Erich Wolfgang Korngold, „der kleine Mozart“

Erich Wolfgang Korngold, „der kleine Mozart“ von Jung-Kaiser,  Ute, Simonis,  Annette
Der junge Erich Wolfgang Korngold (1897–1957) wurde von seinen Wiener Zeitgenossen als „Wunderkind“ euphorisch gefeiert: Technisch brillant, rhythmisch raffiniert, harmonisch innovativ, melodisch erfindungsreich war bereits die Kantate "Gold" des 10-Jährigen, dem Richard Strauss und Gustav Mahler außergewöhnliches zukunftsweisendes Talent bescheinigten. Die abendfüllende Oper "Die tote Stadt" des 20-Jährigen setzte neue Maßstäbe für die Opernkomposition – dies vor allem wegen der Kunst, subtile musikalische Psychogramme der Charaktere zu entfalten. Dass Korngold später, zumindest in Europa, in Vergessenheit geriet, hat weniger mit seiner Emigration in die USA zu tun als mit dem Vorurteil, dass Filmmusik-Komponisten und Bearbeiter von Operetten keine echten „Klassiker“ sein können. Der Sammelband widmet sich schwerpunktmäßig Korngolds Frühwerk, in dem die Fundamente seiner späteren epochemachenden Filmmusiken liegen. Darüber hinaus beleuchten die Beiträger die intermedialen Verflechtungen sowie die internationale Dimension seines Œuvre, das grenzüberschreitend zwischen Fin de Siècle und Moderne angesiedelt ist.
Aktualisiert: 2018-05-15
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Historische Gestalten der Antike

Historische Gestalten der Antike von Möllendorff,  Peter von, Simonis,  Annette, Simonis,  Linda
Große Namen, die faszinieren. Alexander der Große, Caesar, Cicero, Diogenes, Nero, Pythagoras, Sappho, Sokrates, Theoderich, Xanthippe berühmte Frauen und Männer der Antike, die uns immer wieder begegnen, sei es in Literatur, Kunst, Musik oder auch in Filmen. 96 Beiträge befassen sich mit den historischen Persönlichkeiten, darunter auch einige nicht-europäische Gestalten wie Hannibal und Kleopatra. Von der Antike bis heute: Im Spiegel der Epochen und Kulturen lässt sich klar erkennen, wie unterschiedlich ihr Leben und Tun wahrgenommen und neu gedeutet werden.
Aktualisiert: 2018-04-10
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Die Rezeption der antiken Literatur

Die Rezeption der antiken Literatur von Cancik,  Hubert, Landfester,  Manfred, Möllendorff,  Peter, Schneider,  Helmuth, Simonis,  Annette, Simonis,  Linda, Walde,  Christine
Wissenschaftlich verlässlich und übersichtlich erschlossen. In rund 90 nach Autoren geordneten Lexikoneinträgen beleuchtet der PAULY-Supplementband die Wirkungsgeschichte der wichtigsten griechischen und römischen Texte in Literatur, Kunst und Musik von der Antike bis zur Gegenwart. Jeder Artikel vermittelt einen fundierten Überblick über die Rezeption eines Werkes in der Antike, seine nachantike Wirkungsgeschichte und Interpretation jeweils mit einer umfangreichen Bibliografie. Ein Gewinn nicht nur für die antike und moderne Literaturwissenschaft, sondern auch für viele andere Disziplinen.
Aktualisiert: 2018-04-06
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Komparatistik 2016

Komparatistik 2016 von Bauer,  Sidonia, Bies,  Werner, Collini,  Patrizio, Ego,  Beate, Gerigk,  Horst-Jürgen, Klentak,  Malgorzata, Kreuter,  Andrea, Lobsien,  Eckhard, Möllendorf,  Peter von, Möller,  Reinhard M., Moraldo,  Sandro, Moser,  Chistian, Moser,  Christian, Nesselhauf,  Jonas, Nickel,  Beatrice, Nicklas,  Pascal, Pakhsaryan,  Nathalia, Pillau,  Helmut, Rocco,  Francesco, Rohner,  Melanie, Schermer,  Ramona, Schmitz-Emans,  Monika, Schwarz,  Thomas, Simonis,  Annette, Simonis,  Linda, Stewart,  Neil, Strohmaier,  Paul, Stünkel,  Knut Martin, Ungelenk,  Johannes, Valerius,  Anna, Vlasta,  Sandra, Zima,  Peter V., Zocco,  Gianna
Jahrbuch der Deutschen Gesellschaft für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft Themenschwerpunkt: Apokryphik
Aktualisiert: 2018-04-03
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Das Kaleidoskop der Tiere

Das Kaleidoskop der Tiere von Simonis,  Annette
In der Moderne um 1900 erlebt die Gattung des Bestiariums, deren Anfänge in die Spätantike zurückreichen, eine neue Hochkonjunktur. Der vorliegende Essay unternimmt es, die erstaunliche Vielfalt der Bestiarien zu sondieren, deren Spektrum vom Künstlerbuch über parodistisch-satirische Formen bis hin zu ökokritischen Darstellungen reicht. Dabei bietet die intermediale Beziehung zwischen poetischem Text und Bild, Schrift und Fotografie vielfältige künstlerische Gestaltungsmöglichkeiten, die zur Faszination, Wandlungsfähigkeit und anhaltenden Produktivität des Genres bis in die Gegenwart erheblich beitragen.
Aktualisiert: 2018-04-03
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Unmittelbarkeit

Unmittelbarkeit von Bauer,  Matthias, Bremer,  Kai, Fauser,  Markus, Friedrich,  Hans-Edwin, Greif,  Stefan, Kinzel,  Ulrich, Kobold,  Oliver, Niefanger,  Dirk, Poggi,  Manuela Alessandra, Schierbaum,  Martin, Schmitt,  Stephanie, Schönborn,  Sibylle, Shin,  Hyun Sook, Simonis,  Annette
Der Band führt die bisher getrennten Diskussionslinien aus der Forschung zu Brinkmann und der weniger ausgeprägten Bornforschung unter einer Fragestellung zusammen, die zugleich eine zentrale Perspektive auf die Gegenwartsliteratur eröffnet. Die Verbindung zwischen der Literatur der 1960er und der 1990er Jahre findet sich gerade in den literarischen Konzeptionen der Unmittelbarkeit und der Gegenwärtigkeit. Selbst verwandte Begriffe wie Performanz und Ereignis werden gerne abstrakt, seltener an konkreten Texten erläutert. Präsenz im Gegensatz zu Repräsentation, das Authentische im Gegensatz zur Konstruktion sowie das Verhältnis von Medialität und Unmittelbarkeit, von Gegenständlichkeit und Erscheinung in überindividuellen oder überzeitlichen Zusammenhängen sind aber bis heute in der Literatur aktuelle und ästhetisch relevante Themen. Den ersten Teil des Bandes bilden übergreifende Betrachtungen, den zweiten dann konkrete Medienkonfigurationen und zuletzt folgen Konstellationen der Werke Borns und Brinkmanns sowie deren Wirkung. Ein wieder entdecktes Rundfunkmanuskript stellt ein unbekanntes Gemeinschaftswerk der beiden Autoren vor.
Aktualisiert: 2018-04-03
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Kulturen des Vergleichs

Kulturen des Vergleichs von Simonis,  Annette, Simonis,  Linda
Vergleichen ist ebenso ein Vorgang alltagsweltlicher Praxis wie ein methodisches Verfahren, das in unterschiedlichen akademischen Disziplinen und Wissensbereichen verbreitet ist. Der Vergleich hat in den Kultur- und Sozialwissenschaften eine lange Tradition, die Jahrhunderte zurückreicht. Als grundlegende Methodologie, mit deren Hilfe ein systematischer und fundierter Erkenntnisgewinn möglich wäre, etablierte sich der vergleichende Ansatz bereits im ausgehenden 18. Jahrhundert, als die modernen Wissenschaften sich herausbildeten. Als eine Operation, die sich vor dem Hintergrund einer unterstellten Dimension des Gemeinsamen der zu vergleichenden Elemente vollzieht, bedarf der Vergleich eines ‚tertium comparationis‘, das die verglichenen Elemente auf einen gemeinsamen, übergeordneten Aspekt bezieht. Für die Literatur und Kunst wird der Vergleich indes nicht zuletzt dort interessant, wo diese Annahme prekär wird und sich ein Moment des Inkommensurablen und Disparaten auftut. Die Beiträge des vorliegenden interdisziplinären Bands versuchen, spezifische Besonderheiten, Anwendungsmöglichkeiten, Potenziale und Grenzen des Vergleichs im Blick auf exemplarische Themengebiete und Forschungsfelder der jeweiligen Fächer auszuloten.
Aktualisiert: 2018-05-15
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Der Liebesbrief

Der Liebesbrief von Paulus,  Jörg, Simonis,  Annette, Stauf,  Renate
Was wir uns unter einem Liebesbrief vorstellen, ist mit dem Entstehen der bürgerlichen Gesellschaft und der Herausbildung des Individuellen eng verbunden.In welcher Gestalt aber wurde die Erfindung des bürgerlichen Liebesbriefs im 18. Jahrhundert bis in die Gegenwart mit ihren medialen Brüchen fortgeschrieben? Gibt es eine Invarianz der Liebessprache in Briefen, oder sind sie Teil der allgemeinen Entwicklung der Schriftkultur? Im vorliegenden Band eines Braunschweiger Forschungsprojekts zur Liebesbriefkultur sind Beiträge versammelt, die sich diesen bisher kaum erforschten Fragen stellen. Experten aus Literaturwissenschaft, Theologie und Wissenschaftsgeschichte stellen autor- und problemorientierte Zugänge vor: von Lessing und Eva König zu Ingeborg Bachmann und Hans Werner Henze, vom englischen Briefroman des 18. Jahrhunderts zu SMS und MMS. Die Ergebnisse überraschen: Offenkundig hat die Sprache der Gefühle ein freieres Spiel im Kultursystem als dies bisher angenommen wurde. Der Liebesbrief entwirft als Dokument alltäglicher kultureller Praxis ein Schrift- und Zeitregime eigener Ordnung und ist als Phänomen sui generis zu betrachten: Es gibt eine spezifische Liebesbriefkultur, die ihre Eigenart zwischen vorgegebenen Diskursangeboten und privatsprachlicher Intimität entfaltet und behauptet. Der vorliegende Band legt einen wichtigen Grundstein zu ihrer Erforschung.
Aktualisiert: 2018-04-09
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„Die süße Macht der Töne …“. Zur Bedeutung der Musik in Shakespeares Werken und ihrer Rezeption

„Die süße Macht der Töne …“. Zur Bedeutung der Musik in Shakespeares Werken und ihrer Rezeption von Jung-Kaiser,  Ute, Simonis,  Annette
Shakespeares Dichtung verfügt über „a strong verbal music of its own“ (Benjamin Britten), sie ist verklanglichte Poesie und spracherzeugte Musik zugleich. Sie greift in Wort- und Bildwahl, Symbolik und Metaphorik vielfältige musikalische Aspekte auf und bedient sich musiktheoretischer Standards des Elisabethanischen Zeitalters. Indem die Spannbreite von unhörbarer Himmelsmusik bis zu hörbarer Weltmusik reicht, erschließt sie eine neue Qualität an emotionaler Betroffenheit, Melancholie, magischer Kraft und psychischer Empfindungstiefe. Im "Kaufmann von Venedig" löst der Jüngling Lorenzo die zentrale Frage „Was ist Musik?“ mit Verweis auf „die süße Macht der Töne“, welche nur musische Seelen wahrzunehmen vermögen. Dieses Musikverständnis macht verständlich, warum zahlreiche Dramen bis heute als Opern, Tanztheater oder Musical adaptiert wurden. Die Beiträge des vorliegenden Bandes beleuchten die musikalischen Dimensionen in Shakespeares Theaterstücken und erkunden exemplarisch deren Ausstrahlung und Nachwirkung bis in die Jetztzeit.
Aktualisiert: 2015-12-02
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Die verzaubernde Kunstwelt Ludwigs XIV. – Versailles als Gesamtkunstwerk

Die verzaubernde Kunstwelt Ludwigs XIV. – Versailles als Gesamtkunstwerk von Jung-Kaiser,  Ute, Simonis,  Annette
Die flammende Sonne Versailles' und ihre Konstrukteure – das sind der absolutistische Herrscher, der die Welt als Bühne arrangiert, und die Künstler, die ihn wie Planeten umkreisen und den glanzvollen Rahmen schaffen zur Verzauberung ihrer Gäste aus nah und fern. Auf verschwenderisch schönen Festen bilden Schloss und Garten Versailles' ein Gesamtkunstwerk, in dem Dichter, Musiker, Bildende Künstler, Schloss- und Gartenbauarchitekten, Ballettchoreographen, Festarrangeure u. v. a. die „grands plaisirs“ des Königs inszenieren. Die Sonne sei „das lebendigste und schönste Sinnbild eines großen Fürsten“, verkündete der „Sonnenkönig“ 1662; somit diente die künstlerische Infrastruktur keinem anderen Zwecke, als den König zum Lichtbringer zu stilisieren und seine Macht – europaweit – auch symbolisch zu legitimieren. Das 300. Todesjahr Ludwigs XIV. ist äußerer Anlass, Faszination und Gefährdung, die aus einem derartigen Herrschaftsdenken erwachsen, offenzulegen.
Aktualisiert: 2015-12-02
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