Zwischen Exotik und Vertrautem

Zwischen Exotik und Vertrautem von Stachel,  Peter, Thomsen,  Martina
Die ethnische Vielfalt der Habsburgermonarchie und ihrer Nachfolgestaaten prägte einen Tourismus der besonderen Art. Die Beiträge des Bandes nähern sich diesen spezifischen Voraussetzungen aus unterschiedlichen Perspektiven: Die Erschließung städtischer und ländlicher Destinationen wird ebenso thematisiert wie die Entwicklung touristischer Konzepte und deren mediale Vermittlung. Ferner wird untersucht, welche Auswirkungen der Tourismus auf die Herausbildung von kollektiven Identitäten in diesem Raum gehabt hat. Der Band setzt weiterführende Impulse für eine kulturwissenschaftliche Erforschung des Tourismus.
Aktualisiert: 2019-06-06
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Mythos Heldenplatz

Mythos Heldenplatz von Stachel,  Peter
Der Schriftsteller Jörg Mauthe nannte ihn den »absurdesten und schönsten Platz der Welt« – der Wiener Heldenplatz ist unbestreitbar der Hauptplatz der Republik Österreich und der neueren österreichischen Geschichte. Er ist Standort politischer Denkmäler und Schauplatz wichtiger staatspolitischer Zeremonien. Übermächtig aber liegt auf dem Heldenplatz die Erinnerung an die umjubelte »Anschluss«-Rede Adolf Hitlers vom Balkon der Hofburg am 15. März 1938: Bis heute steht er, wie Peter Stachel zeigt, im kollektiven Gedächtnis der Österreicher für die moralische Kapitulation vor dem Nationalsozialismus.
Aktualisiert: 2018-04-05
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Das Ende der Eindeutigkeit

Das Ende der Eindeutigkeit von Boisits,  Barbara, Stachel,  Peter
Beschleunigte Differenzierungsprozesse gelten als kennzeichnende Entwicklungen der Moderne. Während die klassische Moderne noch durch Versuche geprägt ist, diese Entwicklungen mit ganzheitlichen Konzeptionen in den Griff zu bekommen, verkündete die Postmoderne das „Ende der großen Erzählung“ (Lyotard). Pluralismus als ein Mit- und Nebeneinander verschiedener Diskurse, Lebensformen und Weltanschauungen wird nunmehr akzeptiert, vielfach sogar als besonders wertvoll betrachtet. Die Frage nach der Tragfähigkeit postmoderner Pluralismusmodelle steht im Mittelpunkt dieses Bandes, der Beiträge von internationalen Fachleuten verschiedener Fachdisziplinen zusammenfasst.
Aktualisiert: 2017-07-12
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Urbane Kulturen in Zentraleuropa um 1900

Urbane Kulturen in Zentraleuropa um 1900 von Stachel,  Peter, Szabó-Knotik,  Cornelia
Moderne Kultur ist wesentlich urbane Kultur. Vor allem in den städtischen Zentren entsteht um 1900 ein spezifisch moderner Lebensstil, der unter anderem durch die zunehmende Technisierung der Lebenswelt geprägt ist. Die Städte sind aber zugleich auch jene Brennpunkte, wo Produzenten und Rezipienten modernen Kunstschaffens aufeinandertreffen. In der ethnisch dicht durchmischten zentraleuropäischen Region wird die soziale Ausdifferenzierung der Lebens- und Kunststile zudem durch die Konkurrenz der verschiedenen „Nationalkulturen“ verstärkt, dient Kulturschaffen nicht nur als Signum des Anschlusses an eine europäische oder globale Kultur der Moderne, sondern immer wieder auch als Medium der kulturellen Selbstvergewisserung im nationalen Sinn. Kunst und Kultur werden solcherart auch zu Instrumenten der nationalen Codierung von sozialen Räumen. Der Band versammelt Detailstudien zu kulturellen Entwicklungen in verschiedenen urbanen Zentren der zentraleuropäischen Region.
Aktualisiert: 2018-07-05
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Speicher des Gedächtnisses. Bibliotheken, Museen, Archive / Speicher des Gedächtnisses. Bibliotheken, Museen, Archive

Speicher des Gedächtnisses. Bibliotheken, Museen, Archive / Speicher des Gedächtnisses. Bibliotheken, Museen, Archive von Assmann,  Aleida, Csáky,  Moritz, Fingernagel,  Andreas, Petschar,  Hans, Stachel,  Peter
Speicher des Gedächtnisses untersucht Gedächtnisspeicher unter dem Gesichtspunkt ihrer kulturellen und ethnischen Vielfalt, die eine Vielzahl von Erinnerungen zulässt. Der zweite Teilband widmet sich insbesondere der Frage, wie durch Ordnung und Anordnung in Bibliotheken, Museen und Archiven Zeit und Gedächtnis systematisiert, wie Traditionen und „Ursprünge“ „erfunden“ und verfestigt werden. Die Wiener Hofbibliothek, das Haus-, Hof- und Staatsarchiv, das Wiener Jüdische Museum, das Breslauer Ossolineum, aber auch das österreichische Staatswappen, die historischen Vereine, die institutionalisierte Volksliedforschung und der „Kaiserhuldigungsfestzug“ von 1908 werden als exemplarische „Speicher des Gedächtnisses“ vorgestellt und analysiert.
Aktualisiert: 2017-07-12
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Wie europäisch ist die Oper?

Wie europäisch ist die Oper? von Stachel,  Peter, Ther,  Philipp
Die Oper gehört zu jenen Formen kultureller Praxis, die sich in der Moderne über ganz Europa ausgebreitet hat. Während sie im 18. Jahrhundert auf wenige Residenz- und Hauptstädte wie zum Beispiel Wien beschränkt und von Höfen dominiert war, leistete sich im Laufe des 19. Jahrhunderts jede größere Stadt ein öffentliches Theater, in dem Opern und Operetten gespielt wurden. Das Musiktheater ist daher ein besonders fruchtbarer Zugang, um zu einer europäischen Kulturgeschichte beizutragen, die auch die östliche Hälfte des Kontinents erfasst. Ziel des Buches ist es, zu einem Verständnis der Oper als einem europäischen Kulturphänomen beizutragen, wobei insbesondere Wechselwirkungen und Kommunikationsprozesse hervorgehoben werden und auch der östliche Teil Europas und seine Ränder berücksichtigt werden.
Aktualisiert: 2018-09-24
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Philosophie im multiethnischen Milieu

Philosophie im multiethnischen Milieu von Stachel,  Peter
Der Prager Philosoph, Theologe und Mathematiker Bernard Bolzano (1781-1848) wird zunehmend als bedeutsamer Vorläufer wesentlicher Strömungen der modernen analytischen Philosophie, Semiotik und Mathematik anerkannt. Während Bolzano selbst im Jahr 1819 aus politischen Gründen von seinem Prager Lehrstuhl entfernt wurde, wurden seine Theorien - angereichert durch Herbartianisches Gedankengut - durch Schüler und Mitarbeiter zu wesentlichen Leitideen des höheren Bildungssystems in der Habsburgermonarchie erhoben und beeinflussten Generationen von zentraleuropäischen Intellektuellen. Mit seiner Distanzierung von Kant und der Philosophie des deutschen Idealismus wurde Bolzano zu einem der Begründer einer eigenständigen philosophischen Entwicklung in Österreich, die bis in die Theorien des "Wiener Kreises" nachwirkte; sein Beharren auf strikter Trennung von Logik und Psychologie bereitete den Boden für den Aufschwung der empirischen Psychologie und wirkte bis zu Sigmund Freud nach; seine Überlegungen zur Ästhetik erlangten - vermittelt durch Robert Zimmermann und Eduard Hanslick - fundamentalen Einfluss auf die Ausprägung der kunstwissenschaftlichen Disziplinen in Österreich. Bolzanos strikter erkenntnistheoretischer Objektivismus, durch den das konkrete Subjekt mit seinen sozialen und kulturellen Prägungen aus dem Erkenntniszusammenhang methodisch eliminiert wurde - eine Auffassung, die auch in Bolzanos politischen Schriften ihre Entsprechung findet -, machte seine Überlegungen nicht nur für den von Nationalitätenkonflikten erschütterten Vielvölkerstaat besonders attraktiv, er begründet auch die aktuelle Einschätzung Bolzanos. Basierend auf der eigenständigen Entwicklung der Philosophie in Österreich widmet sich Peter Stachel der Persönlichkeit Bernard Bolzano und seiner Beurteilung in der Philosophiegeschichte. Das Besondere dabei ist zum einen die notwendige Einbettung in das Bildungssystem und die Philosophie im Königreich Ungarn und zum anderen das Aufzeigen von Brüchen und Kontinuitäten zwischen Bolzano und der österreichischen Philosophietradition.
Aktualisiert: 2019-01-18
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Geschichte der österreichischen Humanwissenschaften / Geschichte der österreichischen Humanwissenschaften

Geschichte der österreichischen Humanwissenschaften / Geschichte der österreichischen Humanwissenschaften von Acham,  Karl, Höflechner,  Walter, Kernbauer,  Alois, Stachel,  Peter
Angesichts einer immer dichteren Vernetzung der europäischen Staaten auf den verschiedensten Gebieten sind die Wissenschaften in zunehmendem Maße aufgefordert, ihre nationale Tradition zu reflektieren und deutend zu erklären. Die auf sechs Bände angelegte Geschichte der österreichischen Humanwissenschaften, durch welche der Zeitraum von ca. 1800 bis in die 70er Jahre des nun zu Ende gehenden Jahrhunderts erfasst wird, soll diesem Erfordernis Rechnung tragen. Über siebzig Fachgelehrte widmen den exzeptionellen Leistungen österreichischer Humanwissenschaftler eingehende Betrachtungen. Dabei kommen jene Disziplinen, die sich auf den Menschen in seiner biologischen, psychischen, sozialökonomischen, politischen und geschichtlich-kulturellen Verfasstheit beziehen, zur Sprache. Besondere Aufmerksamkeit richtet sich auf infolge der Zeitumstände weitgehend unbeachtet gebliebene, jedoch originäre Leistungen österreichischer Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen. Band 1 umreißt die politischen und kulturellen Rahmenbedingungen der österreichischen Wissenschaft sowie deren Beziehung zum internationalen Forschungskontext und präsentiert Beiträge zur Diskussion über das zeitgenössische Selbstverständnis der Humanwissenschaften. Bildmaterial und Tabellen ergänzen diese Geschichte der humanwissenschaftlichen Leitideen und Problemlösungsversuche. Das sechsbändige Werk wird bis 2001 erscheinen.
Aktualisiert: 2018-07-05
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Das Gewebe der Kultur

Das Gewebe der Kultur von Feichtinger,  Johannes, Stachel,  Peter
"Kulturwissenschaftliche" Forschungsansätze haben seit einigen Jahren Konjunktur, was sich nicht allein in der zunehmenden Zahl einschlägiger - oftmals eher theorethisch ausgerichteter - Veröffentlichungen ausdrückt, sondern auch in der methodischen Umorientierung einzelner Fachdisziplinen und in der Einrichtung "kulturwissenschaftlicher" Universitätslehrgänge und Forschungseinrichtungen. In Österreich haben innerhalb des akademisch-universitären Betriebes derartige Ansätze vor allem jüngere Forscher zu neuartigen Fragestellungen und dementsprechenden empirischen Untersuchungen angeregt. Der Band faßt wichtige, unter diesen Aspekten erarbeitete Beiträge jüngerer Wissenschafter zu verschiedensten Themen der Österreichischen Geschichte zusammen.
Aktualisiert: 2016-11-23
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Mehrdeutigkeit

Mehrdeutigkeit von Csáky,  Moritz, Stachel,  Peter
Menschliche Gemeinschaften bestimmen ihre Zusammengehörigkeit mittels Symbolen, Ritualen und Traditionen, die – bewusst oder unbewusst – auf die Konstruktion eines kollektiven Gedächtnisses und einer kollektiven Identität abzielen. Vor allem die Analyse von Nationsbildungsprozessen hat den Blick für den konstruktiven Charakter derartiger Identifikatoren geschärft, die in Krisenzeiten eine Hochkonjunktur erleben. Diese „Gedächtnisorte“ sind oftmals ambivalent, ein und dem selben Identifikator kann in verschiedenen kulturellen Konfigurationen unterschiedliche Bedeutung zukommen, dasselbe Symbol kann für verschiedene Gemeinschaften ähnliche Funktionen erfüllen. Die Beiträge beschäftigen sich mit dem Umstand, dass „Gedächtnisorte“ nicht automatisch national verfasst sind, sondern in unterschiedlichen Kontexten unterschiedliche Bedeutungen erhalten können. Besondere Aufmerksamkeit gilt der Frage nach dem Einfluss der neuen Medien auf das „kulturelle Erbe“.
Aktualisiert: 2017-07-12
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