Erstmals seit der Schoa wird die Geschichte der Jüdinnen und Juden im österreichischen Donauraum von ca. 1500 bis zu ihrer Ausweisung 1671 dokumentiert. Neben einem umfangreichen Kommentar zur Überlieferungslage enthält der Band mehr als 200 der wichtigsten und repräsentativsten Quellen, die neue Einblicke in die jüdische Rechtsstellung, Siedlungsgeschichte, Religion und Kultur, in wirtschaftliche und soziale Verhältnisse sowie in die jüdisch-christlichen Beziehungen bieten.
Aktualisiert: 2023-06-28
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Festschrift für Albert Lichtblau
Aktualisiert: 2023-06-28
Autor:
Martin Achrainer,
Helga Amesberger,
Marie-Theres Arnbom,
Ingrid Bauer,
Steven Beller,
Irmgard Bibermann,
Eva Blimlinger,
Werner Dreier,
Daniela Ellmauer,
Michael Ellmauer,
Helga Embacher,
Katharina Fest-Lichtblau,
Martina Gugglberger,
Brigitte Halbmayr,
Christian Hergolitsch,
Lejla Hodzic,
Robert Hoffmann,
Johannes Hofinger,
Ela Hornung-Ichikawa,
Michael John,
Lukas Kastner,
Martha Keil,
Birgit Kirchmayr,
Peter F Kramml,
Christoph Kühberger,
Gerhard Langer,
Eleonore Lappin-Eppel,
Hannah M Lessing,
Matthias Marschik,
Karl Mueller,
Susanne Plietzsch,
Alois Pluschkowitz,
Elisabeth Pozzi-Thanner,
Andreas Praher,
Alexandra Preitschopf,
Grazia Prontera,
Othmar Pruckner,
Markus Pusnik,
Michaela Raggam-Blesch,
Karl Reiter,
Margit Reiter,
Philipp Rohrbach,
Karl Rothauer,
Günther Sandner,
Theresa Sax-Lichtblau,
Angelika Schlackl,
Heinrich Schmidinger,
Horst Schreiber,
Adelheid Schreilechner,
Robert Schwarzbauer,
Thomas Spielbüchler,
Barbara Staudinger,
Johannes-Dieter Steinert,
Andrea Strutz,
Margit Sturm,
Hannes Sulzenbacher,
Regina Thumser-Wöhs,
Sabine Veits-Falk,
Alexander von Plato,
Ursula Wagner-Seeber,
Reinhold Wagnleitner,
Niko Wahl,
Thomas Weidenholzer,
Jessica Wiederhorn,
Anna-Katharina Wiesinger,
Roman Winkler
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Festschrift für Albert Lichtblau
Aktualisiert: 2023-06-17
Autor:
Martin Achrainer,
Helga Amesberger,
Marie-Theres Arnbom,
Ingrid Bauer,
Steven Beller,
Irmgard Bibermann,
Eva Blimlinger,
Werner Dreier,
Daniela Ellmauer,
Michael Ellmauer,
Helga Embacher,
Katharina Fest-Lichtblau,
Martina Gugglberger,
Brigitte Halbmayr,
Christian Hergolitsch,
Lejla Hodzic,
Robert Hoffmann,
Johannes Hofinger,
Ela Hornung-Ichikawa,
Michael John,
Lukas Kastner,
Martha Keil,
Birgit Kirchmayr,
Peter F Kramml,
Christoph Kühberger,
Gerhard Langer,
Eleonore Lappin-Eppel,
Hannah M Lessing,
Matthias Marschik,
Karl Mueller,
Susanne Plietzsch,
Alois Pluschkowitz,
Elisabeth Pozzi-Thanner,
Andreas Praher,
Alexandra Preitschopf,
Grazia Prontera,
Othmar Pruckner,
Markus Pusnik,
Michaela Raggam-Blesch,
Karl Reiter,
Margit Reiter,
Philipp Rohrbach,
Karl Rothauer,
Günther Sandner,
Theresa Sax-Lichtblau,
Angelika Schlackl,
Heinrich Schmidinger,
Horst Schreiber,
Adelheid Schreilechner,
Robert Schwarzbauer,
Thomas Spielbüchler,
Barbara Staudinger,
Johannes-Dieter Steinert,
Andrea Strutz,
Margit Sturm,
Hannes Sulzenbacher,
Regina Thumser-Wöhs,
Sabine Veits-Falk,
Alexander von Plato,
Ursula Wagner-Seeber,
Reinhold Wagnleitner,
Niko Wahl,
Thomas Weidenholzer,
Jessica Wiederhorn,
Anna-Katharina Wiesinger,
Roman Winkler
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Festschrift für Albert Lichtblau
Aktualisiert: 2023-05-28
Autor:
Martin Achrainer,
Helga Amesberger,
Marie-Theres Arnbom,
Ingrid Bauer,
Steven Beller,
Irmgard Bibermann,
Eva Blimlinger,
Werner Dreier,
Daniela Ellmauer,
Michael Ellmauer,
Helga Embacher,
Katharina Fest-Lichtblau,
Martina Gugglberger,
Brigitte Halbmayr,
Christian Hergolitsch,
Lejla Hodzic,
Robert Hoffmann,
Johannes Hofinger,
Ela Hornung-Ichikawa,
Michael John,
Lukas Kastner,
Martha Keil,
Birgit Kirchmayr,
Peter F Kramml,
Christoph Kühberger,
Gerhard Langer,
Eleonore Lappin-Eppel,
Hannah M Lessing,
Matthias Marschik,
Karl Mueller,
Susanne Plietzsch,
Alois Pluschkowitz,
Elisabeth Pozzi-Thanner,
Andreas Praher,
Alexandra Preitschopf,
Grazia Prontera,
Othmar Pruckner,
Markus Pusnik,
Michaela Raggam-Blesch,
Karl Reiter,
Margit Reiter,
Philipp Rohrbach,
Karl Rothauer,
Günther Sandner,
Theresa Sax-Lichtblau,
Angelika Schlackl,
Heinrich Schmidinger,
Horst Schreiber,
Adelheid Schreilechner,
Robert Schwarzbauer,
Thomas Spielbüchler,
Barbara Staudinger,
Johannes-Dieter Steinert,
Andrea Strutz,
Margit Sturm,
Hannes Sulzenbacher,
Regina Thumser-Wöhs,
Sabine Veits-Falk,
Alexander von Plato,
Ursula Wagner-Seeber,
Reinhold Wagnleitner,
Niko Wahl,
Thomas Weidenholzer,
Jessica Wiederhorn,
Anna-Katharina Wiesinger,
Roman Winkler
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Erstmals seit der Schoa wird die Geschichte der Jüdinnen und Juden im österreichischen Donauraum von ca. 1500 bis zu ihrer Ausweisung 1671 dokumentiert. Neben einem umfangreichen Kommentar zur Überlieferungslage enthält der Band mehr als 200 der wichtigsten und repräsentativsten Quellen, die neue Einblicke in die jüdische Rechtsstellung, Siedlungsgeschichte, Religion und Kultur, in wirtschaftliche und soziale Verhältnisse sowie in die jüdisch-christlichen Beziehungen bieten.
Aktualisiert: 2023-05-28
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Historikerinnen und Historiker aus Israel, Österreich und Deutschland beleuchten die jüdischen kulturellen Aktivitäten in der Zeit der Verfolgung und danach – aber auch den Versuch der Nationalsozialisten, eine neue deutsche Kultur unter Ausschluss des »jüdischen Geistes« zu in stallieren.
Aktualisiert: 2023-01-23
Autor:
Alexander Carstiuc,
Jutta Fleckenstein,
Gerhard Jochem,
Martha Keil,
Rolf Keller,
Imme Klages,
Andrea Livnat,
Aviv Livnat,
Thomas Rahe,
Alexander Schmidt,
Katja Seybold,
Jim G Tobias
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Die zahlreichen Kriege der Frühen Neuzeit - Kabinettskriege europäischer Fürsten, langjährige Erbfolge- und Religionskriege, Aufstände und nicht zuletzt das Aufeinanderprallen christlicher und islamischer Mächte - hinterließen auch in der jüdischen Geschichte tiefe Spuren. Die Tagung „Juden und Krieg in der Frühen Neuzeit: Akteure, Erfahrungen, Strukturwandel“, die vom 14. Bis 15. Februar 2019 in Wien stattfand, befasste sich deshalb mit den vielfältigen Auswirkungen kriegerischer Ereignisse auf das Leben von Jüdinnen und Juden im frühneuzeitlichen Mitteleuropa. Der daraus hervorgegangene Tagungsband behandelt anhand aktueller Forschungen und auf breiter Quellenbasis unterschiedliche Aspekte jüdischer Siedlungsgeschichte sowie Migration und Wirtschaftstätigkeit und diskutiert nicht zuletzt auch intensiv die Frage nach dem unmittelbaren Kriegsdienst jüdischer Männer.
Mit Beiträgen von Reinhard Buchberger, Marie Buňatová, Martha Keil, Monika Müller, András Oross, Peter Rauscher, Michaela Schmölz-Häberlein, Martin Schröder, Marion Schulte, Michael K. Silber, Sabine Ullmann und Carsten Wilke.
Aktualisiert: 2022-08-03
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Die zahlreichen Kriege der Frühen Neuzeit – Kabinettskriege europäischer Fürsten, langjährige Erbfolge- und Religionskriege, Aufstände und nicht zuletzt das Aufeinanderprallen christlicher und islamischer Mächte – hinterließen auch in der jüdischen Geschichte tiefe Spuren. Die Tagung „Juden und Krieg in der Frühen Neuzeit: Akteure, Erfahrungen, Strukturwandel“, die vom 14. bis 15. Februar 2019 in Wien stattfand, befasste sich deshalb mit den vielfältigen Auswirkungen kriegerischer Ereignisse auf das Leben von Jüdinnen und Juden im frühneuzeitlichen Mitteleuropa. Der daraus hervorgegangene Tagungsband behandelt anhand aktueller Forschungen und auf breiter Quellenbasis unterschiedliche Aspekte jüdischer Siedlungsgeschichte sowie Migration und Wirtschaftstätigkeit und diskutiert nicht zuletzt auch intensiv die Frage nach dem unmittelbaren Kriegsdienst jüdischer Männer.
Mit Beiträgen von Reinhard Buchberger, Marie Buňatová, Martha Keil, Monika Müller, András Oross, Peter Rauscher, Michaela Schmölz-Häberlein, Martin Schröder, Marion Schulte, Michael K. Silber, Sabine Ullmann und Carsten Wilke.
Aktualisiert: 2022-09-22
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In der griechischen Mythologie ist Clio eine der neun Musen. Sie und ihre Schwestern sind Töchter des Zeus und der Mnemosyne, der Göttin der Erinnerung, wobei Clio die Kunst der Geschichtsschreibung überantwortet wurde. In Graz ist CLIO ein Verein, der sich der Kunst der Geschichts- und Kulturvermittlung sowie der Geschichtswissenschaft und der Erinnerungsarbeit verschrieben hat und er tut es unter anderem, indem er Geschichte erwandert und ihr sprichwörtlich nachgeht.Das „Erwandern“ von lokaler Zeit-, Sozial- und Kulturgeschichte, das Gehen auf den Spuren des Widerstands gegen den Nationalsozialismus, das Aufsuchen von Orten, an denen vor 100 Jahren und mehr sich jüdisches Leben in Graz konstituiert hat und andere Spurensuchen, standen am Anfang der von CLIO durchgeführten Veranstaltungen zu vergessener und verdrängter steirischer Zeit- und Kulturgeschichte.
Seit dem Beginn vor 25 Jahren sind zu den lokalen Spurensuchen in Graz zahlreiche Ausstellungen, Symposien und Vortragsreihen zu zeit- und kulturhistorischen Themen hinzugekommen – vom Ersten Weltkrieg und dem Beginn der Ersten Republik über das Jahr 1934 und die Zeit des Austrofaschismus, dem Spanischen Bürgerkrieg 1936 bis 1939, der NS-Zeit mit Widerstand und Verfolgung und dem Exil 1938 bis 1945 bis hin zur Befreiung 1945 und zur justiziellen Aufarbeitung oder der Erinnerungs- und Gedenkkultur danach, dem Widerstand gegen das AKW Zwentendorf, der Lage der Roma in Geschichte und Gegenwart, dem Antisemitismus und vieles andere mehr. Viele dieser historischen Auseinandersetzungen mit dem Blick vor allem auf die Steiermark fanden auch den Weg zwischen zwei Buchdeckel und sind als Bücher im Verlag von CLIO erschienen.
Aktualisiert: 2021-11-25
Autor:
Agnes Altziebler,
Helga Amesberger,
Werner Anzenberger,
Uwe Baur,
Ekaterina Degot,
Sibylle Dienesch,
Christian Ehetreiber,
Günter Eisenhut,
Elisabeth Fiedler,
G.R.A.M.,
Winfried R Garscha,
Tanja Gurke,
Erich Hackl,
Brigitte Halbmayr,
Heimo Halbrainer,
Anita Hofer,
Martha Keil,
Günter Koberg,
Helmut Konrad,
Claudia Kuretsidis-Haider,
Astrid Kury,
Ludwig Laher,
Gerald Lamprecht,
Anton Lederer,
Margarethe Makovec,
Johannes Mindler-Steiner,
Wolfgang Muchitsch,
Manfred Mugrauer,
Martin Polaschek,
Annette Rainer,
August Schmölzer,
Andreas Staudinger,
Christian Teissl,
Erika Thümmel,
Peter Uray,
Friedrich Waidacher
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Aktualisiert: 2020-11-17
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In seiner Wirkungszeit als Mediävist hoch geschätzt, ist Samuel Steinherz (1857–1942) heute nur noch in Fachkreisen bekannt. Als wahrer „Altösterreicher“ wurde er in Güssing (damals Ungarn, heute Österreich) geboren, promovierte in Graz, habilitierte in Wien und erhielt 1901 eine Professur an der Deutschen Universität in Prag. 1922 als Dienstältester zum
Rektor gewählt, nahm er das Amt an, obwohl für Juden die Ablehnung ungeschriebenes Gesetz war. Darauf blockierte die deutschnationale Studentenschaft den Vorlesungsbetrieb. Steinherz blieb Rektor und wandte sich zunehmend der jüdischen Geschichte zu. 1928 gründete er die „Gesellschaft für Geschichte der Juden in der Čechoslovakischen Republik“. Am 6. Juli 1942 wurde Steinherz nach Theresienstadt deportiert, wo er an seinem 85. Geburtstag verstarb. Auch seine Frau Sophie, drei seiner fünf Kinder und zwei Enkelkinder wurden in der Shoah ermordet.
Aktualisiert: 2020-09-10
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Festschrift für Albert Lichtblau
Aktualisiert: 2023-04-28
Autor:
Martin Achrainer,
Helga Amesberger,
Marie-Theres Arnbom,
Ingrid Bauer,
Steven Beller,
Irmgard Bibermann,
Eva Blimlinger,
Werner Dreier,
Daniela Ellmauer,
Michael Ellmauer,
Helga Embacher,
Katharina Fest-Lichtblau,
Martina Gugglberger,
Brigitte Halbmayr,
Christian Hergolitsch,
Lejla Hodzic,
Robert Hoffmann,
Johannes Hofinger,
Ela Hornung-Ichikawa,
Michael John,
Lukas Kastner,
Martha Keil,
Birgit Kirchmayr,
Peter F Kramml,
Christoph Kühberger,
Gerhard Langer,
Eleonore Lappin-Eppel,
Hannah M Lessing,
Matthias Marschik,
Karl Mueller,
Susanne Plietzsch,
Alois Pluschkowitz,
Elisabeth Pozzi-Thanner,
Andreas Praher,
Alexandra Preitschopf,
Grazia Prontera,
Othmar Pruckner,
Markus Pusnik,
Michaela Raggam-Blesch,
Karl Reiter,
Margit Reiter,
Philipp Rohrbach,
Karl Rothauer,
Günther Sandner,
Theresa Sax-Lichtblau,
Angelika Schlackl,
Heinrich Schmidinger,
Horst Schreiber,
Adelheid Schreilechner,
Robert Schwarzbauer,
Thomas Spielbüchler,
Barbara Staudinger,
Johannes-Dieter Steinert,
Andrea Strutz,
Margit Sturm,
Hannes Sulzenbacher,
Regina Thumser-Wöhs,
Sabine Veits-Falk,
Alexander von Plato,
Ursula Wagner-Seeber,
Reinhold Wagnleitner,
Niko Wahl,
Thomas Weidenholzer,
Jessica Wiederhorn,
Anna-Katharina Wiesinger,
Roman Winkler
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Die Beiträge dieser Publikation entstanden aus den Ergebnissen eines 2004 bis 2006 am Institut für jüdische Geschichte Österreichs (INJOEST) durchgeführten Projekts mit dem Titel „Geschäftsleben und Frauenrechte: die wirtschaftliche, rechtliche und sozio-religiöse Lage jüdischer und christlicher Frauen in Österreich, Kroatien und der Tschechischen Republik (13. bis 16. Jahrhundert). Projektziel war zu zeigen, unter welchen politischen, ökonomischen und gesellschaftlichen Bedingungen Frauen in der Lage waren, als eigenständige Rechtspersönlichkeiten und als Berufstätige zu agieren und über die Grenzen ihrer traditionellen Rollenzuschreibung hinaus eine aktive Position in ihrem Kollektiv einzunehmen. Als Methode bot sich die Konzeptualisierung von Geschlecht als mehrfach relationaler Kategorie an
Für alle untersuchten Gruppen gleich welchen Standes oder welcher Religion konnte festgestellt werden, dass gewisse Voraussetzungen für eine Geschäftstätigkeit vorhanden sein mussten. Diese bestanden im Allgemeinen in der Erwerbs- und Verfügungsgewalt über eigenes Vermögen und im Zugang zu Rechtsmitteln, entweder als eigene Rechtspersönlichkeit oder mit Hilfe eines Rechtsvertreters. Dazu kamen Eigenschaften und Fähigkeiten, die nur indirekt in den Quellen greifbar werden, aber nichts desto trotz für diese Tätigkeit höchst relevant waren: sprachliche Ausdrucks- und Kommunikationsfähigkeit, kaufmännische Grundkenntnisse und Lesen, aber oft auch aktive Alphabetisierung, Kontakte und Netzwerke, selbstbewusstes Auftreten sowie persönliche Mobilität oder die Möglichkeit, bevollmächtigte Stellvertreter zu entsenden.
Aktualisiert: 2022-10-19
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Geheimnisvolle unterirdische Gänge einer früheren Stadtbefestigung, spätmittelalterliche jüdische Grabsteine, wiederentdeckte Zwingermauern und spannende Funde im Kreuzgang eines Klosters: Die Kasematten und die ehemalige Klosterkirche St. Peter an der Sperr in Wiener Neustadt erzählen eine bewegte Geschichte.
Die zu Verteidigungszwecken errichteten Kasematten gewährten Schutz gegen Bedrohungen von außen und die vielen Klöster der Stadt vermittelten der Bevölkerung Glauben und Zusammenhalt innerhalb der mächtigen Mauern.
Die Begleitforschung zur umfassenden Restaurierung dieser beiden Bauwerke als Austragungsorte der Niederösterreichischen Landesausstellung 2019 mit dem Titel WELT IN BEWEGUNG wie auch Untersuchungen zur gesamten Befestigungsanlage oder zu den anderen Klosteranlagen der Stadt schufen die Basis für die vorliegende reich illustrierte Publikation. Im Zuge einer detaillierten Beschreibung dieser außergewöhnlichen Denkmäler wird ein breit angelegter Streifzug durch die Geschichte der ehemaligen kaise lichen Residenzstadt Wiener Neustadt unternommen.
Wiener Neustadt, heute das städtische Zentrum des Industrieviertels, wird von einer bewegten Geschichte geprägt: Gegründet aus dem Lösegeld für den englischen König Richard Löwenherz, beherbergte die stark bewehrte Stadt neben einer Burg auch zahlreiche Klöster und geistliche Orden sowie einst eine bedeutende jüdische Gemeinde. Unter dem Beinamen „Allzeit Getreue“ wurde die Stadt im 15. Jahrhundert zur offiziellen Residenz von Friedrich III., dem Kaiser des Heiligen Römischen Reiches. In ihren Mauern wurde Kaiser Maximilian I. – Friedrichs Sohn – geboren, welcher durch Heiratspolitik und Kriege den Grundstein für das Weltreich der Habsburger legte. Die sterblichen Überreste Kaiser Maximilians I., des „letzten Ritters“, fanden schließlich vor 500 Jahren ihre letzte Ruhestätte in der St. Georgs-Kathedrale der Wiener Neustädter Burg.
Die Kasematten und die ehemalige Klosteranlage St. Peter an der Sperr, heute das Stadtmuseum von Wiener Neustadt, legen Zeugnis ab von vielen Aspekten dieser vielfältigen Geschichte. Sie bilden die beiden Austragungsorte der Niederösterreichischen Landesausstellung 2019. Unter dem Titel „Welt in Bewegung“ stehen das Thema Mobilität sowie die Geschichte, die Gegenwart und die Zukunft der Stadt Wiener Neustadt in Beziehung zur Weltgeschichte im Zentrum. Zur Vorbereitung der Niederösterreichischen Landesausstellung waren beträchtliche Sanierungsarbeiten sowohl bei den Kasematten als auch im Stadtmuseum erforderlich.
Bei den renaissancezeitlichen Kasematten handelt es sich um ein österreichweit einzigartiges Architekturdenkmal. Sie wurden in die ursprüngliche Befestigungsanlage aus dem 12. Jahrhundert für die Einlagerung von Waffen im 16. Jahrhundert eingebaut und in der Folge stetig erweitert. Später dienten sie als Bierlager und sogar als Luftschutzraum. Zuletzt waren die Kasematten als Veranstaltungsstätte in Verwendung. Die bauhistorischen Untersuchungen konzentrierten sich einerseits auf die unterirdischen Lagerräume, die sogenannte Strada Coperta – ein komplexes Erschließungssystem mit Gängen und Rampen – sowie die Bastionsanlage und damit verbunden auf Teile der mittelalterlichen Stadtbefestigung. Ein interdisziplinäres Expertenteam (Archäologen, Kunsthistoriker, Historiker, Restauratoren, Architekten, Bauforscher) berichtet facettenreich in der vorliegenden Publikation von der aufregenden und vielfältigen Geschichte dieser außergewöhnlichen Gemäuer …
Aktualisiert: 2022-03-16
Autor:
Peter Aichinger-Rosenberger,
Ralph Andraschek-Holzer,
Margit Blümel-Keller,
Ernst Bruckmüller,
Günther Buchinger,
Hermann Fuchsberger,
Nadine Geigenberger,
Petra Göstl,
Ralf Gröninger,
Martin Grüneis,
Andrea Hackel,
Markus Jeitler,
Nina Kallina,
Martha Keil,
Eveline Klein,
Renate Kohn,
Susanne Leiner,
Edgar Mandl,
Johannes Paar,
Franz Piribauer,
Patrick Schicht,
Christoph Schmidt-Ginzkey,
Sabine Schmitner,
Klaus Schneeberger,
Doris Schön,
Peter Übersberger,
Katja Unterguggenberger,
Judith Wiesbauer-Klieber,
Ronald Woldron
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Seit 95 Jahren sind Wien und Niederösterreich getrennte Bundesländer. Doch die Hauptstadt und das umgebende Land teilen eine jahrhundertelange wechselvolle Geschichte – bis heute sind sie in vielerlei Hinsicht untrennbar verbunden. Das 37. Symposion des NÖ Instituts für Landeskunde, das gemeinsam mit dem Wiener Stadt- und Landesarchiv von 3. bis 5. Juli 2017 im Palais Niederösterreich in der Herrengasse – dem früheren niederösterreichischen Landhaus, das bis 1997 Sitz der NÖ Landesregierung war und über die Trennung von 1922 hinweg bis heute ein Symbol für die lange Verbindung der beiden Länder ist – stattfand, begab sich auf die Spuren dieser Geschichte. Der vorliegende Band versammelt die Ergebnisse dieser Tagung, bildet gleichzeitig aber auch die Festschrift für den mit 1. Dezember 2017 in Ruhestand getretenen Leiter der Abteilung NÖ Landesarchiv und NÖ Landesbibliothek Willibald Rosner, der beruflich wie privat zeit seines Lebens „Grenzgänger“ zwischen diesen Bundesländern war.
Angereichert wird die Publikation durch eine Biografie und ein Werkverzeichnis des Geehrten, anekdotische Bemerkungen zur Person Willibald Rosner, verfasst von Weggefährten, Kollegen und Freunden, sowie insgesamt 30 Aufsätze über die wechselvollen Beziehungen von Wien und Niederösterreich vom Mittelalter bis in die Gegenwart. Der erste Block an Beiträgen widmet sich der politischen Dimension dieser Beziehungen, der zweite Abschnitt beleuchtet wirtschaftlich-soziale Aspekte der Beziehungsgeschichte von Wien und Niederösterreich. Die Beziehungen in Kunst und Kultur zwischen Wien und Niederösterreich stehen im Mittelpunkt des dritten Teils, der vierte Teil der Festschrift befasst sich mit Biografien zwischen Wien und Niederösterreich. Militärische Aspekte des Verhältnisses von Wien und Niederösterreich stehen im Mittelpunkt des letzten Abschnitts der Festschrift.
Aktualisiert: 2019-01-23
Autor:
Thomas Aigner,
Hans-Joachim Alscher,
Ralph Andraschek-Holzer,
Werner Berthold,
Ernst Bezemek,
Andrea Brait,
Ernst Bruckmüller,
Wilhelm Deuer,
Achim Doppler,
Michael Duschanek,
Anton Eggendorfer,
Stefan Eminger,
Karl Fischer,
Rita Garstenauer,
Günter Katzler,
Martha Keil,
Oliver Kühschelm,
Gertrude Langer-Ostrawsky,
Ernst Langthaler,
Elisabeth Loinig,
Thomas Lösch,
Günter Marian,
Christina Mochty-Weltin,
Ferdinand Opll,
Brigitte Rigele,
Martina Rödl,
Martin Scheutz,
Barbara Steininger,
Andreas Weigl,
Roman Zehetmayer
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Aktualisiert: 2018-07-18
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Für die Vertriebenen und Überlebenden der Shoah war die Geburt ihrer Kinder ein zentrales Ereignis im Nachkriegsleben. Neben den umfassenden elterlichen Aufträgen und Erwartungen stellen sich für die nachfolgenden Generationen die Fragen der transgenerationalen Weitergabe von Traumata sowie der seelischen Langzeitwirkungen der NS-Zeit.
Der interdisziplinär konzipierte Sammelband nähert sich der Problematik der Nachkommen sowohl von Seite der Opfer, als auch von jener derTäter und Mitläufer, wobei auf einen unzulässigen direkten Vergleich zwischen beiden Seiten verzichtet wird. Formen der Auseinandersetzung und Reflexion, Strategien der Verarbeitung bzw. Verdrängungsphänomene werden nicht nur auf gesellschaftlicher, sondern auch auf sehr persönlicher und individueller Ebene diskutiert. Der Tagungsband vereint aktuelle Forschungsergebnisse aus historischen, psychologischen, künstlerischen und literarischen Perspektiven, die während der Sommerakademie des Instituts für jüdische Geschichte Österreichs 2013 präsentiert wurden.
Aktualisiert: 2021-11-08
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Die Mitteilungen des Instituts für Österreichische Geschichtsforschung bringen Aufsätze und Literaturberichte zur Geschichtswissenschaft mit den Schwerpunkten Österreichische Geschichte, Verfassungsgeschichte, Quellenkunde und Historische Hilfswissenschaften.
Aktualisiert: 2022-07-01
Autor:
Matjaž Bizjak,
Andrea Bottanaová,
Stephan Bruhn,
Ivo Cerman,
Albrecht Classen,
Agnes Deák,
Stefanie Dick,
Viliam Stefan Doci,
Claudia Feller,
Andreas Fischer,
Patrick Fiska,
Martina Fuchs,
Martina Giese,
Johannes Giessauf,
John Gillingham,
Dieter Girgensohn,
Markus Gneiß,
Hans-Werner Goetz,
Andreas Gottsmann,
Edwin Hamberger,
Elke Hammer-Luza,
Ernst Hanisch,
Cathrin Hermann,
Gerald Hirtner,
Ivan Hlaváček,
Alexandra Kaar,
Edith Kapeller,
Katharina Kaska,
Günter Katzler,
Martha Keil,
Katrin Keller,
Alexander Koller,
Susanne Lepsius,
Elisabeth Lobenwein,
Jonathan Lyon,
Werner Maleczek,
Gabriele Mentges,
Brigitte Merta,
Lena Oetzel,
Poitr Olinski,
Ferdinand Opll,
Josef Pauser,
Sarah Pichlkastner,
Irene Rabl,
Larissa Rasinger,
Peter Rauscher,
Yasmin-Sybille Rescher,
Dorothee Rippmann,
Michael Rohrschneider,
Nicolas Rügge,
Georg Scheibelreiter,
Martin Scheutz,
Felicitas Schmieder,
Jörg Schwarz,
Franz-Stefan Seitschek,
Andrea Sommerlechner,
Winfried Stelzer,
Harald Tersch,
Guy Thewes,
Michael Toch,
Marco Tomaszewski,
Martin Wagendorfer,
Pia Wallnig,
Wolfgang E. J. Weber,
Herwig Weigl,
Joëlle Weis,
Thomas Winkelbauer,
Roman Zehetmayer
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Frauen und Männer unterschiedlichster sozialer Herkunft liegen hier begraben: Wohlhabende, sogar geadelte Mitglieder der jüdischen Gesellschaft, Ärzte und Juristen, Kaufleute und An-gestellte aller Art, genauso wie Handwerker, Färber oder Schirme- und Hutmacher und die zuweilen verachteten Branntweiner, die mehr oder minder qualitative Spirituosen herstellten oder als Schankwirte verkauften. Auch Harmonikaspieler sowie Angehörige des K.u.K. Hofopernorchesters.
Schließlich liegen hier Gestrandete: Hausierer, Bettler und auch Menschen, die in Verzweiflung über ihr materielles und menschliches Scheitern ihrem Leben ein Ende setzten.
In diesem Text-Bildband ist der jüdische Friedhof in Wien Währing gleichermaßen Chronist wie ästhetisches Objekt. Die historischen, zeitgeschichtlichen und literarischen Texte erzählen aus unterschiedlichen Blickwinkeln von Leben und Tod im jüdischen Wien zwischen 1784 und 1874. Diese schriftlichen Eindrücke werden von zahlreichen einfühlsamen Fotos von Daniel Kaldori umrahmt und untermauert. Sie zeigen im jahreszeitlichen Rhythmus die Wandlung des Friedhofs – ein Sinnbild für das Werden und Vergehen.
Aktualisiert: 2021-04-01
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Erstmals seit der Schoa wird die Geschichte der Jüdinnen und Juden im österreichischen Donauraum von ca. 1500 bis zu ihrer Ausweisung 1671 dokumentiert. Neben einem umfangreichen Kommentar zur Überlieferungslage enthält der Band mehr als 200 der wichtigsten und repräsentativsten Quellen, die neue Einblicke in die jüdische Rechtsstellung, Siedlungsgeschichte, Religion und Kultur, in wirtschaftliche und soziale Verhältnisse sowie in die jüdisch-christlichen Beziehungen bieten.
Aktualisiert: 2023-04-28
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