Georg, Koldehoff,  Stefan, Lauder,  Ronald S., Ludewig,  Anna-Dorothea, Mahlo,  Rüdiger, Naumann,  Michael, Schneider-Kempf,  Barbara, Schödl,  Heinz, Schoeps,  Julius H., Strelow,  Irena, Tatzkow,  Monika, Tisa Francini,  Esther, Welsh-Ovcharov,  Bogomila

Kunstwerke, die in der Zeit des Nationalsozialismus beschlagnahmt wurden oder unter Druck verkauft werden mussten, sind nach der „Washingtoner Erklärung“ von 1998 den einstigen Eigentümern beziehungsweise deren Erben zurückzuerstatten. Dennoch gibt es in Deutschland immer noch keine klaren gesetzlichen Regelungen, stattdessen wird die Debatte um Raubkunst und Restitution immer noch und immer wieder neu geführt. Jüngst sorgte der so genannte Schwabinger Kunstfund für heftige Auseinandersetzungen, weitere Fälle und Enthüllungen werden aller Voraussicht nach folgen. Die Autorinnen und Autoren dieses Sammelbandes versuchen mit ihren Beiträgen, die Diskussion zu versachlichen. Sie unterbreiten Vorschläge, wie man künftig einerseits den Ansprüchen der Erben und andererseits den Interessen der heutigen Besitzer gerecht werden kann. Die Beiträge reichen von Überlegungen zur Restitutionsdebatte in den deutschen Medien über konkrete Aspekte der Rückerstattung in Kunsthandel, Museen, Bibliotheken und Kirchen bis hin zu einer vergleichenden Bestandsaufnahme, die den Blick auf Österreich und die Schweiz richtet. Neben Cornelius Gurlitt und dem Schwabinger Kunstfund wird auch erstmals Raubkunst in Kirchen des Berliner Erzbistums thematisiert. Mit Beiträgen von Anna-Carolin Augustin, Christoph Bazil, Gerd-Josef Bötte, Matthias Druba, Esther Tisa Francini, Hannes Hartung, Ute Haug, Georg Heuberger sel. A., Stefan Koldehoff, Rüdiger Mahlo, Michael Naumann, Barbara Schneider-Kempf, Ronald S. Lauder, Heinz Schödl, Julius H. Schoeps, Irena Strelow, Monika Tatzkow, Bogomila Welsh-Ovcharov.

Aktualisiert: 2017-04-10
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