Übergänge im Spannungsfeld von Expansion und Exklusion

Übergänge im Spannungsfeld von Expansion und Exklusion von Banscherus,  Ulf, Bülow-Schramm,  Margret, Himpele,  Klemens, Staack,  Sonja, Winter,  Sarah
Zahlreiche Übergänge prägen das Hochschulsystem - zu Studienbeginn, während des Studiums und nach Studienende. Der Sammelband umfasst eine Bestandsaufnahme der unterschiedlichen Schnittstellen. Dabei wird in den verschiedenen Beiträgen systematisch untersucht, welche Rahmenbedingungen und formalen Aspekte das Übergangsverhalten beeinflussen und welche Faktoren dabei eine zentrale Rolle spielen. Neben der institutionellen wird besonders auch die individuelle Perspektive der Studieninteressierten, Studierenden und Absolventen berücksichtigt.
Aktualisiert: 2023-06-23
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Übergänge im Spannungsfeld von Expansion und Exklusion

Übergänge im Spannungsfeld von Expansion und Exklusion von Banscherus,  Ulf, Bülow-Schramm,  Margret, Himpele,  Klemens, Staack,  Sonja, Winter,  Sarah
Zahlreiche Übergänge prägen das Hochschulsystem - zu Studienbeginn, während des Studiums und nach Studienende. Der Sammelband umfasst eine Bestandsaufnahme der unterschiedlichen Schnittstellen. Dabei wird in den verschiedenen Beiträgen systematisch untersucht, welche Rahmenbedingungen und formalen Aspekte das Übergangsverhalten beeinflussen und welche Faktoren dabei eine zentrale Rolle spielen. Neben der institutionellen wird besonders auch die individuelle Perspektive der Studieninteressierten, Studierenden und Absolventen berücksichtigt.
Aktualisiert: 2023-06-23
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Übergänge im Spannungsfeld von Expansion und Exklusion

Übergänge im Spannungsfeld von Expansion und Exklusion von Banscherus,  Ulf, Bülow-Schramm,  Margret, Himpele,  Klemens, Staack,  Sonja, Winter,  Sarah
Zahlreiche Übergänge prägen das Hochschulsystem - zu Studienbeginn, während des Studiums und nach Studienende. Der Sammelband umfasst eine Bestandsaufnahme der unterschiedlichen Schnittstellen. Dabei wird in den verschiedenen Beiträgen systematisch untersucht, welche Rahmenbedingungen und formalen Aspekte das Übergangsverhalten beeinflussen und welche Faktoren dabei eine zentrale Rolle spielen. Neben der institutionellen wird besonders auch die individuelle Perspektive der Studieninteressierten, Studierenden und Absolventen berücksichtigt.
Aktualisiert: 2023-06-23
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Übergänge im Spannungsfeld von Expansion und Exklusion

Übergänge im Spannungsfeld von Expansion und Exklusion von Banscherus,  Ulf, Bülow-Schramm,  Margret, Himpele,  Klemens, Staack,  Sonja, Winter,  Sarah
Zahlreiche Übergänge prägen das Hochschulsystem - zu Studienbeginn, während des Studiums und nach Studienende. Der Sammelband umfasst eine Bestandsaufnahme der unterschiedlichen Schnittstellen. Dabei wird in den verschiedenen Beiträgen systematisch untersucht, welche Rahmenbedingungen und formalen Aspekte das Übergangsverhalten beeinflussen und welche Faktoren dabei eine zentrale Rolle spielen. Neben der institutionellen wird besonders auch die individuelle Perspektive der Studieninteressierten, Studierenden und Absolventen berücksichtigt.
Aktualisiert: 2023-05-15
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Wandel der Arbeit in wissenschaftsunterstützenden Bereichen an Hochschulen

Wandel der Arbeit in wissenschaftsunterstützenden Bereichen an Hochschulen von Banscherus,  Ulf, Baumgärtner,  Alena, Böhm,  Uta, Golubchykova,  Olga, Schmitt,  Susanne, Wolter,  Andrä
Die Studie beschreibt und analysiert auf einer breiten empirischen Basis die Arbeits- und Beschäftigungssituation sowie die Einstellungen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in wissenschaftsunterstützenden Bereichen an Hochschulen (z. B. Sekretariate, Bibliotheken, Labore, Rechenzentren, zentrale und dezentrale Verwaltungseinheiten). Die Beschäftigtenzahlen in dieser Gruppe stiegen im vergangenen Jahrzehnt deutlich an, bleiben jedoch hinter dem Anstieg der Zahl der Studierenden und der wissenschaftlich Beschäftigten zurück. Dies hat ihre Arbeitssituation und die an sie gestellten Anforderungen ebenso beeinflusst wie die hochschulpolitischen Reformen und die Digitalisierung.
Aktualisiert: 2020-10-01
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Übergänge im Spannungsfeld von Expansion und Exklusion

Übergänge im Spannungsfeld von Expansion und Exklusion von Banscherus,  Ulf, Bülow-Schramm,  Margret, Himpele,  Klemens, Staack,  Sonja, Winter,  Sarah
Zahlreiche Übergänge prägen das Hochschulsystem - zu Studienbeginn, während des Studiums und nach Studienende. Der Sammelband umfasst eine Bestandsaufnahme der unterschiedlichen Schnittstellen. Dabei wird in den verschiedenen Beiträgen systematisch untersucht, welche Rahmenbedingungen und formalen Aspekte das Übergangsverhalten beeinflussen und welche Faktoren dabei eine zentrale Rolle spielen. Neben der institutionellen wird besonders auch die individuelle Perspektive der Studieninteressierten, Studierenden und Absolventen berücksichtigt.
Aktualisiert: 2023-04-15
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Der Übergang in die Hochschule

Der Übergang in die Hochschule von Banscherus,  Ulf, Becker,  Karsten, Bornkessel,  Philipp, Driesen,  Cornelia, Erdmann,  Kathrin, Gaus,  Detlef, Heißenberg,  Sonja, Ittel,  Angela, Kottmann,  Marcus, Koziol,  Matthias, Liedtke,  Bettina, Lukas,  Wolfgang, Meißner,  Marlen, Pasternack,  Peer, Pawek,  Christoph, Pohlmann,  Stefan, Pöllmann-Heller,  Katharina, Raue,  Cornelia, Rudolph,  Clarissa, Scholz,  Martin, Schroeder,  Christian, Stoll,  Gundula, Vierzigmann,  Gabriele, Winter,  Martin
Hochschulen erhalten in der Diskussion um den Übergang von der Schule zur Hochschule derzeit eine enorme Aufmerksamkeit. So führen nicht zuletzt die Rückkehr zu G9, die FortSetzung des Hochschulpakts sowie die Prognosen zu den Studienanfängerzahlen dazu, dass Hochschulen auf allen Ebenen – von der Leitung über zentrale Angebote bis hin zu dezentralen Einrichtungen sowie Drittmittelprojekten – beim Übergang Schule–Hochschule gefordert sind. Angesichts dessen richtet dieser Sammelband den Fokus auf die Hochschulen als Organisationen und Akteure. Die insgesamt 16 Beiträge umfassen sowohl theoretische Betrachtungen als auch empirische Befunde sowie praktische Berichte des Übergangs Schule–Hochschule aus der Perspektive der Hochschulen. Dabei bringen die Autorinnen und Autoren ihre unterschiedliche fachwissenschaftliche Expertise sowie ihre beruflichen Erfahrungen ein und leisten damit einen wichtigen Beitrag zur aktuellen Diskussion und zur Weiterentwicklung der Arbeit der Hochschulen an dieser bedeutenden Schnittstelle.
Aktualisiert: 2021-01-23
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Zielgruppen Lebenslangen Lernens an Hochschulen

Zielgruppen Lebenslangen Lernens an Hochschulen von Banscherus,  Ulf, Dahm,  Gunther, Feichtenbeiner,  Rolf, Golubchykova,  Olga, Kamm,  Caroline, Kerst,  Christian, Lenz,  Katharina, Neumerkel,  Johann, Otto,  Alexander, Pickert,  Anne, Schmitt,  Susanne, Spexard,  Anna, Wolter,  Andrä
Der Bund-Länder-Wettbewerb Aufstieg durch Bildung: offene Hochschulen fördert die Entwicklung und Erprobung von Studienangeboten, die sich an verschiedene Zielgruppen Lebenslangen Lernens an Hochschulen richten. Der Band gibt einen detaillierten Überblick über dieses Themenfeld. Im Zentrum stehen dabei die Bedeutung Lebenslangen Lernens als hochschulpolitisches Projekt, differenzierte Untersuchungen zu verschiedenen Zielgruppen sowie Ansätze zur Öffnung der Hochschulen für neue Zielgruppen.
Aktualisiert: 2021-01-21
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Bildung – Beruf – Praxis

Bildung – Beruf – Praxis von Alesi,  Bettina, Banscherus,  Ulf, Baukrowitz,  Andrea, Bender,  Konstantin, Bittlingmayer,  Uwe H., Bultmann,  Torsten, Doerre,  Klaus, Elsholz,  Uwe, Kalpein,  Jochen, Kaßebaum,  Bernd, Keller,  Andreas, Klier,  Vera, Köhler,  Thomas, Kuda,  Eva, Lippert,  Ingmar, Lüdecke,  Christoph, Markard,  Morus, Michauk,  Elke, Neef,  Wolfgang, Neis,  Matthias, Ortmann,  Alexandra, Röder,  Wolf J, Schewe,  Lars, Staack,  Sonja, Thöne,  Ulrich, Vorspel,  Luzia, Weinbach,  Heike, Welbers,  Ulrich, Wildt,  Johannes, Zentner,  Werner
In den 1970er Jahren gab es an westdeutschen Hochschulen heftige politische Debatten um die Frage, worin die ›Praxisrelevanz‹ eines Studiums zu bestehen habe. Das Projekt einer permanenten Studienreform schlief in den 1980ern ein, ohne dass die Probleme gelöst waren. Zwanzig Jahre lang geschah nichts. Mittlerweile haben wir den ›Bologna-Prozess‹, der Kriterien wie mehr ›Praxis-‹ und ›Berufsorientierung‹ins Zentrum einer Reorganisation des Studiums stellt. Er ist jedoch eher von politischem Desinteresse begleitet. Warum? Weil durch die technokratische Art und Weise, wie sich auf ›Praxis‹ bezogen wird, alle möglichen Kontroversen und gesellschaftlichen Konflikte, die in diesem Begriff schlummern, entsorgt werden. Stattdessen wird so getan, als könne man ›berufsorientierend‹ als eine Art technisches Gütesiegel auf neu geschnitzte Studiengänge draufkleben. Das Studienheft versucht, diese Debatte zu repolitisieren - und sie dadurch erst zu einer fruchtbaren zu machen. Das funktioniert nur, wenn die Situation der Hochschule in die großen gesellschaftlichen Kontroversen um die Zukunft des Bildungssystems insgesamt eingeordnet wird. Angesichts der Intellektualisierung der gesellschaftlichen Arbeit (Schlagwort ›Wissensgesellschaft‹) sind etwa Fragen der Studienreform ebenso mit denen der traditionellen beruflichen Bildung wie mit denen der öffentlichen Schulen verknüpft. Wenn es folglich der vorliegenden Publikation gelingt, ein Denken in Widersprüchen, Konflikten und Alternativen - gegen das vorherrschende betriebswirtschaftliche ›Einheitsdenken‹ - wieder stärker zu ermöglichen, ist ihr Zweck erfüllt.
Aktualisiert: 2020-02-22
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Neue Steuerung – alte Ungleichheiten?

Neue Steuerung – alte Ungleichheiten? von Altrichter,  Herbert, Annen,  Silvia, Bacher,  Johann, Banscherus,  Ulf, Beham,  Martina, Berkemeyer,  Nils, Bock-Famulla,  Kathrin, Boettcher,  Wolfgang, Brüsemeister,  Thomas, de Haan,  Gerhard, Demski,  Denise, Dietrich,  Fabian, Emmerich,  Marcus, Fischbach,  Robert, Gerick,  Julia, Gieske,  Mario, Harazd,  Bea, Heinrich,  Martin, Hogrebe,  Nina, Hormel,  Ulrike, Keinert,  Katharina, Kolleck,  Nina, Lassnigg,  Lorenz, Lenkeit,  Jenny, Liegmann,  Anke B, Maier,  Uwe, Manitius,  Veronika, Mejeh,  Mathias, Moos,  Lejf, Nagy,  Gertrud, Nenniger,  Peter, Neu-Clausen,  Maike, Niedlich,  Sebastian, Otto,  Johanna, Rückmann,  Jana, Schwippert,  Knut, Schymala,  Martin, Sendzik,  Norbert, Soukup-Altrichter,  Katharina, Strunck,  Susanne, Täubig,  Vicki, Thieme,  Nina, Thillmann,  Katja, Tippelt,  Rudolf, van Ackeren,  Isabell, Wagner,  Cornelia, Wetzelhütter,  Daniela, Winkler,  Christoph
Unter dem Label „Neue Steuerung“ vollzieht sich gegenwärtig in allen Bereichen des Bildungssystems ein grundlegender Wandel der Handlungskoordination in und zwischen Politik, Verwaltung und pädagogischer Praxis. Der sich darin manifestierende Veränderungsdruck begründet sich nicht zuletzt in der wieder in den Fokus der Aufmerksamkeit gerückten Reproduktion sozialer Ungleichheiten. Daraus ergibt sich die diesen Band charakterisierende Perspektivierung des Gegenstandes „Neue Steuerung“: Gefragt wird nach dem Verhältnis von Neuer Steuerung und tradierten sozialen Ungleichheiten im Bildungssystem.
Aktualisiert: 2021-01-21
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Menschenrecht auf Bildung

Menschenrecht auf Bildung von Achelpöhler,  Wilhelm, Alheit,  Peter, Andrianopulu,  Eleni, Banscherus,  Ulf, Bender,  Konstantin, Bultmann,  Torsten, Demmer,  Marianne, Deppe,  Frank, Düber,  Dominik, Duvivier,  Adeline, Fechner,  Heiner, Himpele,  Klemens, Keller,  Andreas, Kreck,  Lena, Lux,  Vanessa, Markard,  Morus, Miethe,  Ingrid, Mitrovic,  Emilija, Nassibi,  Ghazaleh, Recht,  Alexander, Schultheiss,  Jana, Staack,  Sonja
Eine der zentralen Forderungen des Bildungsstreikes im Juni 2009, an dem sich hunderttausende Schülerinnen, Schüler und Studierende beteiligten, war die nach einer Bildungsbeteiligung als Rechtsanspruch. Dieses Anliegen richtete sich auch gegen zunehmenden Zeit- und Leistungsdruck, zunehmende Konkurrenz sowie zunehmende Privatisierung der Kosten - alles Begleiterscheinungen des gegenwärtigen ›wettbewerbspolitischen‹ Umbaus der öffentlichen Bildungsinstitutionen, durch den Bildung eher verhindert als ermöglicht wird. "Menschenrecht auf Bildung"? Dabei denken viele vermutlich eher an Sonntagsreden und feierliche Deklarationen ohne politische Verbindlichkeit. Die herrschende Bildungspolitik ist zweifelsfrei bemüht, dieses Recht, das sie ebenfalls im Munde führt, in einen entsprechenden Nebel zu tauchen. Ungeachtet dessen ist dieses Menschenrecht in verpflichtenden internationalen Deklarationen und Abkommen, die auch in die bundesdeutsche Rechtsprechung und zahlreiche Landesverfassungen Eingang gefunden haben, definiert und politisch konkretisiert. Aufgrund ihres politischen Kompromisscharakters lassen die meisten dieser Rechtsnormen allerdings die notwendige Klarheit vermissen, um eine konsequente Durchsetzung des Rechts auf Bildung in vollem Umfang zu ermöglichen. Es gibt also ein Defizit in der Umsetzung geltender rechtlicher Bestimmungen, aber auch ein Defizit an gesetzlichen Bestimmungen, die ein umfassendes Recht auf Bildung gewähren. Menschenrechte werden Personen als solchen unabhängig von ihrem sozialen Status und ihrer Kaufkraft zugestanden. Sie sind weder handel- noch tauschbar und haben ihren Zweck in sich selbst, d. h. ihre Gewährleistung darf nicht an die zusätzliche Erfüllung eines äußerlichen Zweckes - wie etwa die Tauglichkeit für den Arbeitsmarkt - gekoppelt werden. Derartige Maßstäbe findet man in der deutschen Bildungspolitik immer weniger. Es erweist sich einmal mehr: Die jeweils geltende politische Definition sowie die materielle Ermöglichung von Rechten sind eine Frage der politischen Kräfteverhältnisse. Eine historische Erfahrung lautet: Rechte ›bekommt‹ man nicht als Geschenk, man muss sie sich erkämpfen. Zu dieser Auseinandersetzung will das vorliegende Studienheft mit Argumenten und Analysen einen Beitrag leisten.
Aktualisiert: 2020-02-22
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Hochschule und Demokratie

Hochschule und Demokratie von Banscherus,  Ulf, Bender,  Konstantin, Bultmann,  Torsten, Dehnerdt,  Fredrik, Draheim,  Susanne, Frei,  Norbert, Fülberth,  Georg, Gemeinhardt,  Nils, Heinemann,  Karl H, Himpele,  Klemens, Keller,  Andreas, Klecha,  Stephan, Kleinwächter,  Claudia, Nitsch,  Wolfgang, Notz,  Gisela, Ohse,  Marc D, Ortmann,  Alexandra, Pasternack,  Peer, Reitz,  Tilman, Schewe,  Lars, Schroeder,  Stefanie, Schultheiss,  Jana, Staack,  Sonja, Weber,  Regina, Weitkamp,  Rolf, Zentner,  Werner, Zint,  Günter
Ein weiteres Medienerzeugnis zur thematischen Konjunktur um "40 Jahre 68"? Nicht ganz! Das vorliegende Studienheft möchte kein Jubiläum feiern oder irgendjemandes Vergangenheit "bewältigen", sondern den Blick auf das Thema erweitern. Unser Ausgangspunkt sind die sozialen Konflikte und politischen Widersprüche der Gegenwart, insbesondere, wenn auch nicht nur, im Hochschulbereich. Aus dieser Perspektive interessiert uns die Frage, ob die Themen, Analysen und Strategien, die im politischen 68er-Milieu und der durch dieses nachhaltig mitgeprägten zeitlich folgenden Bildungsreformbewegung entwickelt wurden, etwas zum Verständnis des Aktuellen beitragen. Damit soll "68" zugleich wieder in eine historische Kontinuität zur Gegenwart gerückt und so der in der medialen Inszenierung des Themas dominierenden Entpolitisierung entgegengewirkt werden. Die 68er-Revolte war kein aus ihrer Vor- und Nachgeschichte isolierbares "Event", das je nach politischer Konjunktur oder persönlicher Befindlichkeit identifikatorische Bekenntnisse oder reumütige Distanzierungen abverlangt. Sie war auch keine politisch homogene, sondern eine vielgestaltige Bewegung, deren gemeinsamer Nenner die Kritik an überkommenen Autoritäten und verkrusteten sozialen Institutionen war, welche dem Freiheitsverlangen des/der Einzelnen entgegenstanden. Aus diesem Impuls heraus wurden etwa Analysen und politische Strategien zur Hochschulreform entwickelt, die - gerade weil sie später nur in eine technokratisch halbierte "Reform" mündeten - zur Erhellung aktueller politischer Konflikte, möglicherweise sogar zur Reprise einer radikaldemokratischen Reformpolitik, Erhebliches beitragen können. In den 1970er Jahren gab es an westdeutschen Hochschulen heftige politische Debatten um die Frage, worin die ›Praxisrelevanz‹ eines Studiums zu bestehen habe. Das Projekt einer permanenten Studienreform schlief in den 1980ern ein, ohne dass die Probleme gelöst waren. Zwanzig Jahre lang geschah nichts. Mittlerweile haben wir den ›Bologna-Prozess‹, der Kriterien wie mehr ›Praxis-‹ und ›Berufsorientierung‹ins Zentrum einer Reorganisation des Studiums stellt. Er ist jedoch eher von politischem Desinteresse begleitet. Warum? Weil durch die technokratische Art und Weise, wie sich auf ›Praxis‹ bezogen wird, alle möglichen Kontroversen und gesellschaftlichen Konflikte, die in diesem Begriff schlummern, entsorgt werden. Stattdessen wird so getan, als könne man ›berufsorientierend‹ als eine Art technisches Gütesiegel auf neu geschnitzte Studiengänge draufkleben.
Aktualisiert: 2020-02-22
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Studiengebühren in der gesellschaftlichen Auseinandersetzung

Studiengebühren in der gesellschaftlichen Auseinandersetzung von Achelpöhler,  Wilhelm, Alidusti,  Kyrosch, Banscherus,  Ulf, Bartz,  Olaf, Bender,  Konstantin, Blaha,  Barbara, Bultmann,  Torsten, Butterwegge,  Christoph, Clausen,  Malte, Dahm,  Jochen, Dehnerdt,  Fredrik, Engartner,  Tim, Fechner,  Heiner, Geyer,  Stefanie, Hartmann,  Michael, Himmelrath,  Armin, Himpele,  Klemens, Keller,  Andreas, Knauf,  Anne, Lieb,  Wolfgang, Oberndörfer,  Ralf, Petersen,  Till, Ptak,  Ralf, Recht,  Alexander, Schmidt,  Christiane, Schnepper,  André, Schroeder,  Stefanie, Schultheiss,  Jana, Schwedes,  Oliver, Staack,  Sonja, Unger,  Marco, Valdez Rojas,  Martha Varinia, Vogt,  Sascha, Weitkamp,  Rolf, Zennig,  Karin
Das Aktionsbündnis gegen Studiengebühren (ABS) ist nicht nur eines der größten - und noch ständig wachsenden - bildungspolitischen Bündnisse des Landes, sondern mittlerweile schon zehn Jahre alt. Es hat in dieser Zeitspanne Niederlagen erlitten, etwa die Aufhebung des bundesgesetzlichen Verbotes von Studiengebühren, und zu Teilerfolgen wie ihrer parlamentarischen Abschaffung in Hessen beigetragen. Zugleich spiegelt die ABS-Geschichte die Leidenschaft und Heftigkeit wider, in der hierzulande um Studiengebühren gestritten wird. Das hat damit zu tun, dass diese nicht nur ein bildungspolitisches Instrument neben vielen anderen sind, sondern ein zentrales Kettenglied der ›Ökonomisierung‹ der Hochschulen. Mehr noch: Studiengebühren stehen für die gesamtgesellschaftliche Dimension einer der neoliberalen Ideologie verhafteten Ersetzung öffentlicher Bildungsfinanzierung - und staatlicher Daseinsvorsorge generell - durch Kostenprivatisierung und ›Eigenverantwortung‹. So ist das zehnjährige Jubiläum des ABS ein geeigneter Anlass, um durch unterschiedliche Autorinnen und Autoren, welche dem ABS mehr oder weniger politisch eng verbunden waren, alle politischen, sozialen, juristischen, intellektuellen - manchmal auch komischen - Facetten des Kampfes um Studiengebühren zu beleuchten. Daraus ist ein durchaus auch (selbst-)kritischer Rückblick geworden, der zugleich Ausblicke und Perspektiven inspiriert.
Aktualisiert: 2023-03-14
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Chancengleichheit qua Geburt?

Chancengleichheit qua Geburt? von Banscherus,  Ulf, Brodowski,  Michael, Bultmann,  Torsten, Butterwegge,  Christoph, Dogan,  Banu, Ehrke,  Michael, Gulbins,  Annerose, Hartmann,  Michael, Heinemann,  Karl H, Herwig,  Rita, Himpele,  Klemens, Hoffacker,  Werner, Jaich,  Roman, Kiel,  Sabine, Klein,  Birgit, Klier,  Vera, Kühnlein,  Gertrud, Kurz,  Renate, Markard,  Morus, Nehls,  Herrmann, Polentz,  Christian von, Recht,  Alexander, Schneider,  Bernd, Schöller,  Oliver, Schultheiss,  Jana, Staack,  Sonja, Thöne,  Ulrich, Yalcin,  Serhat, Zentner,  Werner
In einer künftigen Wissensgesellschaft scheinen die sozialen Handlungsmöglichkeiten der Individuen mehr als je zuvor von ihrem Zugang zu Wissen und Bildung abzuhängen. Ihre Konsequenzen sind gesellschaftlich umstritten und politisch noch nicht entschieden. Auf jeden Fall gilt: Das überlieferte Bildungssystem der BRD wird nicht nur stärker als Ort der Produktion gesellschaftlicher Chancen, sondern konsequenterweise ebenso als Ort der permanenten Chancenvernichtung wahrgenommen. Im Unterschied zu den meisten Industriestaaten schafft hier nur die Minderheit eines Altersjahrganges den Weg nach oben, d. h. den Zugang zu wissenschaftlicher Bildung, während die Zahl der Bildungsabbrecher konstant hoch ist. Sog. Arbeitsmarktreformen, insbesondere Hartz IV, haben schließlich den engen Zusammenhang, den gegenseitigen Verstärkereffekt, von sozialer Armut und geringeren Bildungschancen noch einmal augenfällig gesteigert, wie eben die Reformdefizite des Bildungssystems in alle - unentschiedenen - gesellschaftlichen Widersprüche und Konflikte eingelagert sind.
Aktualisiert: 2020-02-22
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Differenzierung im Hochschulsystem

Differenzierung im Hochschulsystem von Banscherus,  Ulf, Bülow-Schramm,  Margret, Camus,  Céline, Costas,  Ilse, Engel,  Ole, Graf,  Lukas, Hartl,  Jakob, Hilbrich,  Romy, Hoelscher,  Michael, Höhle,  Ester Ava, Mergner,  Julia, Michalczyk,  Stephanie, Middendorff,  Elke, Mindt,  Anne, Neusel,  Ayla, Nigsch,  Stefano, Olbertz,  Jan-Hendrik, Ortenburger,  Andreas, Peter,  Tobias, Quast,  Heiko, Scheller,  Percy, Schenker-Wicki,  Andrea, Schuster,  Robert, Scott,  Peter, Spexard,  Anna, Teichler,  Ulrich, Tenorth,  Heinz-Elmar, Vöttiner,  Andreas, Weichert,  Doreen, Wolter,  Andrä
In diesem Band werden ausgewählte Beiträge zur Differenzierungsdebatte präsentiert, die bei der 8. Jahrestagung der Gesellschaft für Hochschulforschung im März 2013 an der Berliner Humboldt-Universität vorgestellt wurden. Die Beiträge blicken aus nationaler und internationaler Perspektive auf dieses Thema, wobei vier Aspekte zentral sind: (1.) die Systemebene, auf der insbesondere institutionelle horizontale und vertikale Differenzierungsmuster betrachtet werden, (2.) die Wirkungen konkreter Differenzierungsimpulse auf die Hochschullandschaft wie der Etablierung von Qualitätssicherung oder neuen Steuerungsmodellen, (3.) Differenzierungsprozesse, die insbesondere das Hochschulpersonal betreffen, sowie (4.) Differenzierungsprozesse, die sich auf Studierende auswirken.
Aktualisiert: 2020-05-15
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Herausforderung Heterogenität beim Übergang in die Hochschule

Herausforderung Heterogenität beim Übergang in die Hochschule von Banscherus,  Ulf, Brunner,  Stefanie, Bülow-Schramm,  Margret, Bürger,  Kathrin, Drouven,  Svenja, Gierke,  Willi B., Hanft,  Anke, Hohlfeld,  Günter, Kamm,  Caroline, Kretschmer,  Stefanie, Kunert-Zier,  Margitta, Lübben,  Sonja, Müskens,  Wolfgang, Otto,  Alexander, Ranft,  Anja, Seidel,  Susen, Spinath,  Frank, Stoll,  Gundula, Wielepp,  Franziska, Wittig,  Wolfgang, Wosnitza,  Marold, Zawacki-Richter,  Olaf
Die tertiäre Bildung in Deutschland ist durch die beiden Säulen der beruflichen Bildung und der Hochschulbildung gekennzeichnet. Die Stärken beider Systeme zu nutzen und in einem wechselseitig durchlässigen System miteinander zu verknüpfen, ist eine der großen Zukunftsherausforderungen des deutschen Bildungssystems. Die Beiträge dieses Bandes eröffnen zum einen empirisch basierte neue Einblicke in Situation und Bedürfnisse einer sich ausdifferenzierenden Studierendenschaft. Zum anderen werden Konzepte zum Umgang mit Heterogenität in den Bereichen Hochschuldidaktik, Beratung (Blended Counselling), Self-Assessments, Anrechnung von Kompetenzen und Online-Brückenangeboten vorgestellt.
Aktualisiert: 2021-01-21
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