Die Ordnung der Welt in Haus und Staat

Die Ordnung der Welt in Haus und Staat von Wendt,  Wolf Rainer
Auf einer ökotheoretischen Grundlage werden die Institutionen des Hauses und des Staates in der Welt in ihren inneren Beziehungen aufeinander erörtert. Haus, Staat und Welt bilden Handlungsrahmen sowohl individueller und gemeinsamer Lebensführung als auch der politischen Daseinsgestaltung. In ihnen und mit ihnen wird Ordnung geschaffen. Welche das ist, woher sie kommt und wie zukunftsfähig sie sein kann, wird in einem Vergleich europäisch-okzidentaler und ostasiatischer Leitvorstellungen in ihrer Entwicklung seit der Antike und in gegenwärtigen Ausprägungen verfolgt. Es sind in ihrer kulturellen Einbettung einerseits die altgriechischen Grundbegriffe und Denkformen des Oikos, der Polis und des Kosmos und andererseits die altchinesischen Kategorien jia, guo und tianxia, anhand derer den ethischen, politischen und ökonomischen Bezüge nachgegangen wird, die für das soziale Zusammenleben und die staatliche Ordnung wesentlich waren und die heute auch im globalen Rahmen zu beachten sind. Herausgearbeitet werden die Unterschiede und die Übereinstimmung östlicher und westlicher Konzepte der Daseinsgestaltung und von Governance auf unter- und übergeordneten Ebenen. Erkenntnisleitend ist das Interesse an einer diskursiven Verständigung über nachhaltig lebensdienliche Ordnungen angesichts globaler Herausforderungen.
Aktualisiert: 2019-06-08
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Die Ordnung der Welt in Haus und Staat

Die Ordnung der Welt in Haus und Staat von Wendt,  Wolf Rainer
Auf einer ökotheoretischen Grundlage werden die Institutionen des Hauses und des Staates in der Welt in ihren inneren Beziehungen aufeinander erörtert. Haus, Staat und Welt bilden Handlungsrahmen sowohl individueller und gemeinsamer Lebensführung als auch der politischen Daseinsgestaltung. In ihnen und mit ihnen wird Ordnung geschaffen. Welche das ist, woher sie kommt und wie zukunftsfähig sie sein kann, wird in einem Vergleich europäisch-okzidentaler und ostasiatischer Leitvorstellungen in ihrer Entwicklung seit der Antike und in gegenwärtigen Ausprägungen verfolgt. Es sind in ihrer kulturellen Einbettung einerseits die altgriechischen Grundbegriffe und Denkformen des Oikos, der Polis und des Kosmos und andererseits die altchinesischen Kategorien jia, guo und tianxia, anhand derer den ethischen, politischen und ökonomischen Bezüge nachgegangen wird, die für das soziale Zusammenleben und die staatliche Ordnung wesentlich waren und die heute auch im globalen Rahmen zu beachten sind. Herausgearbeitet werden die Unterschiede und die Übereinstimmung östlicher und westlicher Konzepte der Daseinsgestaltung und von Governance auf unter- und übergeordneten Ebenen. Erkenntnisleitend ist das Interesse an einer diskursiven Verständigung über nachhaltig lebensdienliche Ordnungen angesichts globaler Herausforderungen.
Aktualisiert: 2019-06-08
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Täter Helfer Trittbrettfahrer

Täter Helfer Trittbrettfahrer von Proske,  Wolfgang
Die Buchreihe "Täter Helfer Trittbrettfahrer" hinterfragt in zehn regional gestaffelten Bänden das Wissen über den Nationalsozialismus auf dem Gebiet des heutigen Baden-Württemberg neu. 127 Autorinnen und Autoren haben in 209 Artikeln NS-Belastete aus allen Regionen des Landes möglichst quellengestützt und faktenbasiert untersucht. Das Gesamtverzeichnis differenziert zum einen nach den Namen der NS-Belasteten und zum anderen nach den Namen der Autoren. Im Übrigen wird die überarbeitete dritte Version unserer "Skala der NS-Belastung bzw. der NS-Distanz" vorgestellt.
Aktualisiert: 2019-06-07
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Macht und Literatur bei Timuriden und Habsburgern

Macht und Literatur bei Timuriden und Habsburgern von Rzehak,  Kristina
In der aktuellen Berichterstattung werden vor allem die Unterschiede zwischen dem christlichen Westen und dem islamischen Osten betont. Bei einem näheren Blick auf die Geschichte der beiden Kulturräume lässt sich jedoch eine ähnliche Entwicklung ausmachen: Als Renaissance wird sowohl eine Phase im Heiligen Römischen Reich unter den Habsburgern als auch im Herrschaftsgebiet der Timuriden bezeichnet. Diese vermeintliche Ähnlichkeit bildet den Ausgangspunkt für eine Untersuchung der beiden Kulturräume in der Zeit um 900/1500. Damals lenkten die Herrscher Maximilian I. und Babur die Geschicke der beiden Dynastien. Ihre Selbstzeugnisse bilden die Grundlage für eine vergleichende Analyse. Die Fragen, die im Rahmen der Arbeit behandelt werden, lauten: Welche signifikanten Ähnlichkeiten zwischen diesen Texten lassen sich ausmachen und woher rühren sie? Lassen sich Unterschiede feststellen, die Hinweise auf eine Auseinanderentwicklung der beiden Kulturräume geben? Die Analyse lässt zahlreiche Gemeinsamkeiten zutage treten. Es zeigt sich, dass der typologische Vergleich literarischer Texte dazu beitragen kann, aktuelle Entwicklungen, in denen die trennenden Elemente zwischen Westen und Osten stark betont werden, historisch präziser einzuordnen. Doch auch der herausgearbeitete Unterschied kann aufschlussreich sein: Er lässt sich als Vorzeichen auf die Auseinanderentwicklung beider Kulturräume im Bereich der Ambiguitätstoleranz deuten. Der Autorin wurde der Nachwuchspreis des Mediävistenverbandes verliehen.
Aktualisiert: 2019-05-28
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Sicherheitsprobleme im 16. und 17. Jahrhundert

Sicherheitsprobleme im 16. und 17. Jahrhundert von Babel,  Rainer, Carl,  Horst, Kampmann,  Christoph
Der von sozialen, politischen und religiösen Umbrüchen geprägte Zeitraum des 16. und 17. Jahrhunderts stellt eine Schlüsselperiode für eine historische Sicherheitsforschung dar. Er ist geprägt von Diskursen der Bedrohung und Versuchen, Antworten auf die akuten Herausforderungen öffentlicher Ordnung und Sicherheit zu finden. Zweifellos akzentuierten die Konflikte um Religion und Konfession die Unsicherheiten in besonderer Weise, wofür der vergleichende Blick auf Frankreich und das Heilige Römische Reich deutscher Nation zahlreiche Belege erbringt. Auf diese Konfliktlagen beschränkt sich das Thema Sicherheit für die Zeitgenossen jedoch nicht. Die Spannbreite der im vorliegenden Sammelband behandelten "Sicherheitsprobleme" dokumentiert vielmehr, wie sehr sich in diesen beiden Jahrhunderten Bezüge, in denen Sicherheit thematisiert wurde, ausdifferenziert haben. In einem Zeitraum manifester Friedlosigkeit wuchs der Kategorie "Sicherheit" eine immer größere Bedeutung zu, die sie schließlich zu einem Leitbegriff der politischen Kultur in der Frühen Neuzeit machte.
Aktualisiert: 2019-05-28
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Alexandres de leurs temps

Alexandres de leurs temps von Fischer,  Luka
Alexander der Große gehört aufgrund seines geschichtlichen Nimbus bis in die heutige Zeit zu den umstrittensten und doch bedeutendsten Identifikationsfiguren europäischen Herrschertums. Doch rezipierte kaum eine andere Herrscherdynastie Person, Tugenden und Erfolge Alexanders des Großen in einem solchen Umfang wie die Herzöge des spätmittelalterlichen Burgund. Dieses Buch behandelt die Darstellung Alexanders des Großen in der burgundischen Hofliteratur und legt dar, in welcher Weise das Berichtete als Vorlage für die politische Inszenierung der Herzöge Philipp der Gute und Karl der Kühne genutzt wurde. Des Weiteren wird untersucht, inwiefern eine Zäsur in der Darstellung Alexanders des Großen – sowohl in der Literatur als auch auf der Ebene der Herrschaftskommunikation der beiden Herzöge – an der Wende von ausgehendem Mittelalter und anbrechender Renaissance festgestellt werden kann.
Aktualisiert: 2019-05-28
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KTN – Geschichte der Kältetechnik in Niedersachswerfen mit Schwerpunkt Speiseeismaschinenfertigung

KTN – Geschichte der Kältetechnik in Niedersachswerfen mit Schwerpunkt Speiseeismaschinenfertigung von Menge,  Klaus, Meyer,  Joachim
Ein Rückblick von Joachim Meyer und Klaus Menge Vorgeschichte Niedersachswerfen ist neben den Städten Nordhausen, Bleicherode und Ellrich mit 3470 Einwohnern die größte Gemeinde im Landkreis Nordhausen. Der Ort liegt auf einem fast 30 Meter starken Schotterbett der Flüsse Bere und Zorge. Er ist von den Bergen des Vorharzes (Kohnstein ehemals 340 m, Mühlberg 315 m, Kirchberg und Hardt beide um 260 m) umgeben. Die Gemeinde wird erstmalig in einer Urkunde aus dem Jahre 1208 genannt. In dieser Urkunde wird berichtet, dass das Kloster Ilfeld ein „Haus“ (Hof) in Saxwerfe (frühere Bezeichnung) käuflich erwirbt. Es ist aber anzunehmen, dass der Ort schon viele Jahre vor diesem Zeitpunkt als Gemeinwesen bestand. Die Einwohner Sachswerfens waren dem Hohnsteiner Grafen untertan. Im Verlauf des Siebenjährigen Krieges (1756 - 1763) waren im Jahre 1757 etwa 2500 Franzosen im Ort einquartiert. Die Bewohner hatten sehr unter der Besetzung zu leiden, da die Soldaten das gesamte Leben des Ortes kontrollierten. Die auf Posten stehenden Franzosen riefen die Leute mit „Arrez“ an, was soviel wie „stehen bleiben“ bedeutet. Das „Arrez“ muss bei der großen Anzahl der Soldaten sehr oft ertönt sein, so dass dieser Befehl nach Abzug der Franzosen zu einem Spitznamen für die Bürger von Niedersachswerfen wurde, der sich bis heute erhalten hat. Dass Sachswerfen diese sehr bewegten Zeiten überstanden hat, ist unter anderem dem ausdauernden Fleiß seiner Einwohner zu verdanken. Neben der Landwirtschaft sind schon sehr früh die Anfänge einer Industrie zu finden. So werden bereits 1368 einige Kalkröstereien am Kohnstein genannt, 1728–1768 baute man am Mühlberg Kupfer ab und verhüttete es. Im 17. und 18. Jahrhundert waren die Handschnitzerarbeiten aus Alabaster berühmt. Ebenfalls gab es schon vor einigen Jahrhunderten Ziegeleien, eine Ölmühle und eine Brauerei im Ort. Hinweise auf die sich ansiedelnde Industrie findet man im Wappen der Gemeinde Niedersachswerfen wieder. Auf Grund der sich im 19. Jahrhundert immer weiter verbreitenden Gipsindustrie und der sich rasch entwickelnden Landwirtschaft entschied sich etwa im Jahr 1853 der in Niedersachswerfen geborene Schmiedemeister Christian Wilhelm Hoffmann, in der ehemaligen Hauptstraße 74 (heute Rudolf-Breitscheid-Straße 29), einen Schmiedebetrieb zu eröffnen. Man spezialisierte sich auf Hufbeschlag sowie den Bau und die Reparatur von Leiterwagen, Handwagen und landwirtschaftlichem Gerät. Aus dem ursprünglich aufgebauten Schmiedebetrieb entwickelte sich dann unter der Leitung seines 1861 geborenen Sohnes …
Aktualisiert: 2019-05-23
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Die Ökonomie der Anderen

Die Ökonomie der Anderen von Luks,  Timo
Seit Marx suchen Kapitalismustheoretiker und Kapitalismuskritiker nach Vorbildern für eine andere Wirtschaftsweise. Fündig wurden sie regelmäßig in der Ethnologie, die sich seit dem späten 19. Jahrhundert immer stärker für das "Wirtschaftsleben der Primitiven" interessierte. Timo Luks rekonstruiert die Geschichte der zahlreichen Konzepte, die seither entwickelt wurden, um die Ökonomie nicht-westlicher Gesellschaften zu fassen. Einige dieser Konzepte - wie beispielsweise die Gabe, der Potlatch, der Kula-Ringtausch - inspirieren die ökonomische Vorstellungskraft und postkapitalistische Utopien bis heute. Der Autor geht aus wissensgeschichtlicher Perspektive den Begegnungen von Ökonomie und Ethnologie nach. Er rekonstruiert einen ökonomisch-ethnologischen Diskurs, in dem die Beschäftigung mit den Gesellschaften Papua-Neuguineas, Afrikas oder Amazoniens auch dem Zweck diente, einige der im westlichen Denken zentralen ökonomischen Konzepte auf den Prüfstand zu stellen.
Aktualisiert: 2019-05-31
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